Neue Deagel Liste für 2025: COVID-Krise als Lebensverlängerung des sterbenden westlichen Systems mittels ‘Great Reset’?

Deagel-Liste für 2025

In der neuen Deagel-Liste [1] kommt Deutschland weiterhin nicht gut weg: Nur noch 28 Millionen Menschen (-65%), BIP -90% und die Kaufkraft um 71% eingedampft.

Wer das ließt und es für möglich hält – dem stellt sich die Frage wie ca. 50 Millionen Menschen innerhalb von 5 Jahren in oder aus Deutschland verschwinden können bzw. welche Rahmenbedingungen dieses benötigt. Anlage-Immobilien scheinen jedoch eine eher schlechte Anlagestrategie zu sein.

Das schöne an der neuen Deagel-Liste ist jedoch, das die Erklärung für das was dort in Zahlen gepresst wird mitgeliefert wird – ganz unten unter “Disclaimer”. Ich denke, das da einige interessante Aspekte angerissen werden  – auch wenn ich die ‘Prognosen’ in weiten Teilen nicht teile. Die aus meiner Sicht interessanten Aspekte möchte ich hier dennoch thematisieren.

Zum “Disclaimer” der Deagel-Liste…

Was schreiben die Deagel-Leute, von denen keiner weiß wer diese sind also im Disclaimer? U.a. (übersetzt mit deepl.com):

“Es macht keinen Sinn mehr, die Vereinigten Staaten und die Europäische Union als getrennte Einheiten zu betrachten. Beide sind der Westblock, drucken weiterhin Geld und werden das gleiche Schicksal teilen.” … “Das Erfolgsmodell der westlichen Welt wurde auf Gesellschaften ohne Widerstandsfähigkeit aufgebaut, die kaum eine, und sei es auch noch so geringe, Härte aushalten können.”

Und natürlich konsumtive Gesellschaften mit einem erodierenden sozialen Kitt sind – zumindest in Deutschland und den USA, welche mitunter die stärksten Einbrüche zu verzeichnen haben. Soweit so gut – aber was sind die nächsten Schritte?

“Die COVID-Krise wird genutzt werden, um das Leben dieses sterbenden Wirtschaftssystems durch den so genannten ‘Great Reset’ zu verlängern.” … “ein weiterer Versuch, den Verbrauch natürlicher Ressourcen dramatisch zu verlangsamen und damit die Lebensdauer des gegenwärtigen Systems zu verlängern. Es kann für eine Weile wirksam sein, aber letztendlich wird es nicht das Endergebnisproblem lösen und nur das Unvermeidliche hinauszögern. Die herrschenden Kerneliten hoffen, an der Macht zu bleiben, was im Grunde das Einzige ist, was sie wirklich beunruhigt.

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Ist die Corona-Grippe nur eine “Inszenierung” & Ausdruck des anstehenden Förderabfalls beim Öl?

Die Corona-Grippe als Inszenierung wegen dem Abfall der globalen Ölproduktion?Bildquelle

In meinem anderen Blog über Gesundheitsthemen habe ich inzwischen 8 Artikel zu Corona bzw. SARS-CoV-2 geschrieben und meine Argumente mit vielen Fakten, Daten, Zahlen und Studien garniert. Wer das lesen Mag, sei auch meine Artikel dort verwiesen (Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5Teil 6, Teil 7 und Teil 8).

Ich möchte hier gar nicht so stark auf das für und wieder im Kontext Corona eingehen, jedoch hier einen ‘fixen’ Gedanken niederschreiben, dass das, was wir unter dem Deckmantel der globalen Aktionen im Kontext der Corona-Grippe sehen, eine Inszenierung halte, die einen bestimmten Zweck dient.

Ich könnte mir vorstellen, dass mit den aktuell immer noch zeitunbeschränkten ‘Corona-Maßnahmen’ eine Zerstörung der Öl- und Energie-Nachfrage unterhalb dem Abfall der gerade implodierenden Öl-Produktion gewünscht ist. Dies, damit der aktuelle und faktisch unwiderrufliche Abfall der globalen Ölproduktion und die fundamentale Krise im Weltwirtschaftssystem nicht so stark auffällt – und zeitlich gestreckt wird. Wir sind aus meiner Sicht an einem zeitlichen Punkt der Entwicklung, wo die (wie auch immer gearteten) ‘Eliten’ (bitte diesen Begriff breit bzw. als Metapher begreifen) keinen Gewinn mehr durch die wirtschaftlichen Prosperität von Milliarden von Menschen haben. Deswegen werden aktuell – und global koordiniert – die sozialen Kontroll-Systeme etabliert und verfeinert, sowie die Mobilität schrittweise beschränkt.

Wer Gustav Le Bon (Psychologie der Massen), Prof. Mausfeld oder Noam Chomsky (u.a. Understanding PowerManufacturing Consent) kennt, gehört oder gelesen hat, der weiß (hoffentlich), wie das mit der Medien und der Meinungs-Steuerung ‘der Massen’ durch die Mächtigen bzw. die Funktionseliten der Mächtigen (frei nach Krysmanski, Herrschaftsstrukturforschung) funktioniert. Im diffusen Hintergrund, den die Allgemeinheit nur schlecht wahrnimmt, wurschteln verschiedenste Interessen, wobei vielen handelnde Ihre spezifische Rolle gar nicht klar ist – und in der Regel auch nicht klar sein soll. So etwas gab es schon immer und das wird auch gerade jetzt nicht anders sein.

Natürlich sehe ich nicht die eine ‘Elite’ oder das ‘eine’ global gesteuerte Interesse. Mir sind jedoch solche eine Narrativen wie die ‘Pharma’, ‘Bill Gates’ & Co. zu billig und zu eindimensional bzw. schmalbandig. Mir geht es hier genau um eine ‘Narrative’ die ggf. mehr Sinn macht als der Kram der sonst so als “Erklärbär” umher geistert. Was nun genau die Wahrheit ist – das werde ich sowieso nie erfahren – falls es diese eine Wahrheit überhaupt gibt.

Natürlich müssen von der neuen (diesmal globalen & verdeckten) Narrative genug einzelne Spieler Vorteile haben um sie zu unterstützen. Diese Spieler agieren jedoch größtenteils lokal, auf den eigenen Nutzen bezogen und kennen – wie die meisten – nicht die übergeordneten Ziele derer, denen Sie (indirekt) dienen. Und natürlich werden einige, die jetzt ‘gefallen’ sind – wie z.B. die Touristik-Unternehmen, Lufthansa, erst einmal ‘gerettet’. Dies verstößt nicht gegen die (verdeckte) Narrative, sondern leitet noch schnell Geld zu den (reichen) Anteilseignern – bevor diese Firmen ‘entgütig’ abgewickelt werden. Zudem lässt es einige Politiker und Akteure vor der breiten Masse glänzen – im Hintergrund werkeln dabei jedoch ganz andere Ziele und Interessen.

Was einige aus meiner Sicht nicht verstehen: Ein Vorteil kann auch ein nicht realisierter Nachteil sein. Als Beispiel: Ich unterstütze die (verdeckte) Narrative, damit ich meinen ‘Job’ behalte und meinen Status und mein Einkommen sichere. Mir geht es also nicht besser – aber zumindest erst einmal nicht schlechter. Das ganze Spiel das wir sehen ist multidimensional – und wie auch beim Bau der ersten Atombombe haben nur wenige eine größere Übersicht über das ganze.

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Das arktisches Meereis könnte innerhalb von zwei Monaten vollständig verschwinden…

Der Trend beim arktischen Seeeis: “Zero”.

… titelt Arctic-News ganz aktuell heute:

“Arctic sea ice could disappear completely within two months’ time”

hier gehts zum Artikel (click mich).

Der Rückgang des See-Eis in der Arktis ist aktuell dramatisch. Nicht nur ist die Fläche auf einem neuen Minimum-Rekord für diese Jahreszeit, sondern auch die Dicke (-> das Volumen) des Eises hat im Vergleich zu den Vorjahren auch weiter abgenommen. Im Artikel von Arctic-News steht dann noch mehr zu den aktuellen Wetterbedingungen, Umständen und der Cache, das wir einen “Blue-Ocean Event” bekommen.

Vorab: Ich denke nicht das es schon so kritisch ist – aber die Situation wird immer kritischer. Für Details bitte dieses Interview mit Sam Carana bei Nature Bats Last anhören.

Aber nun weiter mit meinen Überlegungen: Tritt dieses Ereignis, also das faktisch alles Eis geschmolzen ist ein, dann geht die Sonnenstrahlung zu ca. 80% in die Erwärmung des Meerwassers und wird nur noch zu einem geringen Prozentsatz reflektiert. Dieses bedeutet dann eine noch drastischere (schnellere) Erwärmung der Arktis. Dieses hat dann in Folge Einfluss auf den Golfstrom sowie die extrem klimaschädlichen Methanhydrate, welche u.a. auch im Sediment der Arktischen Gewässer gebunden sind. Jedes Stück Erwärmung befördert deren ausgasen – und damit eine zusätzliche Erwärmung der Erde in der Konsequenz.

Arktisches Seeeis: Flächenausdehnung: Noch nie niedriger als in 2020.

Wird die Arktis Eisfrei und kommt es dann ggf. zu einer Methan-Eruption, dann bekommen wir Probleme – aber nicht erst 2100 oder 2050 – sondern sehr, sehr schnell.

Das ‘schreit’ für mich förmlich nach neuen (Corona-) Ablenkungsthemen – speziell da die Klima-Probleme in der Welt ggf. bald noch mehr zunehmen und ‘krass’ eskalieren könnten – aber nicht so wie viele Denken oder es in den Medien präsentieren.

Klimadiskussion: Der Unterschied zwischen Fakten & Big-Business

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“Der große Reset” (The Great Reset): Das Thema beim WEF (World Economic Forum) in Davos 2021

The Great Reset: Der große Neustart des WEF in Davos 2021...

The Great Reset: Der große Neustart – Thema des WEF in Davos 2021… Bildquelle: Pixabay

The Great Reset: Wer meint, das wir nicht vor sehr, sehr großen Veränderungen stehen – dass das, was wir an globaler Gleichschaltung im Falle der Corona‘Pandemie’ sehen ‘Zufall’ ist – dem ist aus meiner Sicht nicht mehr zu helfen.

Schon das Event 201 des WEF im Herbst 2019 – nahm die Reaktionen der Staaten zur Corona-‘Pandemie’ (die keine ist und war) voraus. Dazu passen auch Initiativen, wie die von der EU-Kommission schon in 2018 avisierten Impf-Programme (‘Vaccinations for all’) [3], digitale Impfausweise [4][5][6] und ID2020 [7]. All diese Dinge hatten 6-24 Monate Vorlauf und passen dann zu den ‘urplötzlich’ (vor-)gestellten Forderungen und ‘Vorschlägen’ – die fast in jedem Land ins Spiel kamen.

Nun hat das Kind auch einen Namen: The Great Reset – der große Neustart. Mit neuen Spielregeln, die sicher nicht den kleinen Mann begünstigen werden, soll es dann ab 2021 weiter gehen. In Davos werden sich dazu die Top-Influencer der Welt aus Finanz, Wirtschaft, Politik und NGO’s treffen – zumindest nach Selbstdarstellung des World Economic Forums (WEF) [1]:

“Die nachfolgende Karte zeigt die Lage der Hubs der “Global Shapers Community” des Weltwirtschaftsforums: Über 420 Hubs und 11’000 Global Shapers und Alumni.”

Hilde Schwaab – die Frau die hinter dem WEF-Gründer Klaus Schwaab und der Schwaab-Foundation steht. Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC

Ob all diese 11.000 ‘Former’ bzw. Beeinflusser auf Ebene der unteren Wissens-, Politik-, Wirtschafts- und Funktionseliten (im Sinne des Power-Structure-Research) genau durchblicken was überhaupt ‘ab geht’ – das wage ich zu bezweifeln. Sie werden jedoch eingewoben in ein Netzwerk, in dem sie, gut vernetzt, Einfluss auf allerlei Organisationen, Verwaltungen, Politik, Firmen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, NGO’s & Co. ausüben. Letzteres natürlich im Sinne derer, die diese Agenda des WEF im Hintergrund weben – wie sicher auch Hilde Schwaab, die Frau von Klaus Schwaab. Klaus Schwaab? Das ist der Gründer des WEF und auch ein ehemaliges Mitglied des Steuerungskomitees der Bilderberger Gruppe. Sowas steht sogar in der Wikipedia – natürlich nur in der Amerikanischen… und wie lange noch ist auch die Frage.

Zwar stehen die Shapers, Alumni und speziell die Besucher und Redner auf dem WEF im Rampenlicht – nicht jedoch die Menschen, die dessen Agenda kreieren und bestimmen.

Deswegen: Last euch nicht verwirren durch die vollmundige Ankündigungen im WEF-Aufruf [1], das: Weiterlesen

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Alles hängt von allen ab…

Die Zeit wird knapp. Quelle: Pixabay

Was soll ich noch schreiben? 

In meinen letzten Artikeln zu Corona hatte ich schon einiges vorweg genommen. Das, was aktuell passiert beschleunigt das Ende des aktuellen Finanzsystem – und damit dem (globalisierten) Leben – zumindest so, wie wir es aus den letzten Dekaden kennen. Ich hoffe jedoch, das die aktuellen Maßnahmen uns noch ein halbwegs ruhiges 2020 bescheren.

Das Finanzsysteme nicht endlos halten und es irgendwann zu aufgestauten Ungleichgewichten kommt, wissen wir aus der Geschichte. Früher, also zu biblischen Zeiten, hatte ‘man’ das mit den Ungleichgewichten, Vermögens- und Machtkonzentrationen etwas besser geregelt (-> Erlassjahr) – und damit den Druck im Kessel abgelassen.

Heute jedoch, scheint das Überdruckventil verstopft bzw. die, die reich und mächtig sind möchten nicht mehr von Ihrer Macht ablassen. Deswegen gibt es jetzt immer mehr Ungleichgewichte und Aktionen der Politik, Staaten, Zentralbanken & Co. – um den Laden am laufen zu halten. Paul C. Martin hat es 1987 schon gut zusammen gefasst:

“Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, einschließlich Währungsfonds und Weltbank und vielen anderen internationalen Institutionen. Und alle Staaten werden für alle Banken geradestehen, aber auch alle Notenbanken für alle Staaten und alle Staaten für alle Notenbanken. Alle, alle, alle werden für alle, alle, alle dasein. Und alle wissen, dass keinem von allen etwas passieren darf, weil dann allen etwas zustößt.” (Paul C. Martin, 1987)

Die Welt ist aus meiner Sicht an einem Punkt, wo alles egal ist – so weit ist der Karren ‘im Dreck’. Aktuell geht es nur noch um die Spielverlängerung – um den gesamten Laden noch ein paar Tage, Wochen oder Monate weiter laufen lassen. Alles wird garantiert, alles wird gestützt und notfalls verstaatlicht – zumindest wenn es Systemrelevant ist. Der Friseur-Salon von nebenan war dieses nie – und Rentner, die nicht mehr arbeiten, sind es nur solange wie, sie überwiegend zum Wähler- bzw. Legitimations-Klientel der Regierenden gehören. Aber das ist auch nur noch so lange relevant wie es noch ‘freie’ Wahlen gibt…

Meinungslenkungsysteme & medial inszenierte Hysterie

Die Entwicklung der monatlichen Sterbefälle je 100000 Einwohner von Januar 1960 bis April 2020 im Chart. Quelle: Querschuesse

Jeder hat ja in den letzten Wochen gesehen und gemerkt, wie wegen faktisch bzw. retroperspektiv ‘nichts’ die Grenzen ‘dicht gemacht’ und andere Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens beschlossen wurden. In meinem anderen Blog berichtete ich ja viel zu Corona & Co.

Wer sich dann mal die Sterbefälle in Italien, Schweden und Deutschland anschaut – egal wo – der sieht schnell: Die Grippewelle 2017/18 war deutlich schlimmer – die Hongkong-Grippe sowieso. Wo man in Italien ggf. noch mit der Wirkung der Lockdown-Maßnahmen argumentieren könnte, wird diese im Falle von Schweden dann absurd. Schweden hat bekanntlich nicht viel getan und es ist dort auch nichts besonderes passiert.

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Game Over?: Negativer Ölpreis, Ausfall des ‘Global Dimming’ Effektes, Depression & Co.

Negative Ölpreise…. keine gute Idee. Quelle: pixabay

Was soll ich noch groß schreiben?

Nun passiert alles schneller als je vorgestellt…. negative Ölpreise an den Kontrakt-Märkten! Minus -54,88 Dollar pro Barrel:

“Der Preis für einen Kontrakt, der eine physische Öllieferung im Mai vorsieht, notierte erstmals seit Aufnahme des Future-Handels im Jahr 1983 im negativen Bereich – zwischenzeitlich bei -54,88 US-Dollar je Barrel (159 Liter) mit einem Abschlag von 302 Prozent. Das bedeutet, dass Käufer bei Abnahme Geld erhalten.”

Die Nachfragezerstörung durch die Corona-Maßnahmen werden dramatische Folgen für die Zukunft haben. Wenn alle Tanker voll sind, alle Öl-Lager – dann muss irgendwo die Produktion gedrosselt werden. Und das ‘einmotten‘ von Ölquellen kostet Geld. Das wiederaufnehmen und hochfahren auch. Zudem: Das geht oft nur unter massiven Einbußen in Bezug auf die förderbare Ölmenge, u.a. Druckverluste in den Quellen sowie eine Schädigung der Infrastruktur – so gibt es viele Pipelines in der eine Mindestmenge an Durchfluss der fließen muss. Auch viel Personal (und damit Wissen) wird entlassen werden müssen – und das kommt nicht so einfach wieder zurück, denn die Jobs in der Ölindustrie werden immer unbeständiger.

Wenn also die Wirtschaft später wieder vermehrt nachfragt (oder sollte – wer weiß), dann kann das entsprechende Angebot in der Zukunft nicht so einfach – und vor allen nicht mehr so billig bereitgestellt werden. Da geht es dann nicht mehr um Angebot und Nachfrage sondern um die Wirtschaftlichkeit einer Tätigkeit. All das hatte ich schon vor 6 Jahren in meinem Buchprojekt thematisiert…

Alleine schon aus diesem Grund ist für mich klar, was die Zukunft anders aussehen wird als die Vergangenheit. Mobilität und Flugverkehr wie wir es hatten war einmal – ggf. ist es auch gut so, das diese Verschwendung heruntergefahren wird. Wirtschaftlich (und für unser aller Leben) folgenlos wird dies jedoch nicht bleiben.

Update: Alles Wahnsinn^5

Die Lufthansa verliert 1 Million pro Stunde, steht kurz vor der Insolvenz, so das die Piloten einem Gehaltsverzicht um 45% bis 2022 einwilligen. Die Bahn hat nur noch 10-15% des Fahrgastaufkommens von vor der Krise – zumindest im Fernverkehr – und braucht schon mal 8-10 Milliarden. Die nun 30 Millionen Arbeitslosengeldanträge in den USA helfen auch nicht – genauso nicht wie die 10,140 Millionen Kurzarbeit-Anzeigen in Deutschland (alles Stand 1.5.2020). Autoverkäufe in den USA im April minus 52%. In Italien: -97,6%, in Spanien: -96,5%, in Südafrika: -99,6% – nur noch 154 Neuzulassungen. Das ganze ist also klar kein Europäisches, Chinesisches oder Thema der USA alleine – nein, der SARS-CiV-2 Lockdown und seine Auswirkungen sind wahrlich global! Wer soll das alles wie kitten? Wann soll das alles wieder “normal” werden?

Düstere Prognosen auch von Gail Tverberg

Gail Tverberg sieht dann auch, das sich die globalen Ökonomien von dem, was gerade durch oder wegen Corona so in der Welt lahmgelegt wird nicht erholen können bzw. nicht erholen werden.

Ganz aktuell hat Sie auch einen Artikel veröffentlicht, in dem Sie die Frage stellt und beantworte ob es überhaupt noch einen Weg vorwärts gibt – also angesichts des kollabierten Ölpreises. Sie schreibt darin auch:

“Die bisherigen Maßnahmen des COVID-19 und der schlechte Zustand, in dem sich die Wirtschaft zuvor befand, lassen mich glauben, dass die Weltwirtschaft auf einen großen ‘Reset’ zusteuert.

Was meint Gail mit dem ‘Big Reset’? Sie sieht unter anderem Potential für…: Weiterlesen

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Der Grau-Schwarze Schwan ist (wohl) gelandet: Von NO2 & PMI in China, Lieferketten & dem Corona-Virus

Stickoxid in der Atmosphäre in Ost-China - 2019 und 2020 im Vergleich.

Stickoxid in der Atmosphäre in Ost-China – 2019 und 2020 im Vergleich.

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Wer sich die aktuellen NASA-Daten zu den Stickoxid-Emissionen in China anschaut bekommt ggf. Hoffnung für die globale Luftqualität.

Leider aber bedeuten die geringen NO2 Emission auch, das in China der Wurm steckt – ein gigantischer Wurm!

Das was dort gerade passiert, muss eine maximale Wirtschaftslähmung oder Chaos sein – nicht nur in der Provinz Wuhan. Was das für die Weltwirtschaft und die Versorgung der Welt mit Vor-, Halb- und Fertigprodukten sowie chemischen Rohstoffen, Antibiotika, Arzneimitteln & Co. bedeutet – keiner mag es komplett überblicken.

“Was hat das mit mir zu tun? – ich kaufe nur deutsche Produkte!”

… mag irgendwer denken. Aber irgend ein Teil in der Maschine, die das Klopapier produziert, kommt aus China. Fehlt irgend eine Chemikalie für das Kunststoff-Granulat (aus China), was dann zur Plaste-Verpackung wird, oder fehlt ein Teil einer großen Chemie- & Öl- Raffinerie-Maschinerie – dann geht auch in Deutschland nichts mehr!

Kleidung (auch im Luxus-Segment), Schuhe & Sohlen, viele Bio-Produkte, faktisch jegliche Art von Konsum-Elektronik & PC’s – alles kommt aus China. Und selbst wenn es in Taiwan oder Polen gefertigt wird – irgend ein Kondensator, irgend ein Chip oder Steck-Kontakt kommt aus China. Fehlt in einem Autos aus über 30.000 Einzelteilen ein einziges Teil – dann kann das Auto nicht gebaut (oder Repariert) werden.

Tip: Wer mehr (von mir) zu Corona / SARS-CoV2 lesen mag – der schaue bitte hier.

Wenn Just-In-Time platzt….

David Korowicz hatte vor vielen Jahren ja schon mal vorgelegt… über die Anfälligkeit von “Just-In-Time” Zulieferketten in unserer globalen Wirtschaft: Trade-Off – Financial System Supply-Chain Cross-Contagion: a study in global systemic collapse. Jetzt bekommen wir wohl den ersten Vorgeschmack… und Korowicz hat am 4.3.2020 nachgelegt: We Need to Talk About Catastrophic Global Risk – aua….

Der CFLP-PMI von Januar 2005 bis Februar 2020 im Chart. Quelle: Querschuesse.de

Wie krass die Wirtschaft in China am “Abkacken” ist, das zeigt mir der aktuelle PMI – unter dem Krisenlevel von 2008/9. Hoffen wir alle mal, das dieses nur ein Ausrutscher ist – und in 4 Wochen alles wieder läuft… ich bezweifele dies jedoch.

Corona ist in Deutschland ja erst am ‘Anlaufen’… – die Nachrichten aus den benachbarten und anderen Ländern verheißen nichts gutes. Genaues zu Corona ist aus meiner Sicht nicht klar. Keiner weiß wohl so richtig, wie letal der Virus wirklich ist. Keiner kennt das genaue Schadensaumaß für die Betroffenen, keiner kennt den genauen ‘vorherigen’ Gesundheitszustand der nun Toten oder auf der Intensivstation liegenden. Das Elektrosmog & Co. aus WLAN, Mobilfunk & Smartphone nicht hilfreich sind – wer hätte dies gedacht.

Meine Theorie ist ja, dass gerade all die ganz krasse Probleme bekommen, die ihren Körper nicht als ‘Tempel’ betrachten – der artgerecht umsorgt werden sollte. Und zu artgerecht gehört eben kein Industriefutter, kein Smartphone und keine LED-Leuchte… und vieles andere auch (nicht). Wenn ich mich jedoch so umschaue – ich sehe eine Welt von kranken, teils lobotomierten, Smartphone- und Junkfood-Zombies.

IHK-Geprüfte Gesundheitsminister…

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Automobilindustrie: Einige Gedanken zu E-Mobilität, Diesel-Krise, die Zukunft der Automobilindustrie und “Weil wir es können”…

Bodenhaftung verloren? Quelle: Pixabay

Einige Beiträge in diesem Blog drehen sich ja um die anstehenden Veränderungen im Automobilsektor: Egal wie es weiter gehen mag – so wie bis jetzt (breiter, höher, schneller, komplizierter und komplexer) wird wohl es nicht weiter gehen.

Wer den letzten Gast-Artikel zum ETP-Modell gelesen hat, der wird ggf. antizipieren, das es mit dem Erdöl in den nächsten Jahren Eng werden kann – nicht weil keines mehr da ist – sondern weil die Förderung zu teuer für die Kunden ist und zudem energetisch keinen Sinn mehr macht. Insofern könnte man meinen, das der Schritt weg vom Verbrenner – hin zum E-Auto ein sinnvoller wäre.

Allerdings wird uns die E-Mobilität nicht mit dem Ende des Öls aus thermodynamischen Gründen der Öl-Förderung ‘verkauft’ – sondern mit dem thermodynamischen CO2-Klima-Aspekt des Öls. Das auch auch der Strom ‘irgendwo her kommen muss’ – und Strassen, Reifen, Schmierstoffe auch aus Öl gemacht werden – wird beflissentlich in der Diskussion ignoriert bzw. verniedlicht. Das die Produktion eines jedes Autos dann noch massiv andere Umwelt- und klimaschädlicher Stoffe Bedingt – das wird oft unterschlagen. Das die heutigen Neuwagen, insbesondere die überschweren SUV’s & + der ganze Elektronik-Klimbim, auch eine zweifelhafte bzw. schlechte Umweltbilanz haben – davon redet fast gar keiner.

Insofern sehe ich aktuell eine Automobilindustrie ohne tragfähiges Konzept für die Zukunft. Anstatt plausibel zu machen wie Mobilität in Bezug auf Umwelt, Ressourcen & Energie auch in der Zukunft funktionieren soll – werden wir abgelenkt: Mit E-Mobilität, künstlicher Intelligenz, vollautomatischem Fahren unddem Auto als massemtauglichem Internet-Device.

Ich denke die meisten wollen einfach nur Stressfrei und günstig von A nach B. Warum das heute nicht mehr mit einem ‘nur’ 800-900 Kg schweren Auto wie vor 30 Jahren klappt – ist mir nicht verständlich. Der Fortschritt sollte doch ein leichteres Auto mit besserer Sicherheit ermöglichen. Anstatt dessen bekommen wir heute Autos der unteren Mittelklasse die ca. 1,3-1,5 Tonnen wiegen – wo dann ein 50 PS Motor nicht mehr ausreicht. ‘Logo’ für mich, das ein schwereres Auto mehr Ressourcen und auch mehr Energie verbraucht als ein leichteres – das ist 0815 Physik. Würden wir global max. Tempo 100-120 auf allen Strassen einführen – dann wären aus meiner Sicht komplett andere Automobil-Konzepte (und auch Energie-Einsparungen) möglich. Meine Frage ist hier:

  • Warum denkt keiner solche Lösungen? 
  • Warum fordert die Auto-Industrie nicht selber solche (Wettbewerbs ausgleichenden) Rahmenbedingungen – also wenn deren Manager (und deren Chefs) wirklich am ‘Klima’ und der Nachhaltigkeit interessiert sind?
    • Anm.: Nein, diese Frage meine ich (nicht) wirklich ernst…!?

Noch kurz als Info: Ende 2018 habe ich angefangenen diesen Artikel zu schreiben – aber irgendwie hatten sich die Meldungen zur täglichen Absurdität mit Kfz-Geschäft überschlagen… Ich wusste gar nicht – und weiß es auch heute nicht so richtig –  wie ich alles das was passiert überhaupt noch zu einem Artikel verarbeiten soll, ohne in den kompletten Sarkasmus zu verfallen. So sind die Themen die ich hier ansprechen mag:

  • Der Diesel-Skandal und die Nachwirkungen,
  • vom Absurditäten bei der E-Mobilität, sowie 
  • von für mich komischen Entwicklungen in der deutschen Automobil-Industrie.

Den Aufhänger für diesen Beitrag lieferte denn auch Herbert Diess, (neuer) CEO (Boss) bei Volkswagen in einem Interview in der Bild am Sonntag – sowie weiter unten einem Artikel aus dem Manager-Magazin zum Global-Board Meeting der VW-AG Anf. 2020.

Die Vorgeschichte… und der Diesel-Skandal…

Der motorisierte Individualverkehr ist (für mich) ein Auslaufmodell – große Kisten die ca. 23 Stunden am Tag in der Gegend stehen und verrosten, immer mehr Geld kosten, immer größer werden, wo immer weniger selber zu reparieren ist und der Fahrzeuginhaber schon lange zum Service-Anhängigen-Depp” degradiert wurde (… etwas das mit dem Trend zum E-Bike auch gerade beim Fahrrad passiert) sind etwas, was nicht zu einer resilenten Zukunft mit weniger von allem passt. Weiterlesen

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ETP-Modell: Weshalb fällt der mittlere Rohölpreis seit 2008 ? oder: Thermodynamik der Ölförderung (von Berndt Warm)

Ölpreis als Funktion der Zeit. Bild: Berndt Warm

Anbei, nach langer Zeit, ein neuer Artikel von Berndt Warm zum ETP-Modell.

Ich veröffentliche ihn, obwohl ich selbst gewisse Verständnisprobleme dazu habe und nicht alles nachvollziehen kann – inbesondere die Anwendung des 2ten Hauptsatz der Thermodynamik in Bezug auf das Temperaturgleichgewicht bei der Ölförderung auf das Berndt noch dediziert in seiner Präsentation eingeht.

Das ganze Thema ist eines, was mich vor 2-3 Jahren deutlich bewegt hat. Warum? Weil das ETP-Modell nahelegt, das es mit dem (gemittelten) nettoenergetischen Beitrag der Ölproduktion zur Weltenergieversorgung in 1-2 Jahren (2021-22) vorbei ist. Und  2022 ist ziemlich gleich…

Klar – die ein oder andere Ölquelle gibt noch leicht zu förderndes Öl her – keine Frage. Im Schnitt aller Ölquellen – und auch neu zu erschließender Ölquellen ist dieses nach dem ETP-Modell jedoch nicht mehr der Fall. Dabei sind jedoch die energetischen Aufwände Aufwände – dem ETP-Modell und seinen Verfechtern nach – nicht allein beim Produzenten zu suchen und fallen auch nicht immer dort ins Gewicht.

Wo nun die Wahrheit liegt – oder ob das ETP-Modell überhaupt eine Basis hat – das zu beurteilen überlasse ich den Leser hier.

Hier gibt es den neuen Foliensatz von Berndt zum Download V0,8 (Jan_2020):

Weshalb fällt der mittlere Rohölpreis seit 2008 ? oder: Thermodynamik der Ölförderung

und in English (V0.9, March 2020) :

Why is the Average Crude Oil Price decreasing since 2008 ?
or: Thermodynamics of Oil Production

Und falls es irgend jemand interessiert: Hier noch die originalen Überlegungen der so-genannten ‘The Hills Group’ zum ETP-Model.

Kurz zu meinen eigenen Vorbehalten

Gefühlsmäßig halte ich Bernds Überlegungen für zutreffend – zumindest im großen und ganzen. Ich selbst habe einige Diskussionen mit Berndt darüber geführt, jedoch sind mir noch folgende Punkt nicht ganz klar:

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Fridays for Physik-Unterricht… – Keine Energie – kein ‘Fun’

Zu diesem Artikel haben mich mehrere Dinge veranlasst, die ich in den letzten Tagen gelesen hatte:

  • Ein Interview mit VW-Chef Diess und Grünen-Politiker Özdemir über Klimawandel, E-Mobilität & Co. in der Zeit [1]
  • Die ganze Fridays for Future” Bewegung, die zwar fordert – aber nicht alternativ auch einfach was tut – z.B. aus Protest einfach überall Bäume pflanzt [2]
  • Kommentare in Gail Tverbergs neuem Artikel über die einseitige Bevorzugung von ‘erneuerbaren’ Energieträgern [3]
  • Sowie ein Artikel von Charles H. Smith über den Wahnsinn des grenzenlosen Wachstums, speziell auch in Hinblick auf die Energiefrage [4]

Physik, Physik, Physik – Haben jung & alt in der Schule gepennt?

Was mir bei der Diskussion um Klimawandel, Wachstum, E-Mobilität und ‘erneuerbaren’ Energien immer wieder durch den Kopf geht: Verstehen die alle keine Physik und haben auch in Mathe gepennt?

Dass das Physik-Defizit ein großes und allgemeines zu sein scheint, bestätigt (sicher stellvertretend für viele andere Menschen, Politiker und Journalisten) auch Herr Diess, aktuell ‘der Chef’ von Volkswagen. So wird, dieser in ‘Der Zeit’ ,folgend zitiert [1]:

“Diess: … Das Beste, was man fürs Klima tun kann, ist es, die Kohlekraftwerke abzuschalten. Das Elektroauto lohnt sich nur, wenn wir es CO₂-frei herstellen und betreiben können.“

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