Game Over?: Negativer Ölpreis, Ausfall des ‘Global Dimming’ Effektes, Depression & Co.

Negative Ölpreise…. keine gute Idee. Quelle: pixabay

Was soll ich noch groß schreiben?

Nun passiert alles schneller als je vorgestellt…. negative Ölpreise an den Kontrakt-Märkten! Minus -54,88 Dollar pro Barrel:

“Der Preis für einen Kontrakt, der eine physische Öllieferung im Mai vorsieht, notierte erstmals seit Aufnahme des Future-Handels im Jahr 1983 im negativen Bereich – zwischenzeitlich bei -54,88 US-Dollar je Barrel (159 Liter) mit einem Abschlag von 302 Prozent. Das bedeutet, dass Käufer bei Abnahme Geld erhalten.”

Die Nachfragezerstörung durch die Corona-Maßnahmen werden dramatische Folgen für die Zukunft haben. Wenn alle Tanker voll sind, alle Öl-Lager – dann muss irgendwo die Produktion gedrosselt werden. Und das ‘einmotten‘ von Ölquellen kostet Geld. Das wiederaufnehmen und hochfahren auch. Zudem: Das geht oft nur unter massiven Einbußen in Bezug auf die förderbare Ölmenge, u.a. Druckverluste in den Quellen sowie eine Schädigung der Infrastruktur – so gibt es viele Pipelines in der eine Mindestmenge an Durchfluss der fließen muss. Auch viel Personal (und damit Wissen) wird entlassen werden müssen – und das kommt nicht so einfach wieder zurück, denn die Jobs in der Ölindustrie werden immer unbeständiger.

Wenn also die Wirtschaft später wieder vermehrt nachfragt (oder sollte – wer weiß), dann kann das entsprechende Angebot in der Zukunft nicht so einfach – und vor allen nicht mehr so billig bereitgestellt werden. Da geht es dann nicht mehr um Angebot und Nachfrage sondern um die Wirtschaftlichkeit einer Tätigkeit. All das hatte ich schon vor 6 Jahren in meinem Buchprojekt thematisiert…

Alleine schon aus diesem Grund ist für mich klar, was die Zukunft anders aussehen wird als die Vergangenheit. Mobilität und Flugverkehr wie wir es hatten war einmal – ggf. ist es auch gut so, das diese Verschwendung heruntergefahren wird. Wirtschaftlich (und für unser aller Leben) folgenlos wird dies jedoch nicht bleiben.

Update: Alles Wahnsinn^5

Die Lufthansa verliert 1 Million pro Stunde, steht kurz vor der Insolvenz, so das die Piloten einem Gehaltsverzicht um 45% bis 2022 einwilligen. Die Bahn hat nur noch 10-15% des Fahrgastaufkommens von vor der Krise – zumindest im Fernverkehr – und braucht schon mal 8-10 Milliarden. Die nun 30 Millionen Arbeitslosengeldanträge in den USA helfen auch nicht – genauso nicht wie die 10,140 Millionen Kurzarbeit-Anzeigen in Deutschland (alles Stand 1.5.2020). Autoverkäufe in den USA im April minus 52%. In Italien: -97,6%, in Spanien: -96,5%, in Südafrika: -99,6% – nur noch 154 Neuzulassungen. Das ganze ist also klar kein Europäisches, Chinesisches oder Thema der USA alleine – nein, der SARS-CiV-2 Lockdown und seine Auswirkungen sind wahrlich global! Wer soll das alles wie kitten? Wann soll das alles wieder “normal” werden?

Düstere Prognosen auch von Gail Tverberg

Gail Tverberg sieht dann auch, das sich die globalen Ökonomien von dem, was gerade durch oder wegen Corona so in der Welt lahmgelegt wird nicht erholen können bzw. nicht erholen werden.

Ganz aktuell hat Sie auch einen Artikel veröffentlicht, in dem Sie die Frage stellt und beantworte ob es überhaupt noch einen Weg vorwärts gibt – also angesichts des kollabierten Ölpreises. Sie schreibt darin auch:

“Die bisherigen Maßnahmen des COVID-19 und der schlechte Zustand, in dem sich die Wirtschaft zuvor befand, lassen mich glauben, dass die Weltwirtschaft auf einen großen ‘Reset’ zusteuert.

Was meint Gail mit dem ‘Big Reset’? Sie sieht unter anderem Potential für…:

  • a) lokale / globale Hungersnöte – speziell in Indien und Afrika.
  • b) einen Verfall der Ölpreise und anderer Rohstoffpreise – welcher zu niedrig für die Produzenten ist (um damit weiter zu machen).
  • c) riesige Schuldenausfälle und enorme Vermögensverluste. Denn das Finanzsystem basiert auf Versprechen – die ohne eine wachsenden Wirtschaft und fliessendes Öl nicht erfüllt werden können.

Danach listet sie einige Ideen auf in Bezug auf die zukünftige Entwicklung die Sie sieht. U.a. sieht Sie die EU zerfallen und für Mittel-Europa, wegen der fehlenden Energieressourcen (außer Kohle!), keine große Zukunft. Viele Güter werden ggf. schnell davon betroffen sein:

Die Herstellung von physischen Gütern wird ab sofort einen großen Rückschlag erfahren. Viele Lieferkettensind bereits unterbrochen. Medikamente, die in Indien und China hergestellt werden, werden wahrscheinlich zu verschwinden beginnen. Die Automobilproduktion wird davon abhängen, dass die einzelnen Länder ihre eigenen Produktions-Lieferketten aufbauen, wenn die Herstellung von Automobilen fortgesetzt werden soll.”

Letzteres wäre gerade für Deutschland brutal. Denn sollte die Pkw-Maschine nicht mehr in gang kommen – dann ‘hat es sich’ mit den Handelsüberschüssen und der einheimischen Wirtschaft. Ggf. kann alles noch ein paar Monate auf die lange Bank verschoben werden – aber die Realitäten werden uns einholen. So Sieht Gail abschließend auch folgendes Szenario – dem ich nicht nicht verschließen kann:

“The new economy will have far fewer people and far less complexity.”

Auch Tim Morgan sieht uns auf dem Zenit der Komplexität – und dem Beginn des “De-Growth”, des “Entwachstums”, sowie dem Aussterben von vielen großen (industriellen) Sektoren.

Wie krass die Lage ist macht auch der ‘Schutzschirm für Warenverkehr” zwischen der Bundesregierung und den Kreditversicherern klar. Die Bundesregierung übernimmt hier eine Garantie bis zu 30 Milliarden für die Versicherungen! Dafür gehen dann die Prämien an den Bund. Aber wenn schon jetzt bedenken bestehen, das die (Rück-) Versicherer straucheln können – wie schlimm mag es dann um den globalen Wirtschaftskreislauf und die Lieferketten bestellt sein? Da muss ja aktuell mit größten Ausfällen, bei denen die Versicherungen Zahlen müss(t)en, gerechnet werden.

Und aktuell ist ja nicht einmal ein Ende abzusehen – also der ‘Lockdowns’ bzw. ‘Lebens-, Ausgangs- und Wirtschaftsbeschränkungen’. Politiker, die zuerst nichts gemacht haben, sind sich nicht mal darüber einig, wie lange die Lahmlegung des öffentlichen Lebens und der wirtschaftlichen Aktivität noch gehen soll. Spahn faselt aktuell sogar was davon, das die Abstandsgebote und verschärften Hygieneregeln noch lange gelten werden –  Monate (und länger). Spahn nach Fokus zum ZDF:

„Bis es einen Impfstoff gibt, werden wir miteinander und aufeinander aufpassen müssen.“

Das die Maßnahmen u.a. in Deutschland nicht gelockert – sondern verschärft – werden sieht man nun an der Maskenpflicht in vielen Bundesländern – nachdem die Masken für über 2 Monate für sinnlos erklärt wurden – von den gleichen, die Sie nun einführen und nachdem alles höchstwahrscheinlich gut durchseucht ist und trotzdem (wie auch 2009 während der Schweinegrippe) nicht viel passiert ist.

Ob es Spahns Impfstoff überhaupt geben wird ist ja noch nicht mal klar – wie auch nichts zu ggf. auftauchenden Nebenwirkungen und seiner Effektivität (falls überhaupt möglich). Spahn selber scheint sich, wie auch andere Politiker, jedoch keine großen Gedanken um Corona und Co zu machen -> siehe Fahrstuhlgate. Wer will auf Basis solcher Aussagen noch wirtschaftlich investieren und ggf. Überbrückungskredite für sein Kleinunternehmen bis ins Nirwana aufnehmen? Ich würde mir das stark überlegen…

Klimawandel++: Der ‘Global Dimming’ Effekt

Stickoxid in der Atmosphäre in der Region Wuhan, China - 2019 und 2020 im Vergleich.

Stickoxid in der Atmosphäre in der Region Wuhan, China – 2019 und 2020 im Vergleich.

Wer Guy McPherson folgt weiß sicher, was der ‘Aerosol Masking Effect’ ist: Der Dreck in der Luft (Abgase aus Industrie, Flugverkehr, Mobilität & Co.) bremst aktuell die Klimaerwärmung dadurch, das nicht die ganze Sonnenenergie den Erdboden erreicht. das fällt natürlich jetzt teilweise flach – nicht nur in China!

McPherson schreibt zu diesem Paradox, also das der Dreck der den Klimawandel verursacht ihn gleichzeitig auch begrenzt_:

“Das einzige bekannte Mittel, mit dem der Mensch die globale Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2020 (oder 2021) in irgendeiner Richtung verändern kann, ist die Verringerung der industriellen Aktivität, die den Aerosol-Maskierungseffekt mildern und damit den globalen Durchschnitt sehr schnell sehr viel höher treiben wird.”

Global temperature distribution in March 2020, relative to a 1951-1980 baseline. Quelle: NASA GISS

In Science vom 8. Februar 2019 gabs dazu einen Artikel, der das bestätigt und mehr. Der Kühleffekt ist wohl fast doppelt so hoch wie von Wissenschaftlern bisher angenommen und nach Levy et al. (2013), kann so ggf. schon eine Verringerung der industriellen Aktivität um 35 % einen Anstieg der Temperatur um 1 °C im globalen Durchschnitt bewirken. Weitere Unterstützung für die Bedeutung des Aerosol-Maskierungseffekts findet sich in der Ausgabe der Geophysical Research Letters vom 18. Juli 2019 und auch in der Ausgabe der Nature Communications vom 27. November 2019. Dabei setzen die Effekte wohl recht schnell ein.

Wer sich mal bei Arctic-News umschaut wird nicht froher: Momentan (aber auch schon länger) gibt es recht brutale Temperatur-Anomalien in der Arktis und der Nordhalbkugel. Und die krasse Erwärmung beeinflusst dann den Jet-Stream und damit auch unser Klima in der Nordhalbkugel dramatisch. Die aktuelle Situation, so gut sie einerseits ist, macht das ganze nicht besser.

Jet-Stream?

Jet-Stream 18.4.2020. Quelle

Der so genannte (Polarfront-) Jetstream auf der Nordhalbkugel – eine Luftströmung die uns u.a. den wechsel zwischen Hoch- und Tiefdruckgebiete beschert – ist entscheidend für unser Wettergeschehen. Seine Triebkräfte bezieht er aus dem Temperaturgefälle (Differenz) zwischen kalter (aber der immer wärmer werdenden) Polarluft und wärmeren (äquatorialen) Luftmassen (Subpolarzone). Je größer der Temperaturunterschied zwischen diesen Bereichen ist, desto mehr Tempo hat er und rotiert in “flachen Wellen” um die Erde. Meint: Arktische Kalt-Luft kommt nicht zu stark in den Süden, warme Luft nicht zu stark in den Norden.

Leider sinkt seit mehreren Jahrzehnten der Temperaturunterschied zwischen der polaren Kaltluft und der Luft aus den wärmeren Breitengraden. dadurch wird (rotiert) der Jetstream langsamer und “flattert” – meint: Die Wellen schaukeln sich mehr auch und mehr kalte Luft gelangt in den Süden und mehr warme in den Norden. Das Problem: Die Arktis wird dramatisch wärmer.

Dadurch kommt es dann dazu, das Hochdruckgebiete länger anhalten (und damit zum beispiel eine Trockenheit) und umgekehrt (bei Regen und ‘Schlechtwetter’). Je langsamer der Jetstream von Westen nach Osten weht, desto weniger wechselt das Wetter innerhalb seiner Schwingung – wobei es bei der (langsamen) Passage zwischen Hoch- und Tief dann nette Stürme gibt bzw. geben kann. Grundsätzlich schwingt aber aber auch der Breitengrad des Jetstreams: Während der letzten Eiszeit lag er viel südlicher – die gegenwärtige Sahara war damals grün… In Bezug auf den Jet-Stream wirken jedoch verschiedene Rückkopplungs-Prozesse – verstärkend oder gegenwirkend.

Das Problem: Da die Arktis zunehmend wärmer wird und noch zusätzlich Warmluft durch den instabilen Jet-Stream erhält verschieben sich hier zudem die nördlichen Klimazonen und es kommt gehäuft zu Waldbrändenm, einer Zunahme von Parasiten und Krankheiten etc. pp. Die gesamte Biospäre im Norden muss bzw. wird sich ändern bzw. anpassen müssen.

Droht der nächste Dürresommer?

Landwirtschaft unter Druck – Titelt die FAZ. Aus meiner Sicht eine Folge des destabilisierenden Jet-Streams. Nicht nur in Deutschland wird es in der Zukunft enger werden – durch den Wandel des Klima. So ist auch schon, wegen der geringeren Luftverschmutzung, die UV-Intensivität gestiegen. Aber auch hier wird zumindest bestätigt:

„Was man aber sagen kann, ist, dass der Trend zu länger anhaltenden Wetterlagen eine Folge des Klimawandels ist.“

… ohne den Jet-Stream zu benennen. Zumindest sehe ich noch keine Problem bei der Landwirtschaft, wenn wir den Wahn mit dem Mais & Raps für die Biogas-Anlagen und die Produktion von Futtermittel für die komplett überzogene Antibiotika-Tiermast unterbinden. Biogas-Raps & Mais zu Kartoffel-Äckern, Obstbaum-Plantagen und Gemüsefeldern mag ich meinen. Aber auch das braucht ein gewaltiges Umsteuern der Strukturen – denkt die Politik auch daran? Oder nur an die nächste Abwrack – oder E-Mobil Prämie für die Leit(d)-Industrie in Deutschland?

Aber das ist alles nichts gegen die aktuelle Heuschreckenplage in Afrika – wobei auch hier die Klimaveränderungen zum teil dafür verantwortlich gemacht werden. Alleine das dieser Aspekt hier in den Medien komplett untergeht zeigt mit schon wie krass unterschiedlich hier die Maßstäbe angesetzt werden: Für ein paar tausend Westler & Chinesen legt man die Grundrechte, Weltwirtschaft und wirtschaftliche Existenz von Hunderten von Millionen auf die Schlachtbank und 500.000 tote irakische Kinder oder Millionen hungernde oder Tote Afrikaner sind auch egal – zumindest dann, wenn Sie nicht versuchen nach Europa abzuhauen. Was stimmt an diesem Bild nicht?

Mein Fazit

Ich kann hier in der kürze kein wohl überlegtes Fazit schreiben – weil ich andere Aufgaben in meinem Leben aktuell für wichtiger priorisiere als darüber zu sinnieren was die nächsten Wochen, Monate und Jahre passieren wird. Ich denke Gail Tverberg hat alles wichtige zusammengefasst. In wie weit hier etwas von der Politik & Co. ggf. gesteuert, geplant & Co. ist – es ist mir egal – dem nachzugehen oder darüber zu sinnieren ist für mich Zeitverschwendung. Auch bei Corona & Co. wird es so sein wie bei 911 & JFK: Das einzige was wir wirklich wissen ist das die offizielle Geschichte definitiv unwahr ist.

So zählen für mich die reinen Fakten: Das, was jetzt im zeitlichen Schnelldurchlauf passiert, ist mehr als ich mir je vorstellen konnte – nicht generell – aber in solch einer zeitlich ‘komprimierten’ Abfolge. Damit meine ich, dass

  • brutale Abwürgen der globalen Volks-Wirtschaften am Rande einer Wirtschafts- und Finanzkrise,
  • krasse Abbrüche in den globalen Lieferketten, Einschränkungen bei Vor- und Endprodukten,
  • unklare Aussichten wann und wie es mit und nach den (Panik-) Aktionen der Regierungen (global) weiter geht,
  • ein sich verstärkender Klimawandel – durch die Corona-Maßnahmen nochmals verstärkt – sowie auch unbestellte oder ggf. un-beerntete Felder,
  • brutalste Arbeitslosenzahlen in den USA (+22 Millionen in den letzten 4 Wochen, 20 Millionen in den nächsten 8 zusätzlich erwartet) und anderswo – mit noch ungeahnten Folgen.
  • Zudem: Megabrutale Bilanzaufblähungen der Zentralbanken (FED: +2 Billionen in 5 Wochen) und krasse Maßnahmen der Staaten in den USA, der EU und anderswo.
  • Implodierende Kfz-Märkte, selbst China ist noch stark negativ, schrumpfende Exportüberschüsse (-> globaler Handel = Popo) und Wirtschafts-Indikatoren (u.a. Empire-State Index) – im wirklich absoluten Kollaps-Modus.
  • Ein kompletter Kollaps der weltweiten Fluglinien sowie des in Folge des globalen Tourismus. Nicht das ich hier groß weinen würde – aber das ist so abrupt für viele Länder & Menschen eine krasse Nummer.
  • etc. pp.

Die sich entwickelnde Klima-Nummer könnte dann das Sahnehäubchen auf dem ganzen Chaos sein – denn wenn das Essen, speziell in den Entwicklungsländern, ausfällt oder knapp wird – dann stürzen auch Regierungen.

IFO-Index auf Rekordtief. Quelle: Querschuesse

Wer will oder mag bewerten wollen was als all dem Wahnsinn der gerade abgeht – inklusive der Maßnahmen der Regierungen die wir aktuell sehen, oder die, die noch kommen – entstehen wird oder mag? Ich hoffe auf die Zuversicht meiner Mit-Menschen hier in Deutschland, wobei es auch ein fatales Aufwachen aus dem vorgezogenen Sommernachtstraum geben kann. Zumindest haben wir in Deutschland diesen ggf. kurzen Traum – Kurzarbeit & Co. lassen grüßen. In Indien und anderswo haben die Leute ganz andere Probleme durch die ‘Corona-Maßnahmen’. Ob letztere in diesem Ausmaß gerechtfertigt sind – das ist ein anderes Thema, dem ich in meinem anderen Blog nachgehe. Wer aber mal auf den IFO-Index schaut, der wird sehen das wir momentan recht tiel in der Vertrauenskrise hängen – also noch am Anfang! Die Querschuesse schreiben dazu:

“Die Stimmung sei “katastrophal”, die Wirtschaft von der Coronakrise mit voller Wucht getroffen, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Insbesondere die aktuelle Lage wurde schlechter als im Vormonat beurteilt, und die Unternehmen blickten so pessimistisch auf die kommenden Monate wie noch nie. Der Stimmungsdämpfer zeigte sich dabei in allen Branchen, insbesondere aber bei den Dienstleistern, die besonders vom Lockdown betroffen sind.”

Wer nun auf eine schnelle Erholung hofft, auch den muss ich enttäuschen – denn auch hier fassen es die Querschuesse gut zusammen:

“… und da dies weltweit synchron passiert, dämmert immer mehr Unternehmen, dass es diesmal keine schnelle Erholung geben wird!”

Der erste Lackmus-Test für denWiederanlauf wird für mich wird so denn auch sein, ob die Automobilproduktion (u.a. in DE) wieder ‘halbwegs’ so starten kann wie vor der Krise: Also mit allen Modellen in allen Varianten und in der ganzen Komplexität. Auf jeden Fall wird schon mal gute Laune und Zuversicht verbreitet

Ob die Lieferketten (wieder) funktionieren und halten, sich das Unternehmens- und Verbrauchervertrauen erholen wird und dann für die nötige Nachfrage sorgt – ist noch eine ganz andere Frage. Ggf. wird die Virus-Angst latent weiter geschürt, so das viele ‘Angsweise’ vom ÖPNV auf den PKW umsteigen – aber dann ist ökologisch und anderweitig absolut nichts gewonnen. Aber ggf. kommt es gar nicht so weit… weil es keine Erholung gibt… Das merken wohl nun auch die Funktionseliten, die auch noch Ihnen Bunker in NZ haben wollen und auf ein Privatflugzeug sparen. Bis dahin wird das System dann noch über Wasser gehalten und mit viel warmer Luft alles gut geredet. Aber wenn selbst Google schon einen Einstellungs-Stop verhängt… also man sollte sich (aus meiner Sicht) Gedanken machen.

Wir werden es alle “Live” sehen und beobachten können. Großes Kino & Popcorn Long garantiert – mag ich da ‘im positiven’ denken!

Eines ist klar: Es gibt auch ein Leben nach dieser Krise – nur eben anders. Und das diese Krise kommen musste – war auch klar. Nun kommt Sie eben komprimiert, wobei die Krisenauswirkungen selber in Deutschland ja noch nicht mal da bzw. richtig manifestiert sind. Kurzarbeitergeld, Wetter & Co. machen das ganze eher zu einem Freizeit- und Sommernachtstraum für viele.

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