Fridays for Physik-Unterricht… – Keine Energie – kein ‘Fun’

Earthrise. Um dieses Bild zu knipsen war ganz viel Physik (und Energie) notwendig. Absolut nicht CO2-Neutral 😉 Quelle: NASA / Wikipedia, Foto: William Anders

Zu diesem Artikel haben mich mehrere Dinge veranlasst, die ich in den letzten Tagen gelesen hatte:

  • Ein Interview mit VW-Chef Diess und Grünen-Politiker Özdemir über Klimawandel, E-Mobilität & Co. in der Zeit [1]
  • Die ganze Fridays for Future” Bewegung, die zwar fordert – aber nicht alternativ auch einfach was tut – z.B. aus Protest einfach überall Bäume pflanzt [2]
  • Kommentare in Gail Tverbergs neuem Artikel über die einseitige Bevorzugung von ‘erneuerbaren’ Energieträgern [3]
  • Sowie ein Artikel von Charles H. Smith über den Wahnsinn des grenzenlosen Wachstums, speziell auch in Hinblick auf die Energiefrage [4]

Physik, Physik, Physik – Haben jung & alt in der Schule gepennt?

Was mir bei der Diskussion um Klimawandel, Wachstum, E-Mobilität und ‘erneuerbaren’ Energien immer wieder durch den Kopf geht: Verstehen die alle keine Physik und haben auch in Mathe gepennt?

Dass das Physik-Defizit ein großes und allgemeines zu sein scheint, bestätigt (sicher stellvertretend für viele andere Menschen, Politiker und Journalisten) auch Herr Diess, aktuell ‘der Chef’ von Volkswagen. So wird, dieser in ‘Der Zeit’ ,folgend zitiert [1]:

“Diess: … Das Beste, was man fürs Klima tun kann, ist es, die Kohlekraftwerke abzuschalten. Das Elektroauto lohnt sich nur, wenn wir es CO₂-frei herstellen und betreiben können.“

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Klimawandel ein Problem? Nicht für die Erde… maximal für den Menschen

Klimazeugs ein Problem? Ich denke nicht mehr… weil da nichts mehr ist was wir gegen eine krasse Veränderung tun könnten. Quelle: Pixabay

Ich habe gerade wieder einen tollen Nature Bats Last Podcast (NBL) gehört. Diesmal mit dem US-Meterologen Nick Humphrey, wobei Host Guy McPherson und Kevin Hester die Verbindung zwischen Klima, Wetter und aktuell sich anbahnenden weltweiten Ernteausfällen diskutieren.

Andere tolle Podcasts bei NBL gab es insbesondere mit dem Urgestein Paul Ehrlich (Buch: Polulation Bomb aus den 1970’ern). Wen diese oft amüsanten und beschwingten Interviews interessieren, der clickt hier, hier, hier oder hier. Ich fand Sie informativ und unterhaltsam gleichermaßen.

Klimawandel: Die zwei Lager – Pro & Contra – wer hat recht?

In Bezug auf den Klimawandel gibt es – glaubt man den Medien – zwei Lager‘ – welche ich hier ‘etwas spezieller zusammengefasst’ wiedergebe:

  1. Die einen, die Sagen das der mensch gemachte Anteil am Klimawandel diesen beschleunigt. Wenn nichts gemacht wird, dann bekommen ab 2100, ggf. schon ein paar Jahre vorher, ein paar Leute nasse Füße. Zudem gehen die Vertreter dieser Ansicht davon aus, das wir am kommenden Desaster noch etwas ändern könn(t)en .
  2. und das Lager das meint, das 7,5 Milliarden Menschen, über 1 Milliarde PKW, Milliarden von Nutztieren, Millionen von Fabriken, gigantische Abholzungs-kampangen, Staudämme, Flächenversiegelung und insbesondere das Verbrennen von Millionen von Jahren fossiler ‘Sonnen’-Energie (in Form von Öl, Gas, Kohle) in 200 Jahren keine Auswirkung auf das Klima hat (Aua….).

Weil “1.” so praktisch ist, fordern dann SUV- und Luxus-Klasse fahrende und viel-fliegenden Politiker sowie (selbst ernannte oder durch Medien ‘geyhypte’ oder ‘gegretelte’) Klima-Aktivisten, welche auch dem westlichen Life-Style frönen (und den nicht aufgeben wollen – wie irgendwie keiner), das nun jeweils andere sich irgendwie einschränken & mit Steuern belastet werden müssten.

Das ganze dürfe aber (aus Sicht der Politiker) dem Wachstum und der Industrie nicht weh tun – oder (aus Sicht der sicher meisten Aktivisten) keine totale Spaß-Bremse sein… weil auf einen krassen Verzicht auch irgendwie (inklusive mir!!!) keiner Bock hat. Irgend ein Dipl-Ing. solle dann mal eben was erfinden mit dem wir all “weiter so” machen können – aber bitte mit irgendwie mehr ‘Ponyhof’ für die Umwelt. Auf jeden Fall ist das Thema aus Sicht der (Funktions-) Eliten ein tolles Thema um darunter alles möglich zu verpackenwie auch Dirk Müller ganz o.k. analysiert (wobei ich nicht alle Ansichten teile).

Um eines ganz klar zu stellen: Ich gehöre keiner der beiden ‘vorgenannten Lager’ an – den das sind die ‘Lager’ auf die die Medien und irgendwelche Interessen den Diskurs und den Blick beschränken. Denn beide dieser Gedanken nützen nur einem: Dem Weiter so und dem weg schauen – einmal bewusst (-> 2.) – das andere mal unbewusst (-> 1.).

Insofern tendiere ich zum ‘dritten’ Lager: Dies ist das Lager (oder ein paar wenige Menschen), über das/die keiner schreibt – weil es aus meiner Sicht zu viel in Frage stellt und die Problematik in die zeitliche Lebensrealität von fast allen derzeit existierenden Menschen schiebt... 

Das ‘NTHE’-Lager

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Gesellschaftlicher Zusammenbruch bis 2025 durch die Folgen von 5G, Mobilfunk, WLAN & Co.?

Noch 5-7 Jahre nach Dr. M. Pall bis unsere Gesellschaft wegen EMF-Induzierten neurologischen Problemen zerfällt und/oder handlungsunfähig wird.

Noch 5-7 Jahre nach Dr. M. Pall bis unsere Gesellschaft wegen EMF-Induzierten neurologischen Problemen zerfällt und/oder handlungsunfähig wird. Quelle: Pixabay

Das Thema EMF (Elektromagnetische Felder – also u.a. Mobilfunk 4G/LTE, 5G, WLAN, DECT, Tetra Behördenfunk, etc.) und deren Auswirkungen ist ein großes Thema in meinem anderen Blog. Kaum ein Menschen in meinem Umfeld scheint die Gefahren zu sehen – und die mannigfaltigen Auswirkungen bei Schlafproblemen, Migräne, Kopfschmerzen, Depressionen und (vielen) anderen Krankheiten zusammen zu bringen. Dabei sind alleine schon die neuropsychischen Auswirkungen in Bezug auf EMF lange beschrieben (seit ca. 1970, US Marine), heute in Ihrer Wirkungsweise kausal bestätigt und mehr…. [2][3].

Noch ca. 5-7 Jahre bis durch EMF der gesellschaftliche Zusammenbruch kommen könnte…

Prof Martin Pall zu dem Zeitrahmen (5-7 Jahre) bis die gesellschaften nicht mehr funktionieren können - wegen neurologischen Störungen verursacht durch EMF (Mobilfunk, WLAN & Co.).

Prof Martin Pall zu dem Zeitrahmen (5-7 Jahre) bis die Gesellschaften nicht mehr funktionieren können – wegen neurologischen Störungen verursacht durch EMF (Mobilfunk, WLAN & Co.). Quelle: [1]

Nach Prof. Martin Pall, der schon vor über 10 Jahren die kausalen Zusammenhänge zwischen EMF und dem Schädigungsmechanismus beschrieben hat (VGCC Aktivierung -> NOS-Entgleisung -> Bildung von Peroxinitrid -> maximaler oxidativer bzw. nitrosativer Stress -> Problem) haben wir ggf. nur noch 5-7 Jahre um unsere Probleme zu lösen – denn danach werden (westliche) Gesellschaften durch die (langsame) Zerstörung Ihrer (kollektiven) kognitiven Gehirnfunktion (durch EMF) ggf. nicht mehr in der Lage sein, den komplexen ‘Laden’ zusammenzuhalten [1].

Das ganz ist kein ‘Scheiß’, sondern ein Trend, der sich wirklich mit Daten belegen lässt, wobei viele diese Daten in Ihrer Ursache natürlich nicht ausschließlich auf EMF zurückzuführen sind. Aber aus meiner Sicht bringen die EMF das Fass zu überlaufen – weil sie synergistisch mit den bisherigen Umweltfaktoren wirken, wie ich es hier im Detail erkläre. Von der eingeblendeten Folie in Palls Vortrag [1]:

“I predict, that that as our brain function detoriates, we will see the crash of our collective brain function, leading to societal utter chaos. Based on the earlier occupational exposure studies, I estimate that it may be something like 5 to 7 year to such a crash. This is without any further increase in exposure. This is rough estimate and could be off in either direction

In Deutsch (übersetzt von Google-Translate und meinerseits verbessert/korrigiert):

Ich sage voraus, dass wenn unsere Gehirnfunktion verschlechtert, wir den Zusammenbruch unserer kollektiven Gehirnfunktion sehen werden – was zu einem Chaos in der Gesellschaft führen wird. Basierend auf den früheren Expositionsstudien schätze ich, dass es ein solcher Crash in etwa 5 bis 7 Jahre eintreten könnte. Dies ist ohne weitere Erhöhung der EMF-Exposition. Dies ist eine grobe Schätzung und könnte in beide Richtungen abweichen.”

Hier geht es also nicht darum das es jeden einzelnen sofort trifft, jedoch genug Menschen um unser gesamt-gesellschaftliches System mittelfristig, durch die Folgen von EMF (in Form von Mikrowellen & Co.) Handlungsunfähig zu machen bzw. in seiner Funktion durch die vermehrten Probleme zu paralysieren.

Ein großes Problem dabei ist, das EMF auch in kleinsten Intensitäten auf uns wirken – ggf. schon ca. 7.200.000 mal unter den ‘geltenden’ industriepolitischen Grenzwerten.

Alles Unsinn? Ich denke kaum. Warum? Weiter lesen! Weiterlesen

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2019 – Start der (finalen) Krisenschaukel?

PKW Verkäufe in China bis Ende 2018 - nun auf Talfahrt?

PKW Verkäufe in China bis Ende 2018 – nun auf Talfahrt? Quelle: Querschuesse

Die Nachrichten werden aktuell nicht besser. Das was ich in meinem Kollaps-Artikel in Bezug auf die nächste ‘Wirtschaftskrise’ angeführt habe – scheint langsam anzurollen.

Ich hoffe das es im Jahre 2019 noch nicht so richtig abwärts geht. Zwar hatte ich dies schon vor ein paar Monaten angenommen, mich dennoch eher optimistisch ausgedrückt und nur von ‘vor’ 2020/1 geschrieben. Dennoch hoffe ich das mit Interventionen von Politik, Zentralkanken & Co. noch etwas ‘weitergewurschtelt ‘ wird, so das die ‘nächste Etappe’ in die Krisenschaukel (-> immer niedrige Hochs bei immer kürzeren  Erholungen) an uns noch für ein weiteres Jahr vorbeigehen mag.

Die Autoverkäufe fallen schon… (z.B. China – 16,06% in 11/18)

Schon die Autoverkäufe sprechen bände. Hier ist insbesondere China wichtig: Denn ohne die Nachfrage & die Nachschuldner in China stockt die Welt – wie ich es auch schon 2014 in meinem Buchprojekt formuliert hatte. Aktuell sieht es dann auch so aus: Weiterlesen

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Hybris: Aktuelle CO2-Berichterstattung, ‘Grenzwerte’ & die Klima-Realität in der Arktis….

CO2 & Klimawandel in der Arktis...

CO2 & Klimawandel in der Arktis… Quelle: Pixabay

Was mir aktuell seit ein paar Tagen auffällt, ist, das es in den Medien aktuell sehr viele Artikel zu CO2, 1,5 Grad Grenzwerten, etc. pp. gibt. Insbesondere stehen hier (von mir ‘subjektiv’  wahrgenommen) Grenzwerte und Verschärfungen für den Automobilsektor im Fokus – also ob das dass alleinige Problem sei. Die wirklichen Probleme hingegen – u.a. in der Arktis – werden ausgeklammert und ignoriert… weiter unten im Text mehr dazu.

Zum Anfang etwas zum politischen E-Mobilitätsunsinn…

Welche Hybris diese ganze Diskussion hat, erkennt man daran, das z.B. Elektroautos als Klimaneutral gelten und mit einem CO2-Ausstoß von 0 (Null!) g/CO2 pro Km angesetzt werden. Die unsinnigen Dienstwagen genießen dabei dann noch zusätzliche Privilegien – zu denen, die sie sowieso schon haben.

Als ob der Strom einfach so aus der Steckdose kommt – genauso wie die Milch ‘natürlich’ nur aus dem Supermarkt kommt (und nicht von der Kuh). Das E-Auto entsteht zudem (ohne weitere Energie- und Ressourcenaufwände) einfach aus dem nichts – und das Lithium und das Cobalt für die Batterien bringt das Sandmänchen (und nicht die Kinderarbeiter aus dem Kongo). Klar, alle Hersteller beziehen Ihr Kobalt & Co. natürlich aus krisenfreien Gebieten – genauso, wie gefühlt fast jeder in Deutschland nur noch Ökostrom kauft… auf dem Papier. Letztendlich kommt der Strom jedoch aus Kohle & Gasverbrennung. Strom aus Wind oder PV ist dann auch nur für die Öko-Phantasten umweltfreundlicher – wie schon oft in diesem Blog ausgeführt und belegt. Die Neu-Investitionen in DE sind dramatisch im Keller – und nur aufgrund der massiven Förderungen geschehen. Weiterlesen

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Warum folgt der Ölpreis nicht dem ETP-Modell?

Folien zu: Why does the price does not follow the ETP-Model

Folien zu: Why does the price does not follow the ETP-Model

Anbei ein neuer Gast-Artikel von Berndt Warm in Bezug auf das ETP-Modell. Er hat sich Gedanken gemacht, warum der Ölpreis (aktuell) nicht der Vorhersage der HillsGroup entspricht (-> Grundsätzlich immer weiter sinkender Ölpreis) und kommt zu einem interessanten Schluss.

Schönen Gruß an alle Leser,

H.C.


Das ETP-Modell der HillsGroup basiert auf der „Entropie-Bilanzgleichung für offene Systeme“, hat daher einen recht theoretischen Ansatz. Da es eine Preisvorhersage für das Barrel Rohöl enthält, hat man eine Möglichkeit, die Theorie zu verfolgen und zu prüfen. Seit dem Kennenlernen des Modells habe ich den Ölpreis genau beobachtet, um sicher zu sein, nicht einer fixen Idee zu erliegen. Oder um Fehler bzw. Ungenauigkeiten in dem Modell zu erkennen. Weiterlesen

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Von Kollaps, Abbruchkanten und nächster Wirtschaftskrise…

Ausblick. Quelle: Pixabay

Dieser Beitrag soll ggf. etwas Licht in die Frage bringen wie lange das ‘Business as Usual’ (BAU) noch weitergehen kann bzw. wie ich die Entwicklungen in der Zukunft – sowie mögliche Zeitfenster – bis zu einem ‘Kollaps’ sehe. Er ist durchaus als kleine Fortsetzung zu meinem Komplexitäts-Blogpost zu sehen, welcher ja nichts über die zeitliche Dimension aussagte.

Vorab: Ich sehe die nächste (zyklische) Finanzkrise bis spätestens ca. 2020/1 kommen. Die letzte war 2008/9 – und alleine nach der Zyklentheorie bzw. den natürlich auftretenden Zyklen von ‘Boom & Bust’ kann die nächste nicht mehr weit entfernt sein. Die Energiepreise steigen bereits wieder & die Wirtschaft brummt angeblich. China wird seine Rolle als globaler Nachschuldner und seine Konsumexpansion auch keine 10 Jahre mehr in dem Maßstab der letzten 10 Jahre fortführen können. Zumindest würde mich dies sehr überraschen.

Dann sehe ich die Zeit ab spätestens 2030 als sehr ungewiss an. Ich denke bis dahin haben uns auch die Probleme bei der Energiebereitstellung eingeholt. In Verbindung mit einem (wackeligem) Finanzsystem und Problemen in anderen Sektoren baut sich da einiges an Problemdimensionen auf, welche viele (selbst-verstärkende) Abhängigkeiten und Rückkopplungseffekte aufweisen… mehr dazu im folgenden Text…

Motivation…

Die persönlichen Recherchen, welche in mein Buchprojekt und dieses Blog mündeten, starteten anfangs aus Interesse – später suchte ich dann nach Lösungen und (persönlichen) Auswegen in Bezug auf die ‘Limits of Growth’. Warum? Weil fast alle Daten, Studien, Vorhersagen, etc. pp. den finalen Niedergang unserer globalen Industriegesellschaft innerhalb meiner statistischen Lebensspanne nahelegten… Weiterlesen

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ETP-Modell Nr. 2: Ein anderer (und einfacherer) Ansatz der Modellierung

Foliensatz: Temperature Effects impacting Earth cause

Foliensatz: Temperature Effects impacting Earth cause

Anbei ein neuer Gast-Artikel von Berndt Warm in Bezug auf das ETP-Modell. Er hat versucht die Lücken des Modells der HillsGroup zu schließen und die Grundlagen besser verständlich zu machen. Ich hoffe auf eine rege Diskussion zu diesem wichtigen Thema, denn wenn das ‘alles so ist’, dann ist die Zeit knapp. Schlussendlich sind die Berechnungen von Berndt auch auf Gas und Kohle anwendbar…

Schönen Gruß an alle Leser und Kommentatoren,

H.C.


Die Leser dieses Forums kennen das ETP-Modell. Die Hills Group hat ausgerechnet, das die Maschine „Petroleum Produzierendes System“ entsprechend dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik Abwärme produziert. Die Bedeutung der Abwärme war dabei unklar und Ausgangspunkt vieler Fragen. Weiterlesen

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Mehr Komplexität -> mehr Energieverbrauch -> schnellerer Kollaps?

Die Thematik der steigenden Komplexität von Organismen und Gesellschaften in Verbindung mit dem Energieverbrauch hatte ich ja schon öfters thematisiert.

Vorteile durch Komplexitätserhöhung und Grenznutzen der Komplexität (nach Tainter)

Vorteile durch Komplexitätserhöhung und Grenznutzen der Komplexität (nach Tainter)

Letztens hatte auch Ugo Bardi die Thematik von des Ursprungs des Kollaps (von Zivilisationen) noch mal in seinem Blog behandelt [1]. Dabei war dann auch die recht bekannte nebenstehende Grafik aus Tainters Buch Collapse of complex societies’.

Tainter, der als Archäologe den Kollaps von vielen Zivilisationen untersucht hat, geht dabei davon aus, das es bei der Erhöhung der Komplexität zur Bewältigung von (immer neuen) Problemen einer (technischen) Gesellschaft bzw. Zivilisation einen Grenznutzen gibt. Ab einem bestimmten Punkt bringt die Komplexitätserhöhung nichts mehr – und Ihr Nettobeitrag ist dann sogar negativ (meint: Es werden mehr Ressourcen aufgewendet als zurück kommen bzw. frei werden).

Wichtig: Umso teurer bzw. knapper die Energie, desto schneller laufen in der Regel immer komplexere Lösungen (die ja selber in der Regel immer mehr Energie benötigen) gegen diese Grenze. Denn der Faktor der ausreichenden Energieverfügbarkeit treibt (anfänglich) das ganz System und hilft bei der Expansion.

Organismen und Gesellschaften streben nach höherer Komplexität

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Bundesregierung hält an Elektroauto-Ziel (1 Million) fest….

Politische Richtgröße… Foto: Pixabay

Meldet heise.de und schreibt, das:

“Die Bundesregierung hält das eigene Ziel als ‘politische Richtgröße’ aber weiter für gültig”

was das Thema E-Mobilität meiner Ansicht nach ganz gut zusammenfasst.

Der ganze Hype um das Batterie betriebene E-Kfz ist denn (nicht nur) meiner Ansicht nach ein politisch und Ideologie motivierter Hype und aktuell eher abseits der technisch-physikalischen Realität. Abgas-Normen, Flottenverbräuche, CO2-Zertifikate, politische Vorgaben in EU, USA und insb. China machen das E-Kfz über direkte und indirekte Subventionen (bzw. indirekte Strafaktionen für Verbrenner) für die Hersteller attraktiv – falls es nicht schon eher eine Art Zwang ist. Die Kfz-Hersteller müssen diese Dinger produzieren und dann irgendwie an den Kunden bringen. Der private Kunde ist jedoch nicht doof – und weis das das was er da (aktuell) bekommt nicht attraktiv ist – die Physik und aktuelle Technologie setzt eben klare Grenzen. Deswegen werden die E-Fahrzeuge auch meist dort eingesetzt (gekauft) wo sie der Fahrer nicht bezahlen muss (sondern der Steuerzahler…). Ausnahmen sind z.B. der E-Scooter bei der Post – hier sind die Einsätze jedoch sehr gut planbar, die Fahrzeuge laufen nur im Nahbereich und 6 Tage die Woche. Das Nutzungsprofil der Post ist jedoch nicht mit dem eines privaten Kfz-Halters vergleichbar. Klar, man könnte auch ein E-Kfz bauen das extrem klein, leicht, etc. pp. ist – nur wer will das kaufen? Der Erfolg beim Twizy & Co. hält sich eben in Grenzen – zu günstig sind die (gebrauchten) fossilen Alternativen.

Und ja: Fossile Mobilität ist nicht gut. Jedoch bringt es nichts nur den Antrieb eines 1,x bis 2,8 Tonnen-Fahrzeuges auszutauschen und dann anzunehmen alles sei bzw. werde dann einfach gut. Denn auch der Strom kommt nicht aus dem nichts – und das Kfz selber manifestiert sich auch nicht einfach so. Im Kfz selber stecken sehr viele Ressourcen und sehr viel Energie. -> das ist der große Brocken, welcher massivst von fossilen Energieträgern abhängt und bestimmt wird. Das Betriebsmittel ‘Strom’ bzw. ‘Benzin’ stellt nur einen Bruchteil der energetischen Kosten da, zu denen auch Strassen (aus Bitumen -> Öl!), Verwaltung, Polizei, Krankenhäuser (Unfälle), Werkstätten, Verschrottung & Recycling, etc. pp. gehören. Ein bereits produziertes Kfz vor dem wirklichen Funktions- bzw. Lebensende zu verschrotten – ja, das ist der größte Umweltfrevel!

Klimaschutz?

Wenn ein E-Kfz aus Sicht der Ressourcen-Effizienz (etwas oder deutlich) besser wäre – dann würden auch seine Gestehungskosten, zumindest jedoch seine Betriebskosten inkl. Kilometerleistung X, niedriger sein (als von einem vergleichbaren Fossil-Kfz). Weiterlesen

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