Der Grau-Schwarze Schwan ist (wohl) gelandet: Von NO2 & PMI in China, Lieferketten & dem Corona-Virus

Stickoxid in der Atmosphäre in Ost-China - 2019 und 2020 im Vergleich.

Stickoxid in der Atmosphäre in Ost-China – 2019 und 2020 im Vergleich.

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Wer sich die aktuellen NASA-Daten zu den Stickoxid-Emissionen in China anschaut bekommt ggf. Hoffnung für die globale Luftqualität.

Leider aber bedeuten die geringen NO2 Emission auch, das in China der Wurm steckt – ein gigantischer Wurm!

Das was dort gerade passiert, muss eine maximale Wirtschaftslähmung oder Chaos sein – nicht nur in der Provinz Wuhan. Was das für die Weltwirtschaft und die Versorgung der Welt mit Vor-, Halb- und Fertigprodukten sowie chemischen Rohstoffen, Antibiotika, Arzneimitteln & Co. bedeutet – keiner mag es komplett überblicken.

“Was hat das mit mir zu tun? – ich kaufe nur deutsche Produkte!”

… mag irgendwer denken. Aber irgend ein Teil in der Maschine, die das Klopapier produziert, kommt aus China. Fehlt irgend eine Chemikalie für das Kunststoff-Granulat (aus China), was dann zur Plaste-Verpackung wird, oder fehlt ein Teil einer großen Chemie- & Öl- Raffinerie-Maschinerie – dann geht auch in Deutschland nichts mehr!

Kleidung (auch im Luxus-Segment), Schuhe & Sohlen, viele Bio-Produkte, faktisch jegliche Art von Konsum-Elektronik & PC’s – alles kommt aus China. Und selbst wenn es in Taiwan oder Polen gefertigt wird – irgend ein Kondensator, irgend ein Chip oder Steck-Kontakt kommt aus China. Fehlt in einem Autos aus über 30.000 Einzelteilen ein einziges Teil – dann kann das Auto nicht gebaut (oder Repariert) werden.

Tip: Wer mehr (von mir) zu Corona / SARS-CoV2 lesen mag – der schaue bitte hier.

Wenn Just-In-Time platzt….

David Korowicz hatte vor vielen Jahren ja schon mal vorgelegt… über die Anfälligkeit von “Just-In-Time” Zulieferketten in unserer globalen Wirtschaft: Trade-Off – Financial System Supply-Chain Cross-Contagion: a study in global systemic collapse. Jetzt bekommen wir wohl den ersten Vorgeschmack… und Korowicz hat am 4.3.2020 nachgelegt: We Need to Talk About Catastrophic Global Risk – aua….

Der CFLP-PMI von Januar 2005 bis Februar 2020 im Chart. Quelle: Querschuesse.de

Wie krass die Wirtschaft in China am “Abkacken” ist, das zeigt mir der aktuelle PMI – unter dem Krisenlevel von 2008/9. Hoffen wir alle mal, das dieses nur ein Ausrutscher ist – und in 4 Wochen alles wieder läuft… ich bezweifele dies jedoch.

Corona ist in Deutschland ja erst am ‘Anlaufen’… – die Nachrichten aus den benachbarten und anderen Ländern verheißen nichts gutes. Genaues zu Corona ist aus meiner Sicht nicht klar. Keiner weiß wohl so richtig, wie letal der Virus wirklich ist. Keiner kennt das genaue Schadensaumaß für die Betroffenen, keiner kennt den genauen ‘vorherigen’ Gesundheitszustand der nun Toten oder auf der Intensivstation liegenden. Das Elektrosmog & Co. aus WLAN, Mobilfunk & Smartphone nicht hilfreich sind – wer hätte dies gedacht.

Meine Theorie ist ja, dass gerade all die ganz krasse Probleme bekommen, die ihren Körper nicht als ‘Tempel’ betrachten – der artgerecht umsorgt werden sollte. Und zu artgerecht gehört eben kein Industriefutter, kein Smartphone und keine LED-Leuchte… und vieles andere auch (nicht). Wenn ich mich jedoch so umschaue – ich sehe eine Welt von kranken, teils lobotomierten, Smartphone- und Junkfood-Zombies.

IHK-Geprüfte Gesundheitsminister…

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Automobilindustrie: Einige Gedanken zu E-Mobilität, Diesel-Krise, die Zukunft der Automobilindustrie und “Weil wir es können”…

Bodenhaftung verloren? Quelle: Pixabay

Einige Beiträge in diesem Blog drehen sich ja um die anstehenden Veränderungen im Automobilsektor: Egal wie es weiter gehen mag – so wie bis jetzt (breiter, höher, schneller, komplizierter und komplexer) wird wohl es nicht weiter gehen.

Wer den letzten Gast-Artikel zum ETP-Modell gelesen hat, der wird ggf. antizipieren, das es mit dem Erdöl in den nächsten Jahren Eng werden kann – nicht weil keines mehr da ist – sondern weil die Förderung zu teuer für die Kunden ist und zudem energetisch keinen Sinn mehr macht. Insofern könnte man meinen, das der Schritt weg vom Verbrenner – hin zum E-Auto ein sinnvoller wäre.

Allerdings wird uns die E-Mobilität nicht mit dem Ende des Öls aus thermodynamischen Gründen der Öl-Förderung ‘verkauft’ – sondern mit dem thermodynamischen CO2-Klima-Aspekt des Öls. Das auch auch der Strom ‘irgendwo her kommen muss’ – und Strassen, Reifen, Schmierstoffe auch aus Öl gemacht werden – wird beflissentlich in der Diskussion ignoriert bzw. verniedlicht. Das die Produktion eines jedes Autos dann noch massiv andere Umwelt- und klimaschädlicher Stoffe Bedingt – das wird oft unterschlagen. Das die heutigen Neuwagen, insbesondere die überschweren SUV’s & + der ganze Elektronik-Klimbim, auch eine zweifelhafte bzw. schlechte Umweltbilanz haben – davon redet fast gar keiner.

Insofern sehe ich aktuell eine Automobilindustrie ohne tragfähiges Konzept für die Zukunft. Anstatt plausibel zu machen wie Mobilität in Bezug auf Umwelt, Ressourcen & Energie auch in der Zukunft funktionieren soll – werden wir abgelenkt: Mit E-Mobilität, künstlicher Intelligenz, vollautomatischem Fahren unddem Auto als massemtauglichem Internet-Device.

Ich denke die meisten wollen einfach nur Stressfrei und günstig von A nach B. Warum das heute nicht mehr mit einem ‘nur’ 800-900 Kg schweren Auto wie vor 30 Jahren klappt – ist mir nicht verständlich. Der Fortschritt sollte doch ein leichteres Auto mit besserer Sicherheit ermöglichen. Anstatt dessen bekommen wir heute Autos der unteren Mittelklasse die ca. 1,3-1,5 Tonnen wiegen – wo dann ein 50 PS Motor nicht mehr ausreicht. ‘Logo’ für mich, das ein schwereres Auto mehr Ressourcen und auch mehr Energie verbraucht als ein leichteres – das ist 0815 Physik. Würden wir global max. Tempo 100-120 auf allen Strassen einführen – dann wären aus meiner Sicht komplett andere Automobil-Konzepte (und auch Energie-Einsparungen) möglich. Meine Frage ist hier:

  • Warum denkt keiner solche Lösungen? 
  • Warum fordert die Auto-Industrie nicht selber solche (Wettbewerbs ausgleichenden) Rahmenbedingungen – also wenn deren Manager (und deren Chefs) wirklich am ‘Klima’ und der Nachhaltigkeit interessiert sind?
    • Anm.: Nein, diese Frage meine ich (nicht) wirklich ernst…!?

Noch kurz als Info: Ende 2018 habe ich angefangenen diesen Artikel zu schreiben – aber irgendwie hatten sich die Meldungen zur täglichen Absurdität mit Kfz-Geschäft überschlagen… Ich wusste gar nicht – und weiß es auch heute nicht so richtig –  wie ich alles das was passiert überhaupt noch zu einem Artikel verarbeiten soll, ohne in den kompletten Sarkasmus zu verfallen. So sind die Themen die ich hier ansprechen mag:

  • Der Diesel-Skandal und die Nachwirkungen,
  • vom Absurditäten bei der E-Mobilität, sowie 
  • von für mich komischen Entwicklungen in der deutschen Automobil-Industrie.

Den Aufhänger für diesen Beitrag lieferte denn auch Herbert Diess, (neuer) CEO (Boss) bei Volkswagen in einem Interview in der Bild am Sonntag – sowie weiter unten einem Artikel aus dem Manager-Magazin zum Global-Board Meeting der VW-AG Anf. 2020.

Die Vorgeschichte… und der Diesel-Skandal…

Der motorisierte Individualverkehr ist (für mich) ein Auslaufmodell – große Kisten die ca. 23 Stunden am Tag in der Gegend stehen und verrosten, immer mehr Geld kosten, immer größer werden, wo immer weniger selber zu reparieren ist und der Fahrzeuginhaber schon lange zum Service-Anhängigen-Depp” degradiert wurde (… etwas das mit dem Trend zum E-Bike auch gerade beim Fahrrad passiert) sind etwas, was nicht zu einer resilenten Zukunft mit weniger von allem passt. Weiterlesen

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ETP-Modell: Weshalb fällt der mittlere Rohölpreis seit 2008 ? oder: Thermodynamik der Ölförderung (von Berndt Warm)

Ölpreis als Funktion der Zeit. Bild: Berndt Warm

Anbei, nach langer Zeit, ein neuer Artikel von Berndt Warm zum ETP-Modell.

Ich veröffentliche ihn, obwohl ich selbst gewisse Verständnisprobleme dazu habe und nicht alles nachvollziehen kann – inbesondere die Anwendung des 2ten Hauptsatz der Thermodynamik in Bezug auf das Temperaturgleichgewicht bei der Ölförderung auf das Berndt noch dediziert in seiner Präsentation eingeht.

Das ganze Thema ist eines, was mich vor 2-3 Jahren deutlich bewegt hat. Warum? Weil das ETP-Modell nahelegt, das es mit dem (gemittelten) nettoenergetischen Beitrag der Ölproduktion zur Weltenergieversorgung in 1-2 Jahren (2021-22) vorbei ist. Und  2022 ist ziemlich gleich…

Klar – die ein oder andere Ölquelle gibt noch leicht zu förderndes Öl her – keine Frage. Im Schnitt aller Ölquellen – und auch neu zu erschließender Ölquellen ist dieses nach dem ETP-Modell jedoch nicht mehr der Fall. Dabei sind jedoch die energetischen Aufwände Aufwände – dem ETP-Modell und seinen Verfechtern nach – nicht allein beim Produzenten zu suchen und fallen auch nicht immer dort ins Gewicht.

Wo nun die Wahrheit liegt – oder ob das ETP-Modell überhaupt eine Basis hat – das zu beurteilen überlasse ich den Leser hier.

Hier gibt es den neuen Foliensatz von Berndt zum Download V0,8 (Jan_2020):

Weshalb fällt der mittlere Rohölpreis seit 2008 ? oder: Thermodynamik der Ölförderung

und in English (V0.9, March 2020) :

Why is the Average Crude Oil Price decreasing since 2008 ?
or: Thermodynamics of Oil Production

Und falls es irgend jemand interessiert: Hier noch die originalen Überlegungen der so-genannten ‘The Hills Group’ zum ETP-Model.

Kurz zu meinen eigenen Vorbehalten

Gefühlsmäßig halte ich Bernds Überlegungen für zutreffend – zumindest im großen und ganzen. Ich selbst habe einige Diskussionen mit Berndt darüber geführt, jedoch sind mir noch folgende Punkt nicht ganz klar:

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Fridays for Physik-Unterricht… – Keine Energie – kein ‘Fun’

Earthrise. Um dieses Bild zu knipsen war ganz viel Physik (und Energie) notwendig. Absolut nicht CO2-Neutral 😉 Quelle: NASA / Wikipedia, Foto: William Anders

Zu diesem Artikel haben mich mehrere Dinge veranlasst, die ich in den letzten Tagen gelesen hatte:

  • Ein Interview mit VW-Chef Diess und Grünen-Politiker Özdemir über Klimawandel, E-Mobilität & Co. in der Zeit [1]
  • Die ganze Fridays for Future” Bewegung, die zwar fordert – aber nicht alternativ auch einfach was tut – z.B. aus Protest einfach überall Bäume pflanzt [2]
  • Kommentare in Gail Tverbergs neuem Artikel über die einseitige Bevorzugung von ‘erneuerbaren’ Energieträgern [3]
  • Sowie ein Artikel von Charles H. Smith über den Wahnsinn des grenzenlosen Wachstums, speziell auch in Hinblick auf die Energiefrage [4]

Physik, Physik, Physik – Haben jung & alt in der Schule gepennt?

Was mir bei der Diskussion um Klimawandel, Wachstum, E-Mobilität und ‘erneuerbaren’ Energien immer wieder durch den Kopf geht: Verstehen die alle keine Physik und haben auch in Mathe gepennt?

Dass das Physik-Defizit ein großes und allgemeines zu sein scheint, bestätigt (sicher stellvertretend für viele andere Menschen, Politiker und Journalisten) auch Herr Diess, aktuell ‘der Chef’ von Volkswagen. So wird, dieser in ‘Der Zeit’ ,folgend zitiert [1]:

“Diess: … Das Beste, was man fürs Klima tun kann, ist es, die Kohlekraftwerke abzuschalten. Das Elektroauto lohnt sich nur, wenn wir es CO₂-frei herstellen und betreiben können.“

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Klimawandel ein Problem? Nicht für die Erde… maximal für den Menschen

Klimazeugs ein Problem? Ich denke nicht mehr… weil da nichts mehr ist was wir gegen eine krasse Veränderung tun könnten. Quelle: Pixabay

Ich habe gerade wieder einen tollen Nature Bats Last Podcast (NBL) gehört. Diesmal mit dem US-Meterologen Nick Humphrey, wobei Host Guy McPherson und Kevin Hester die Verbindung zwischen Klima, Wetter und aktuell sich anbahnenden weltweiten Ernteausfällen diskutieren.

Andere tolle Podcasts bei NBL gab es insbesondere mit dem Urgestein Paul Ehrlich (Buch: Polulation Bomb aus den 1970’ern). Wen diese oft amüsanten und beschwingten Interviews interessieren, der clickt hier, hier, hier oder hier. Ich fand Sie informativ und unterhaltsam gleichermaßen.

Klimawandel: Die zwei Lager – Pro & Contra – wer hat recht?

In Bezug auf den Klimawandel gibt es – glaubt man den Medien – zwei Lager‘ – welche ich hier ‘etwas spezieller zusammengefasst’ wiedergebe:

  1. Die einen, die Sagen das der mensch gemachte Anteil am Klimawandel diesen beschleunigt. Wenn nichts gemacht wird, dann bekommen ab 2100, ggf. schon ein paar Jahre vorher, ein paar Leute nasse Füße. Zudem gehen die Vertreter dieser Ansicht davon aus, das wir am kommenden Desaster noch etwas ändern könn(t)en .
  2. und das Lager das meint, das 7,5 Milliarden Menschen, über 1 Milliarde PKW, Milliarden von Nutztieren, Millionen von Fabriken, gigantische Abholzungs-kampangen, Staudämme, Flächenversiegelung und insbesondere das Verbrennen von Millionen von Jahren fossiler ‘Sonnen’-Energie (in Form von Öl, Gas, Kohle) in 200 Jahren keine Auswirkung auf das Klima hat (Aua….).

Weil “1.” so praktisch ist, fordern dann SUV- und Luxus-Klasse fahrende und viel-fliegenden Politiker sowie (selbst ernannte oder durch Medien ‘geyhypte’ oder ‘gegretelte’) Klima-Aktivisten, welche auch dem westlichen Life-Style frönen (und den nicht aufgeben wollen – wie irgendwie keiner), das nun jeweils andere sich irgendwie einschränken & mit Steuern belastet werden müssten.

Das ganze dürfe aber (aus Sicht der Politiker) dem Wachstum und der Industrie nicht weh tun – oder (aus Sicht der sicher meisten Aktivisten) keine totale Spaß-Bremse sein… weil auf einen krassen Verzicht auch irgendwie (inklusive mir!!!) keiner Bock hat. Irgend ein Dipl-Ing. solle dann mal eben was erfinden mit dem wir all “weiter so” machen können – aber bitte mit irgendwie mehr ‘Ponyhof’ für die Umwelt. Auf jeden Fall ist das Thema aus Sicht der (Funktions-) Eliten ein tolles Thema um darunter alles möglich zu verpackenwie auch Dirk Müller ganz o.k. analysiert (wobei ich nicht alle Ansichten teile).

Um eines ganz klar zu stellen: Ich gehöre keiner der beiden ‘vorgenannten Lager’ an – den das sind die ‘Lager’ auf die die Medien und irgendwelche Interessen den Diskurs und den Blick beschränken. Denn beide dieser Gedanken nützen nur einem: Dem Weiter so und dem weg schauen – einmal bewusst (-> 2.) – das andere mal unbewusst (-> 1.).

Insofern tendiere ich zum ‘dritten’ Lager: Dies ist das Lager (oder ein paar wenige Menschen), über das/die keiner schreibt – weil es aus meiner Sicht zu viel in Frage stellt und die Problematik in die zeitliche Lebensrealität von fast allen derzeit existierenden Menschen schiebt... 

Das ‘NTHE’-Lager

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Gesellschaftlicher Zusammenbruch bis 2025 durch die Folgen von 5G, Mobilfunk, WLAN & Co.?

Noch 5-7 Jahre nach Dr. M. Pall bis unsere Gesellschaft wegen EMF-Induzierten neurologischen Problemen zerfällt und/oder handlungsunfähig wird.

Noch 5-7 Jahre nach Dr. M. Pall bis unsere Gesellschaft wegen EMF-Induzierten neurologischen Problemen zerfällt und/oder handlungsunfähig wird. Quelle: Pixabay

Das Thema EMF (Elektromagnetische Felder – also u.a. Mobilfunk 4G/LTE, 5G, WLAN, DECT, Tetra Behördenfunk, etc.) und deren Auswirkungen ist ein großes Thema in meinem anderen Blog. Kaum ein Menschen in meinem Umfeld scheint die Gefahren zu sehen – und die mannigfaltigen Auswirkungen bei Schlafproblemen, Migräne, Kopfschmerzen, Depressionen und (vielen) anderen Krankheiten zusammen zu bringen. Dabei sind alleine schon die neuropsychischen Auswirkungen in Bezug auf EMF lange beschrieben (seit ca. 1970, US Marine), heute in Ihrer Wirkungsweise kausal bestätigt und mehr…. [2][3].

Noch ca. 5-7 Jahre bis durch EMF der gesellschaftliche Zusammenbruch kommen könnte…

Prof Martin Pall zu dem Zeitrahmen (5-7 Jahre) bis die gesellschaften nicht mehr funktionieren können - wegen neurologischen Störungen verursacht durch EMF (Mobilfunk, WLAN & Co.).

Prof Martin Pall zu dem Zeitrahmen (5-7 Jahre) bis die Gesellschaften nicht mehr funktionieren können – wegen neurologischen Störungen verursacht durch EMF (Mobilfunk, WLAN & Co.). Quelle: [1]

Nach Prof. Martin Pall, der schon vor über 10 Jahren Zusammenhänge zwischen EMF und einem der wohl höchstwarscheinlichen Schädigungs-Mechanismen beschrieben hat (-> VGCC Aktivierung -> NOS-Entgleisung -> Bildung von Peroxinitrid -> maximaler oxidativer bzw. nitrosativer Stress -> Problem), haben wir ggf. nur noch 5-7 Jahre um unsere Probleme zu lösen – denn danach werden (westliche) Gesellschaften durch die (langsame) Zerstörung Ihrer (kollektiven) kognitiven Gehirnfunktion (durch EMF) ggf. nicht mehr in der Lage sein, den komplexen ‘Laden’ zusammenzuhalten [1].

Das ganz ist kein ‘Scheiß’, sondern ein Trend, der sich wirklich mit Daten belegen lässt, wobei viele diese Daten in Ihrer Ursache natürlich nicht ausschließlich auf EMF zurückzuführen sind. Hier möchte ich nur kurz auf Dr. Manfred Spitzer hinweisen und seinen Vortrag: Von der digitalen Demenz zur Smartphone-Pandemie sowie die Thematik des Blaulichtes, welche wie EMF auch die Insekten ‘kaputt’ macht.

Auch aus meiner Sicht werden jedoch die Auswirkungen von EMF (WLAN, Mobilfunk & Co.) das Fass zu überlaufen bringen – weil sie synergistisch mit den bisherigen Umwelt- und Menschen-Zerstörungs-Faktoren wirken, wie ich es hier im Detail erkläre.

So steht auf Palls im Bild eingeblendeter Aussage bzw. Folie aus dem Vortrag [1]:

“I predict, that that as our brain function detoriates, we will see the crash of our collective brain function, leading to societal utter chaos. Based on the earlier occupational exposure studies, I estimate that it may be something like 5 to 7 year to such a crash. This is without any further increase in exposure. This is rough estimate and could be off in either direction

In Deutsch (übersetzt von Google-Translate und meinerseits verbessert/korrigiert):

Ich sage voraus, dass wenn unsere Gehirnfunktion verschlechtert, wir den Zusammenbruch unserer kollektiven Gehirnfunktion sehen werden – was zu einem Chaos in der Gesellschaft führen wird. Basierend auf den früheren Expositionsstudien schätze ich, dass es ein solcher Crash in etwa 5 bis 7 Jahre eintreten könnte. Dies ist ohne weitere Erhöhung der EMF-Exposition. Dies ist eine grobe Schätzung und könnte in beide Richtungen abweichen.”

Hier geht es also nicht darum das es jeden einzelnen sofort trifft, jedoch genug Menschen um unser gesamt-gesellschaftliches System mittelfristig, durch die neurologischen Folgen von EMF (in Form von Mikrowellen & Co.), Handlungsunfähig zu machen bzw. in seiner Funktion durch die vermehrt auftauchenden Probleme zu paralysieren.

Ein großes Problem dabei ist, das EMF auch in kleinsten Intensitäten auf uns wirken – ggf. schon ca. 7.200.000 mal unter den ‘geltenden’ industriepolitischen Grenzwerten.

Alles Unsinn? Ich denke kaum. Warum? Weiter lesen! Weiterlesen

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2019 – Start der (finalen) Krisenschaukel?

PKW Verkäufe in China bis Ende 2018 - nun auf Talfahrt?

PKW Verkäufe in China bis Ende 2018 – nun auf Talfahrt? Quelle: Querschuesse

Die Nachrichten werden aktuell nicht besser. Das was ich in meinem Kollaps-Artikel in Bezug auf die nächste ‘Wirtschaftskrise’ angeführt habe – scheint langsam anzurollen.

Ich hoffe das es im Jahre 2019 noch nicht so richtig abwärts geht. Zwar hatte ich dies schon vor ein paar Monaten angenommen, mich dennoch eher optimistisch ausgedrückt und nur von ‘vor’ 2020/1 geschrieben. Dennoch hoffe ich das mit Interventionen von Politik, Zentralkanken & Co. noch etwas ‘weitergewurschtelt ‘ wird, so das die ‘nächste Etappe’ in die Krisenschaukel (-> immer niedrige Hochs bei immer kürzeren  Erholungen) an uns noch für ein weiteres Jahr vorbeigehen mag.

Die Autoverkäufe fallen schon… (z.B. China – 16,06% in 11/18)

Schon die Autoverkäufe sprechen bände. Hier ist insbesondere China wichtig: Denn ohne die Nachfrage & die Nachschuldner in China stockt die Welt – wie ich es auch schon 2014 in meinem Buchprojekt formuliert hatte. Aktuell sieht es dann auch so aus: Weiterlesen

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Hybris: Aktuelle CO2-Berichterstattung, ‘Grenzwerte’ & die Klima-Realität in der Arktis….

CO2 & Klimawandel in der Arktis...

CO2 & Klimawandel in der Arktis… Quelle: Pixabay

Was mir aktuell seit ein paar Tagen auffällt, ist, das es in den Medien aktuell sehr viele Artikel zu CO2, 1,5 Grad Grenzwerten, etc. pp. gibt. Insbesondere stehen hier (von mir ‘subjektiv’  wahrgenommen) Grenzwerte und Verschärfungen für den Automobilsektor im Fokus – also ob das dass alleinige Problem sei. Die wirklichen Probleme hingegen – u.a. in der Arktis – werden ausgeklammert und ignoriert… weiter unten im Text mehr dazu.

Zum Anfang etwas zum politischen E-Mobilitätsunsinn…

Welche Hybris diese ganze Diskussion hat, erkennt man daran, das z.B. Elektroautos als Klimaneutral gelten und mit einem CO2-Ausstoß von 0 (Null!) g/CO2 pro Km angesetzt werden. Die unsinnigen Dienstwagen genießen dabei dann noch zusätzliche Privilegien – zu denen, die sie sowieso schon haben.

Als ob der Strom einfach so aus der Steckdose kommt – genauso wie die Milch ‘natürlich’ nur aus dem Supermarkt kommt (und nicht von der Kuh). Das E-Auto entsteht zudem (ohne weitere Energie- und Ressourcenaufwände) einfach aus dem nichts – und das Lithium und das Cobalt für die Batterien bringt das Sandmänchen (und nicht die Kinderarbeiter aus dem Kongo). Klar, alle Hersteller beziehen Ihr Kobalt & Co. natürlich aus krisenfreien Gebieten – genauso, wie gefühlt fast jeder in Deutschland nur noch Ökostrom kauft… auf dem Papier. Letztendlich kommt der Strom jedoch aus Kohle & Gasverbrennung. Strom aus Wind oder PV ist dann auch nur für die Öko-Phantasten umweltfreundlicher – wie schon oft in diesem Blog ausgeführt und belegt. Die Neu-Investitionen in DE sind dramatisch im Keller – und nur aufgrund der massiven Förderungen geschehen. Weiterlesen

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Warum folgt der Ölpreis nicht dem ETP-Modell?

Folien zu: Why does the price does not follow the ETP-Model

Folien zu: Why does the price does not follow the ETP-Model

Anbei ein neuer Gast-Artikel von Berndt Warm in Bezug auf das ETP-Modell. Er hat sich Gedanken gemacht, warum der Ölpreis (aktuell) nicht der Vorhersage der HillsGroup entspricht (-> Grundsätzlich immer weiter sinkender Ölpreis) und kommt zu einem interessanten Schluss.

Schönen Gruß an alle Leser,

H.C.


Das ETP-Modell der HillsGroup basiert auf der „Entropie-Bilanzgleichung für offene Systeme“, hat daher einen recht theoretischen Ansatz. Da es eine Preisvorhersage für das Barrel Rohöl enthält, hat man eine Möglichkeit, die Theorie zu verfolgen und zu prüfen. Seit dem Kennenlernen des Modells habe ich den Ölpreis genau beobachtet, um sicher zu sein, nicht einer fixen Idee zu erliegen. Oder um Fehler bzw. Ungenauigkeiten in dem Modell zu erkennen. Weiterlesen

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Von Kollaps, Abbruchkanten und nächster Wirtschaftskrise…

Ausblick. Quelle: Pixabay

Dieser Beitrag soll ggf. etwas Licht in die Frage bringen wie lange das ‘Business as Usual’ (BAU) noch weitergehen kann bzw. wie ich die Entwicklungen in der Zukunft – sowie mögliche Zeitfenster – bis zu einem ‘Kollaps’ sehe. Er ist durchaus als kleine Fortsetzung zu meinem Komplexitäts-Blogpost zu sehen, welcher ja nichts über die zeitliche Dimension aussagte.

Vorab: Ich sehe die nächste (zyklische) Finanzkrise bis spätestens ca. 2020/1 kommen. Die letzte war 2008/9 – und alleine nach der Zyklentheorie bzw. den natürlich auftretenden Zyklen von ‘Boom & Bust’ kann die nächste nicht mehr weit entfernt sein. Die Energiepreise steigen bereits wieder & die Wirtschaft brummt angeblich. China wird seine Rolle als globaler Nachschuldner und seine Konsumexpansion auch keine 10 Jahre mehr in dem Maßstab der letzten 10 Jahre fortführen können. Zumindest würde mich dies sehr überraschen.

Dann sehe ich die Zeit ab spätestens 2030 als sehr ungewiss an. Ich denke bis dahin haben uns auch die Probleme bei der Energiebereitstellung eingeholt. In Verbindung mit einem (wackeligem) Finanzsystem und Problemen in anderen Sektoren baut sich da einiges an Problemdimensionen auf, welche viele (selbst-verstärkende) Abhängigkeiten und Rückkopplungseffekte aufweisen… mehr dazu im folgenden Text…

Motivation…

Die persönlichen Recherchen, welche in mein Buchprojekt und dieses Blog mündeten, starteten anfangs aus Interesse – später suchte ich dann nach Lösungen und (persönlichen) Auswegen in Bezug auf die ‘Limits of Growth’. Warum? Weil fast alle Daten, Studien, Vorhersagen, etc. pp. den finalen Niedergang unserer globalen Industriegesellschaft innerhalb meiner statistischen Lebensspanne nahelegten… Weiterlesen

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