ETP-Modell Teil X: Peak Oil und Peak Car sind Vergangenheit – Auswirkungen des zweiten Hauptsatz

Peak Oil und Peak Car sind Vergangenheit
Auswirkungen des Zweiten Hauptsatz. Version 1.02, Bernd Warm.

Mal wieder ein Beitrag von Berndt Warm zum ETP-Modell und unserer energetischen Zukunft: “Peak Oil und Peak Car sind Vergangenheit – Auswirkungen des zweiten Hauptsatz”

In einigen vorherigen Beiträgen (hier, hier und hier) hatte ich Berndt seine Vorträge und Überlegungen zum ETP-Modell der ‘The Hills Group (THG)’ und unserer energetischen Zukunft schon in diesem Blog präsentiert. Eine ältere Zusammenfassung von mir zum Thema findet Ihr hier. Über die Suchfunktion findet Ihr noch mehr Beiträge, u.a. hier. Die Webseite der THG existiert leider nicht mehr.

Was schreibt Berndt im Abstract bzw. der Zusammenfassung zu seinen weitergedachten Überlegungen? Folgendes:

“Im folgenden Bericht wird gezeigt, weshalb „Peak Oil“ und „Peak Car“ mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Vergangenheit liegen. Die Begründung basiert auf einem Gesetz der Physik, das für die Ölförderung bisher kaum beachtet wurde. Es ist zu erwarten, dass Ölförderung und Fahrzeugbau in wenigen Jahren deutlich zurück gehen.”

Deutschlands Autowirtschaft hat also, wenn es so kommt, ‘fertig’, denn auch die Ressourcen für die Elektro-Karren brauchen Reifen & Strassen aus Öl & Teer + Ressourcen, die mit fossilen Energie gefördert, transportiert und verarbeitet werden. Noch nicht heute oder morgen – aber über-über-morgen.

Hier gehts zum Download des PDF.

Mit dem Preisverfall in den Abgrund…

Das dramatische am ETP-Modell ist, das es einen ständig sinkenden Ölpreis voraussagt – der schlussendlich den Förderern die Fortführung Ihres Geschäftsmodell nicht mehr ermöglicht. Gleichzeitig hat die “Wirtschaft” als ganzes nicht die Kaufkraft um den Produzenten ‘mehr’ oder ausreichend viel zu bezahlen. Dies alles passiert, weil weniger ‘Überschuss-Energie’ im geförderten Öl steckt, was die Wirtschaft weniger ‘antreiben’ und weniger Komplexität bedienen kanneine Sache die ich schon oft thematisiert hatte – aber was viele Wirtschaftswissenschaftler (u.a. Krugman) und Management-Päpste (u.a. Malik) nicht verstehen können-wollen. Deswegen folgend ein Blick auf den Ölpreis:

Abbildung 3: Ölpreisverlauf (WTI) seit 2008. Grüne Linien: Verbindungen der Maximalwerte. Orange Gerade: Linearer Fit an die Preiskurve. Autor: Bernd Warm

Aktuell ist Öl noch nicht ‘knapp’ –  denn der Verbrauch wurde letztes auch durch eine latente Wirtschaftskrise, insbesondere im Sektor der Mobilität (-> Flugverkehr), deutlich (und nachhaltig) gesenkt. So besteht aktuell (noch) eine Nachfragelücke, die den Preis niedrig bleiben lässt. Das alles ist jedoch für die Förderer kein Modell für die Zukunft – und viele Investitionen für das Öl von morgen unterbleiben schon seit ein paar Jahren.

Momentan merken wir aktuell noch nicht so viel vom Verfall des Öl-Produzierenden Systems, weil dieses System sich aktuell selber kannibalisiert – meint: Es wird auf Verschleiß gefahren. Alte Quellen, bestehende Infrastrukturen bedienen den aktuellen bedarf – neu investiert, für die Versorgung von übermorgen, wird fast nichts.

Mit jedem Tag jedoch steigt der energetische Aufwand, der für die Förderung von einem Barrel Öl getrieben wird. Diese Energie fehlt anderen wirtschaftlichen Systemen, so das der effektive Netto-Ertrag (bzw. Überschuss) des neu geförderten Barrels Öl ständig abnimmt. Schlussendlich kann am Ende weniger wirtschaftliche Aktivität mit einem Mehrwert verrichtet werden – und deswegen auch nur weniger für einen Barrel Öl bezahlt werden. Mit diesem geringen Preis ist jedoch die Förderung und speziell die Öl-Exploration in den meisten Fällen nicht mehr fortsetzbar. Das deckelt dann auch den theoretisch möglichen Anstieg des Ölpreises – wenn es final, in sehr wenigen Jahren, unumkehrbar knapper werden sollte. Genau das sagt das ETP-Model aus.

Dem geneigten Leser kann ich in diesem Zusammenhang auch noch ein Artikel von Thomas Hoof aus “Tumult” (2018) empfehlen: ‘Das Ende der Reichhaltigkeit [3] empfehlen – der Beschreibt das Dilemma in dem wir stecken außerordentlich gut! Ein anderer Artikel ist ‘The narrative problem after peak oil’ [2]- den ich auch empfehlen kann.

Die Reaktion der Eliten

Ich hatte vor kurzem den ‘Great Reset’ von WEF, Schwab & Konsorten (-> u.a. sehr, sehr alte Netzwerke im Hintergrund, die in Dekaden und Generationen denken & handeln) als ‘vorausschauende’ Reaktion auf die kommenden Verteilungskämpfe thematisiert. Wer sich hier auf einzelne Personen oder Organisationen Konzentriert – hat so auch nichts verstanden, denn wer die Welt beherrschen will – muss Sie umspannen!

Entwicklung von Welt-BIP und Primärenergieverbrauch. Quelle: Gail Tverberg

Das, was verteilt werden kann – speziell die Energiewird knapp. Also muss der Verbrauch gesenkt werden. Die, ‘die bestimmen’ haben keinen Vorteil mehr von einem in der Welt umherreisendem ‘Mainstream’, der die Strände von den Luxus-Villen verstopft. Deswegen werden jetzt die Zügel angezogen. Vergesst nicht: 99% aller Menschen sind aus der Perspektive der Königin Arbeiterameisen, die nächsten 0,999% Funktionseliten & Anweiser verschiedener Grade. Keiner ist komplett unabhängig. Wer nicht spurt – fliegt.

Das Problem ist jetzt nur: Wie senkt man den Verbrauch – und kommt gleichzeitig mit einem unvermeidbaren schrumpfen der Wirtschaft, also auch der Verarmung der Massen, klar? Denn das (globale) BIP bzw. die (globale) Prosperität korreliert (recht linear) mit dem globalem Energieverbrauch – zumindest im aktuellen, konsumtiven Wirtschaftsmodell – aber eigentlich schon immer, auch im Mittelalter, in Rom, bei den Mayas & Co. In Bezug auf Lösungsmöglichkeiten zur Frage am Anfang fand ich folgenden Kommentar dann auch passend:

“Unsere Herrscher mögen blöd sein, aber ganz dumm können sie nicht sein. Ein Aufruf, weniger Fossile zu verbrauchen durch ‘in der Kammer zu sitzen’ statt nach Malle zu fliegen, würde dem aufrufenden Politiker blitzschnell die Karriere beenden. Möglich wären solche Restriktionen nur, wenn man dem Volk so richtig Angst einjagt und die Menschen angstzitternd freiwillig verzichten.”

Insofern werden die Probleme (aus meiner Sicht) nicht offen angegangen bzw. kommuniziert, sondern über andere Bemühungen hin – wohl zu einer diktatorisch-weltumspannenden Eliten-Kommandowirtschaft – umorganisiert. Dort regiert dann der Faschismus – also die Symbiose aus global agierenden Großkonzernen, die eng mit der Politik bzw. den Marionetten-Diktatoren und Schein-Demokraturen verwoben sind. In solch einem Modell wäre die Macht (+ ‘Saus und Braus’) der Geld-Eliten sowie Ihrer Funktions-Eliten (u.a. die uns bekannten Politiker) gesichert – auch wenn die Wirtschaft schrumpft, die 99% den Gürtel (unfreiwillig) sehr viel enger schnallen müssen. Denn ‘Öko und Energiesparen’ gilt nicht für die Villen, Yachten und Privatflugzeuge der oberen Zehntausend…

Auch Prof Mausfeld [1] sagt, das die Eliten nur dann demokratische Zugeständnisse machen, wenn Sie einen Vorteil davon haben und z.B. ‘Demokratie’ auch (hintenrum) durch geeignete Strukturen, Organisationen und andere Techniken und Mechanismen, u.a. der Meinungsteuerung, der ‘repräsentativen’ Demokratie sowie ‘Angst’, kontrollieren. Nicht umsonst, möchte ich anmerken, dürfen wir Deutschen (und andere) unsere Wahl-Stimme alle 4 Jahre in der Wahl-Urne beerdigen. Ich erinnere an die denkwürdige Aussage von Frau Merkel [4]  und auch von Herrn Seehofer [5].

Hier habe ich noch mehr zu einigen Aspekten geschrieben – die Hinweise verteilen sich auf die dort verlinkten Artikel. Der interessierte mag auch in mein Buchprojekt aus 2014 schauen – für die allgemeinen Fragen zu Energie, Wachstum und Geldsystem. Das meiste dort passt aus meiner Sicht immer noch sehr gut.

Letzte Worte

Carpe Diemhabt keine Angst, nutzt die Zeit, die euch im materiellen Wohlstand und in teilweiser Freiheit & Selbstbestimmtheit verbleibt redlich. Streut ggf. etwas ‘Sand in das Getriebe’ derer die uns in der Zukunft zusätzlich auch noch die Reste unserer Freiheit und Selbstbestimmtheit nehmen wollen.

Angst und Zweifel sind eure größten Feinde – das wissen auch die Manipulatoren der Macht und benutzen Sie gegen euch – wie es auch Mausfeld ausführte. Wissen ist Macht – und Wissen über die eigene Gesundheit, Selbstbestimmtheit, Selbstständigkeit sowie Vertrauen + Liebe in sich selber und in seine engsten Vertrauten & Mitmenschen ist aus meiner Sicht der Weg den zumindest ich versuche zu gehen.

Jack Alpert geht davon aus, das es ggf. 50 Millionen ausgewählter schaffen könnten den Kollaps der industriellen Zivilisation zu überleben – und unser Wissen in einer Art ‘Arche’, an 3 verteilten Standorten in der Welt, über die nächsten 100-200 Jahre zu retten [6]. Ob so etwas der Plan ist? Keine Ahnung, wie weit die verschiedenen Eliten denken. Wenn ich mir die Gesichter oder Interviews der ‘sichtbaren’ Eliten so anschaue – dann habe ich meine Zweifel. Da schlägt kein Herz für andere…. die sind eher Emotionsbefreit und haben massive psychologische Störungen… sonst könnte man das, was gerade läuft so nicht durchziehen.

Vielleicht schaffen wir es doch noch den aktuellen ‘Angriff’ auf unsere (Reste der) Freiheit zurückzudrängen bzw. zu verschieben. Letztendlich schlägt jedoch die Thermodynamik dramatisch zu. Am Ende gilt S-> 0 – für alle. Immer.


P.S.: An Menschen die meinen, das ich meine, dass ich alles weiß oder wüsste: In keiner Weise – da bin ich wissenschafts-philosophisch auf der Seite von Popper. Das was ich hier an Gedankengebäuden schreibe hilft mir jedoch Themen zu sortieren und meinen Kopf frei zu halten. Leider sind solche Themen nur sehr schwer mit ‘irgendwem wie auch immer’ sinnvoll zu diskutieren – die Auswahl der Menschen die sich auch nur in Ansätzen dafür interessieren sind sehr gering – zumindest in meinem Umfeld. Für sonstige Anregungen & Kritik gibt es hier das Kommentar-Feld und auch eine eMail + PGP-Key.


Links/Quellen:

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44 Antworten zu ETP-Modell Teil X: Peak Oil und Peak Car sind Vergangenheit – Auswirkungen des zweiten Hauptsatz

  1. Berndt sagt:

    Vielen Dank, H.C., für das Einstellen des Report-Updates. Das Update enthält die aktualisierten Diagramme, und geht auf Peak-Oil und Peak-Car ein. Beide Peaks liegen in der Vergangenheit.
    Neu sind auch zwei Kleinigkeiten: Die Referenzen [26] und [27] sollten das Verständnis des Reports verbessern können.

    • M. Püschel sagt:

      Ich nehme die Gelegenheit wahr mich für all die vielen interessanten Infos aus Ihrer Feder zu bedanken. Ich schätze Sie haben sich den haareraufenden Kassandraorden am schwarzen Band redlich verdient.
      Aber ein-zwei Dutzend Leuten wissen Ihre Bemühungen wirklich zu schätzen.
      Alles Gute wünsch M. Püschel aus Berlin

      • Berndt sagt:

        Wenigstens einer, der sich den Bericht auch mal angesehen hat.
        Vor drei Tagen erst ist mir klar geworden, dass ich die Rolle von Hari Seldon übernommen habe (Aus Asimovs Foundation Zyklus). Der hat wenigstens ein bisschen erreicht.
        Kassandra wurde nie geglaubt und sie hatte gar keinen Erfolg.

        Vielen Dank für den Orden.

        • M. Püschel sagt:

          Ähm – was hätte denn erreicht werden können?
          Das Unvermeidliche etwas hinauszögern?
          Nein, bitte nicht, es soll ja auch Spaß machen den Weltuntergang vorherzusagen. Wir haben den Höhepunkt der menschlichen Zivilisation erlebt. Und dazu noch Logenplätze in Deutschland bekommen. Außerdem war uns ein unverstellter Blick vergönnt, so dass wir sehen konnten was geschieht. Das können nur wenige von sich behaupten. Danken wir unserem gnädigen Schicksal.
          Gut, beim letzten Punkt könnte ich mich irren, aber es fühlt sich nicht so an.
          Sei Sie einfach froh dass es nicht der Laokoon-Orden geworden ist.

        • M. Püschel sagt:

          Fast hätte ich vergessen was ich noch fragen wollte.
          Ich glaube es war 2016 als in der Energiestudie des BGR das Ende der Versorgungssicherheit auf 2026 datiert wurde. Ich las es Anfang 2017, aber danach verschwanden die entsprechenden Sätze aus der Studie, und die Pressesprecher konnten sich auch nicht mehr erinnern.
          Weiß hier irgend jemand etwas über den Vorgang?
          Bezog sich die Einschätzung des BGR auf die Hills-Studie?

  2. Christof Anstett sagt:

    Hallo, interessant, aber m.E. zu kurz gesprungen. Die Bedeutung des Öls als Energiequelle nimmt in den nächsten Jahren ab. Alternative Energien produzieren dann die Energie, die die Wirtschaft und Gesellschaft benötigt. Unrentable Ölfirmen werden geschlossen, aber die Energiebereitstellung wird dadurch nicht verloren gehen. Peak oil cars mag hinter uns liegen, aber den freigewordenen Platz füllen electro oder Wasserstoffcars.

    • H.C. Fricke sagt:

      Bitter immer mit dem Netto-Energetischen Beitrag der EE beschäftigen – denn die können unser System nicht aufrechterhalten – hier im Blog zigfach thematisiert: EROEI.

      • M. Püschel sagt:

        Vergiss es.
        DAS wollen die Leute nicht wahr haben.
        Die lesen die Hills-Studie gar nicht. Aus Angst, aus Trotz – wer weiß… Das Öl darf nicht alle sein. Da wird sich das Verkehrsaufkommen schon halbiert haben, und für den Betrieb eines Verbrenners benötigt man eine Lizens, da werden die Leute immer noch denken das ist alles nur Schikane. Das es völlig schwachsinnig ist für Industriestaaten den eigenen Mittelstand an die Wand zu fahren kapieren die Leute ja noch, aber sie bekommen den Schluß nicht auf die Reihe, warum die Regierungen es dennoch tun. Kognitive Dissonanz auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.
        Ich schätze mal wir liegen längst unter der Erde bevor die Masse aufhört sich in die eigene Tasche zu lügen. Das hat den Vorteil, dass Stadtflucht weiterhin eine preiswerte Lösung bleibt. Und das ist doch fair.
        Schon mal dran gedacht Deine Spielverderberseite zu löschen? 😉

        • H.C. Fricke sagt:

          Schon mal dran gedacht Deine Spielverderberseite zu löschen?

          Nein, zumindest jetzt nicht, wo nach 4 Jahren Blog endlich mal Resonanz in Form von Kommentaren kommt 🙂

      • Christof Anstett sagt:

        Ok. Interessanter Gedanke.ngang. Trotzdem gehe ich davon aus, dass peak oil keine Rolle
        spielt. Zum einen nimmt der Verbrauch in der westlichen Welt seit Jahren ab. Die Effizienz ist gestiegen, so dass weniger Energie verschwendet wird und für zusätzlichen Konsum bereitsteht. Zum andern nimmt die Effizienz von alternativen Energie stetig zu. Ausserdem schlummern weit mehr Ölreserven in der Erde als man vor wenigen Jahren noch geschätzt hat. Zuletzt bestimmt der Markt. Es ist sehr viel Geld zur Verfügung, um heute noch unvorstellbare Quellen und Alternativen aufzutun. Es werden auch noch hunderte AKWs weltweit gebaut. Daher sehe ich die Entwicklung sehr entspannt. Wir und die nächsten Generationen sollten keine Angst vor peak oil haben.

        • H.C. Fricke sagt:

          Geld ist keine Energie… das ist der fundamentale Gedankenfehler den viele machen. Lesen Sie den Beitrag zur Komplexität – er ist im Artikel verlinkt. Und lesen Sie den Beitrag zum EROEI noch einmal….

          • Christof Anstett sagt:

            Geld setzt aber Unmengen an Energie -Massnahmen frei. Mit Geld wird die subventionierte Energiewende herbeigeführt. Aber klar ist, dass dies in eine hohe und in einigen Jahren vielleicht nicht mehr tragbare Verschuldung münden wird. Jedoch wird man es nicht zulassen, dass Energieknappheit zum Stillstand der Wirtschaft führt. Ausserdem glaube ich an die Marktkräfte. Wenn Öl nicht mehr ausreichend produziert wird, dann nur, weil man es nicht mehr benötigt. Wenn man es benötigt, wird so viel Geld in den Sektor fliessen, dass ausreichend produziert wird. anlagen können jederzeit wieder reaktiviert und verbessert werden.

          • H.C. Fricke sagt:

            “Geld” lenkt die Verteilung/Verwendung vorhandener Energie um. “Geld” macht keine Energie. Ansonsten könnten Zentralbanken digital “Kilowattstunden” erzeugen.

            Mit “mehr Geld” verwässert man nur den Verteilungsanspruch auf vorhandenes. Bitte einfach die angegebenen und verlinkten Beiträge lesen und nicht in das Malik/Krugman-Denken verfallen. Malik ist denn auch bei direkten Nachfragen in seinem Blog immer ausgewichen… auch das “Buchprojekt” lesen…

            Die “Energiewende” ist ein gigantisches Fiasko. ich habe das Buch des Vaters der Energiewende gelesen (-> “Solare Weltwirtschaft”) – verträumter Ansatz – große Lücken bei den Antworten, keine Ahnung von Wirtschaft & EROEI. Wo er recht hat ist das wird wieder eine “solare Weltwirtschaft” haben werden und dies die einzig nachhaltige Form der Ko-Existenz mit der Natur ist – ähnlich den Römern, nur nachhaltiger – also wenn der ganze fossile Spuk vorbei ist.

          • M. Püschel sagt:

            Hihihi

        • Berndt sagt:

          Christof, du hast dir den Bericht noch gar nicht angesehen. Dein Optimismus bezüglich der Energieversorgung zeigt auch, dass du dich bisher kaum mit dem Thema Energie beschäftigt hast, noch damit, was Geld eigentlich ist.

          AKWs: Lies mal die WIKI Seite zu Hinkley Point C. Dieses AKW wird nur gebaut, weil die britische Regierung das Expertenwissen über Nukleartechnologie für ihre Atom-Streitmacht erhalten will. Und die beteiligten Firmen bauen nur, weil die britische Regierung hohe Abnahmepreise für den Strom garantiert und alle Risiken (Abbau, Unfall, Kostenüberschreitung etc,) übernimmt.

          • Chrisof Anstett sagt:

            Also, ich lebe und arbeite seit vielen Jahren als Banker in Dubai. Weiss sehr wohl was Geld ist und was es als Schmiermittel für die Wirtschaft und Energieförderung bedeutet. Wir finanzieren das AKW in Abu Dhabi. Öl wird es noch Jahrzehnte geben. Gas sowieso. Und billig kriegt man es nicht nur in Saudi Arabien aus dem Boden. Kosten 5-6 USD je Fass. 68 AKWs welweit im Bau. China alleine plant 40 weitere. Energie im Überfluss. Natürlich ist Geld als Energieträger ungeeignet, wenn man es verbrennt. Aber es reicht, wenn es für die Förderung eingesetzt wird. Und das tut es, ob in AKW, Öl, Solar, .. . Das ist politisch so wichtig, dass keiner den Geldhahn abdreht. Ölproduktion war vor Corona auf Höchststand und könnte jederzeit noch weiter erhöht werden. Nur ein Krieg im Nahen Osten könnte die Preise vorübergehend steigen lassen. Ein fallender Preis bringt die Förderländer in Schwierigkeiten. Trotzdem wird die Förderung nicht komplett eingestellt werden.

          • H.C. Fricke sagt:

            Hallo Herr Anstett,

            wichtig ist der Preis des “Marginal Barrel” – nicht der Förderpreis alter Felder. Die Explorer exploren nur, die Finanzierer finanzieren nur, wenn der Preis des “Marginal Barrel” hoch genug ist. C. Martenson hat es 2012 mal zusammengefasst: “This actually makes for a new and emerging vulnerability: the risk that prices fall at some point through levels that remove the new oil supply.”

            Es geht um den Preis, den das teuerste Barrel kostet, um die Nachfrage zu decken…

            VG
            H.C. Fricke

          • M. Püschel sagt:

            Geschätzter Herr Anstett, ich beneide Sie nicht um Ihren Job, der Ihnen mit Sicherheit einigen Überblick verleiht. Aber die Dinge sind immer unterschiedlich zu werten.
            Die einzelnen Energieträger haben sehr unterschiedliches Gewicht, wenn Sie sie aus rein militärischer Perspektive betrachten. Völlig egal wieviele brandneue AKW’s Sie haben, Sie können damit keine F18 starten lassen. Und auch im zivilen Bereich ist Öl unersetzlich. Allein die knapp 3 Millionen LKW in Deutschland umzurüsten würde fast 10 Jahre dauern – bei heutigen Kapazitäten – mal vorausgesetzt wir wüßten einen Ersatz für Diesel. Ja selbst die Föderung anderer Energieträger wie Gas ist vom Öl abhängig. Ebenso der Bau von Kraftwerken.
            Sie liegen schon richtig; es wird noch sehr lange Öl geben, aber eben nicht mehr in der Masse, dass es einer Massengesellschaft zur Verfügung gestellt werden könnte. So wie es aussieht wird die Produktion von Öl in recht naher Zukunft ein Minusgeschäft sein, dass sich die Eliten nur leisten werden um die Macht zu sichern. Quasi als militärische Notwendigkeit.
            Sie haben auch recht, wenn Sie sagen die Förderung von saudischen Öl sei billig, aber Sie unterschlagen dabei, dass Öl 90% der saudischen Wirtschaft ausmacht. Und da Aramco ein Staatsbetrieb ist, müssen Sie die Kosten des Staates zu den Förderkosten dazuzählen. Im Endergebnis ist die Ölförderung nirgends so teuer wie in Saudi Arabien.
            Und noch etwas sollten Sie beachten. Der Hype um das Geschäft mit Fracking wurde nur gestartet um dummes Geld anzulocken. Heute sind all diese Firmen pleite. Geld lernt sehr schnell dazu. Niemand will in ein schlechtes Geschäft investieren.

          • Berndt sagt:

            @Christof

            ich zitiere eine email von mir:
            Das war mein erster Vortrag zum Thema….
            So einen Vortrag versteht keine normale 13.te Klasse, nur der Physik-Leistungskurs und auch nur dann, wenn im Kurs Thermodynamik Thema war. Meine Folien sind auch nicht zum Weitergeben gedacht, sondern nur zur Info für euch.
            Wenn ich so einen Vortrag vor einer Gruppe Sparkassenangestellter halten würde, würden sie sich wahrscheinlich totlachen und mich rausschmeissen.
            Bei der Industrie- und Handelskammer würde der Vortrag genau angehört werden und danach vergessen werden. Die IHK weiss nämlich mittlerweile genau, dass ein weiter fallender Ölpreis eine Katastrophe bedeutet. In der Kursen zu Volkswirtschaft wird aber keine Physik gelehrt, und vielen von denen sind Neoliberale.

            Es gibt aber eine Gruppe, die mir genau zuhört, nachrechnet und mir letztendlich recht gibt: Professoren für Thermodynamik…..

            Sparkassenangestellte habe ich so eingeschätzt, dass ich die nicht überzeugen kann. Gilt auch für Sie.
            Bitte sehen Sie sich an:
            Kosten zur Ölförderung von ARAMCO: https://www.forbes.com/sites/rrapier/2019/04/01/saudi-aramcosbreakeven-oil-price-is-higher-than-expected/?sh=39c693fa1c02

            IMF zum saudischen Preisbedarf : https://www.reuters.com/artcle/us-saudi-economy-imf/saudi-arabiawould-need-oil-at-80-85-a-barrel-to-balance-budget-imf-ofcial-idUSKCN1Q01N0

            Ich rechne das auch zu den Förderkosten:
            https://www.fokus-jerusalem.tv/2020/11/11/usa-verkaufen-hochmoderne-f-35-kampfjets-an-emirate-gefahr-fuer-israel/

  3. M. Püschel sagt:

    Als ich im Jahr 2000 auf der EXOP2000 in Hannover Führungen durch die Ausstellung “Energie” gab, schätzte ich aus dem Bauch die Reichweite von Öl auf 2025 bis 2030. Natürlich war ich damit der Spinner. Und nun passiert das tatsächlich. Recht gehabt zu haben fühlt sich dummerweise nicht nach einem Triumph an. Ein wenig Hähme ist dabei, wenn ich mir jetzt ansehe wie der Mittelstand verzweifelt gegen die Corona-Repressionen demonstriert. Das hat auch etwas damit zu tun, dass ich mich selbst zu den Arbeitern zähle, und diese wurden in der Vergangenheit regelmäßig vom Mittelstand im Stich gelassen, wenn sie versuchten ihre Situation zu verbessern. Aber jetzt, wo es ihnen an den Kragen geht, da jammern sie und wollen meine Unterstützung für ihre Proteste.
    Also ich sage ihnen immer, dass es nix bringt. Es geht nicht um Corona, sondern darum, dass uns das Öl ausgeht. Sie reagieren immer noch wie vor 20 Jahren; nein, nein, nein – einige behaupten sogar immer noch, dass sich Ölfelder wieder auffüllen. Die Maskenmuffel sind in Wirklichkeit Faktenmuffel, und es gibt für mich keinen Grund für deren Freiheit & Selbstbestimmtheit zu kämpfen. Die bekommen gerade was sie verdienen.
    Und ich gönne denen das auch.
    Man sieht sich halt immer zweimal im Leben.
    Es sind die Kids, die einem Leid tun können, allerdings sind die in der Masse ebenfalls total verstrahlt und planlos. Gut, in der Jugend darf man das sein, aber nachdem die jeden als Nazi beschimpft haben, der für Grundrechte demonstriert, habe ich für die auch nur ein Achselzucken übrig.
    Das ist die Zeit für Misantrophen wie mich 🙂 Ich stelle mir vor, wie diese elenden Konsumenten in wenigen Jahren in ihren kalten Buden hocken, in der Hand die verblichenen Kataloge vergangener Shoppingtouren, und bittere Tränen vergießen. Herrlich.
    Und ich bin da raus. Ich habe nie ein Auto besessen, bin nie in einen Flieger gestiegen, habe mich auch beim produzieren des Wohlstandsmülls bescheiden zurückgehalten. Ja, mit dem CO2-Fußabdruck eines Marienkäfers war ich der Loser – aber nun bin ich sorglos. Und alt. Jetzt kann ich die große Show genießen.
    Die Mutter aller Katastrophen; das Ende des Ölzeitalters.
    Geil

    • soliperez sagt:

      Sehr geehrter Herr Fricke

      Erst mal vielen Dank für Ihre mit enormen Gedankenschweiss erstellten Netzseiten die ich seit einiger Zeit mit wachsendem Interesse lese.

      el_mar ist im DGF einer der wenigen welche zu Grenzen des Wachstums auf Ihrer Wellenlänge schwingen. Seine Posts sind immer gehaltvoll und mit Interesse zu lesen. Da ich es hier bisher nicht gefunden habe möchte ich auf ein Werk hinweisen auf welches von el_mar mehrfach hingewiesen hat:
      https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=532813
      “The thermondynamics of evolution” von Francois Roddier.

      Ich fand dieses Werk ausserordentlich interessant. Da mein Fachenglisch über die Jahre doch ziemlich angerostet war, entschloss ich mich dazu, es für mich ins Deutsche zu übersetzen. Als ich nach langer Arbeit fast fertig mit der Übersetzung war fand ich einen Netzverweis zu einem der gleich wie ich gedacht hatte und das Werk schon lange in das Deutsche übersetzt hatte:
      https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=487304

      Ich denke, das passt im grösseren Rahmen schon hier zum Thema.

      Ebenfalls in einem grösseren Sichtrahmen würde ich zum Thema eine Leseempfehlung zu einem Werk von Rolf Peter Sieferle aussprechen:
      https://www.manuscriptum.de/rueckblick-auf-die-natur.html

      Freundliche Grüsse

      • H.C. Fricke sagt:

        Hallo & Danke für die Links!

        Ja, el_mar lese ich auch immer wieder gerne – er hatte letztens auch auf diesen Artikel hier verlinkt.

        Roddier hatte ich nur sehr grob überflogen… weil das Thema hier ist für mich inzwischen nur noch Nebenbaustelle, was ich faktisch aufgegeben zu vermitteln. Die “Corona-Krise” zeigt mir, das >>>>>>>>90% der Menschen um mich herum kaum fähig sind alleine das Thema “Corona” und Fake-News der Systemmedien zu durchdringen – und noch weniger die Hintergründe wie “Great Reset” und Co. -> also, dass das Thema “Corona” nur ein Vehikel ist und die so genannte “Krise” gewollt und eine andere ist. Vielschichtiges Denken oder “Nachdenken” im allgemeinen scheint nicht (mehr?) zu funktionieren – speziell wenn es bei Akzeptanz einer anderen Realität als geglaubt die Illusionen, Glaubenssätze und Referenzsysteme desjenigen komplett ausradieren würde… Ich denke das würden viele psychologisch nicht verkraften… und auch ich hatte so meine Phasen…

        So halte ich es aktuell mit McPherson und versuche meine Passionen zu leben – jeden Tag – so gut es geht. Und es ist unfassbar was alles geht und wie viel Wissen die Menschheit zusammengetragen hat – allerdings ist Wissen ohne Fragen und der Verknüpfung mit dem Wissen anderer Disziplinen sowie seiner Anwendung nur das: Wissen. Buchstaben auf dem Papier. Und ich denke, daran krankt unsere Gesellschaft auch….

        Mit bestem Gruß
        H.C.

  4. Friedland sagt:

    Da schlägt nichts dramatisch zu! Der Untergang der satanischen Pseudo-“Eliten” ist bereits im Gange. Dieses Linear-Denker-Modell Thermo-Dinks-Bums läßt sich auch auf “Jene” anwenden, siehe Abb. 3, denn der Kampf Gut gegen Böse hat bereits Fahrt aufgenommen und wird bis ins Jahr 2070 beendet sein.
    Bis dahin gibt es auch neue Energieformen, die bis 1945 in Deutschland entwickelt wurden.

    • M. Püschel sagt:

      Noch einer. Ich hatte die beiden Artikel, bei denen die Frage gestellt wird ob Corona nur ein Event im Kielwasser des Förderabfalls sei, heute im Propagandamelder verlinkt. Diese Leute hassen den Gedanken an Veränderungen. Die wollen, dass alles so bleibt wie es war.
      Mittelstand halt…

  5. Timo Leary sagt:

    Was man noch bedenken sollte: eine geplante Rückführung der zivilen Wirtschaft – Lockdown – könnte auch bedeuten, dass hier der nächste Krieg (und damit meine ich, ein heißer Krieg) vorbereitet wird. Kriegsvorbereitungen bedeuten auch die Freiheitsrechte der Menschen dramatisch einzuschränken und sie an Mangel zu gewöhnen.
    Es kann ja durchaus sein, dass der Hegemon seine letzten Ölreserven zusammenkratzt (was er mit Fracking ja schon macht) um alles auf eine Karte zu setzen und an die Rohstoffe Russlands zu kommen und den Rivalen China aus der Welt zu schaffen.

    • M. Püschel sagt:

      An das Endspiel Imperium vs Russland glaube ich nicht.
      Sehr viel wahrscheinlicher ist ein weiterer Versuch Syrien zu zerlegen, oder es an die Kette zu nehmen, um die Kriegsbeute im Irak zu verschiffen. Immerhin ist das feinstes Easy-Oil, welches man für ~8$ pro Barrel fördern kann. Und das Feld ist noch voll, da der Irak bisher nur im Süden bei Basra mit Kuweit um die Wette gepumpt hat.
      Ich würde sagen dieses Feld zwischen Mossul und Kirkuk ist der größte Schatz der Welt. Wer das kontrolliert kann noch lange ordentliche Kriege führen. Und das Imperium hat bisher ziemlich viel Geld investiert um da ran zu kommen. Das kann man doch nicht einfach so abschreiben. Schon gar nicht, wenn man so kurz vorm Ziel ist.
      Beim letzten Versuch sollte der Russe in der Ukraine abgelenkt werden, aber das ging total schief. Jetzt zündeln sie in Weißrussland. Also erst muß Trump weg – egal wie – dann dropt the American Woman ihre Fackel in Minsk, und dann ist Assad fällig.
      Also jedenfalls wäre das meine Agenda wäre ich Imperium. Schon allein weil ich dann ein super Sprungbrett habe um auch die Ressourcen des Iran zu erobern. Schaffe ich das fällt China von ganz alleine um. Und vor allem ist das alles sehr viel bequemer als einen atomaren Schlagabtausch mit dem Blödmann Putin zu riskieren.

  6. M. Püschel sagt:

    Eines noch:
    “… Wenn ich mir die Gesichter oder Interviews der ‘sichtbaren’ Eliten so anschaue …”
    Ich empfehle mal das Stichwort “dunkle Triade” zu googeln. Die Elite soll genau so gefühlskalt sein, wie sie ist. Genau das macht sie ja zur Elite. Dieses Talent vererbt sich auch, und früher hat die Elite, also der Adel, darauf geachtet, dass es in der Familie bleibt. Aber dann passierte etwas schreckliches; die Massengesellschaft. All die Bastarde, die der Adel inzwischen in die Welt gesetzt hatte, machten ihren eigenen Laden auf, und einige wurden wirklich mächtig. Das Ding ist wirklich etwas außer Kontrolle geraten. Heute haben wir eine Gesellschaft, in der locker 6 bis 7 % zur dunklen Triade gehören. Wahrscheinlich sogar mehr. Krankhafter Narzissmus ist fast schon normal. Dieses Überangebot an natürlichen Führungskräften stellt wahrscheinlich ein wesentlich größeres Problem für den Fortbestand der Zivilisation dar, als der Förderabfall beim Öl, oder der Tatsche, dass es überhaupt eine dunkle Triade gibt.

  7. Gret sagt:

    Zufällig bin ich über folgenden Beitrag gestolpert

    https://www.youtube.com/watch?v=o8-bcAwc28s
    Rosa Koire, Behind The Green Mask, UN Agenda 21, 6:25:12 part 1 of 4

    Un- Plan weltweit zur Umsetzung Agenda 21.

    Plan global- Umsetzung lokal. Passt wie Arsch auf Eimer wenn man die aktuellen Geschehnisse vor Augen hat.

    Vortrag ist schon 8 Jahre alt, ist an mir leider vorbeigegangen.

    Geschichte wird gemacht, besonders gut ist es dann wenn es keiner merkt.

    Alle sind fokussiert auf Corona, die damit verbundenen Einschränkungen, die wirtschaftlichen Einbußen,

    Letztendlich steht nach einigen Jahren nichts mehr von dem was bisher galt.

    Everybody is equal, no more property, no more rights- schöne neue Welt.

    Ich kann dies relativ entspannt aus der ersten Reihe beobachten, es schmerzt trotzdem unendlich weil meine Kinder die Gefahren nicht so dramatisch sehen.

    Und ich hoffe für mich rechtzeitig den Absprung zu schaffen. Und die verbleibende Zeit trotz allem noch zu geniessen und nicht im mad house zu landen..

  8. Nimrod sagt:

    Die EU plant mit Euro 7 eine weitere Verschärfung der Abgasnormen für PKWs. Es bedeutet quasi das Ende des Verbrennungsmotors im Auto.
    Ob die breite Masse sich dann noch ein Elektroauto leisten kann ist fraglich.
    Wer jetzt in der Endphase des Erdölzeitalters noch Auto fahren will sollte sich auf Altwagen konzentrieren. Gute Tipps dazu gibt es im Buch Altwagen von Matthias Knippel, Scheyring Verlag.

  9. Patrick sagt:

    Zitat aus dem Text von Berndt:
    “Von Öl unabhängig machen. So wohnen, das man kurze Wege zu Arbeitsplatz und Geschäfen hat, Bahn/Fahrrad nutzen, energiearmes Haus”

    Schon hier wird es aber schwierig. Der Arbeitsplatz kann schnell verschwinden (ob wegen Peak Energy oder Corona-Maßnahmen), ein Geschäft schließen.
    Und schon wohnt man plötzlich nicht mehr so nah am Arbeitsplatz, sofern man überhaupt noch einen hat.
    Ein energiearmes Haus heißt dann wahrscheinlich ein modernes supergedämmtes Haus, womöglich in irgendeiner Neubausiedlung. Für die meisten wohl absolut unerschwinglich. Viel zu teuer schon im Bau, geschweige denn von der völligen Inflation der Immobilienpreise.

    Wenn man ehrlich ist, dann sind das keine wirklichen Strategien, weil sie in den meisten Fällen gar nicht aufgehen. Die meisten sind Mieter und sind froh, wenn sie eine gescheite Wohnung in gutem Zustand finden, die bezahlbar ist.
    Wir wissen einfach nicht, was die nähere Zukunft bringen wird, daher können wir uns kaum tatsächlich darauf vorbereiten, außer vielleicht mental.

    • Berndt sagt:

      Du hast schon recht, ich habe noch keine richtig gute Strategie gefunden, wie mit der Energiekrise umzugehen ist. Flexibel bleiben, und das Leben genießen sind die wahrscheinlich besten Ratschläge.
      Verworfen habe ich: Möglichst viel Reichtum anhäufen, aufs Land ziehen, in die Stadt ziehen, Bauernhof aufmachen, nach Finnland/Island/Neuseeland umsiedeln u.v.a. mehr.
      Vielleicht hat jemand anders einen Tipp?

      • Patrick sagt:

        Hallo Berndt,
        ich denke auch, flexibel und (möglichst) fit bleiben – geistig wie körperlich – sind die besten Ansätze, da niemand weiß, was wirklich wann und wie auf uns zukommt.
        Bauernhof usw. ist auch kaum umzusetzen, wenn man überhaupt kein bisschen Know-How verfügt. Und solange die Musik spielt, ist es nur schwer möglich, “auszusteigen” ohne ggfs. immense Nachteile einzustecken.
        Du bist Physiker ? – ich denke, Naturwissenschaftler werden wir immer brauchen. Jedenfalls sehr viel mehr als die blühenden Laberwissenschaften 😉

        Was sicherlich gut wäre: Wissen in nicht-digitaler Form versuchen zu konservieren. Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Anatomie…allerlei was wir auch in der Zukunft benötigen und schnell in Vergessenheit geraten kann. Nach dem Fall Roms ist ja auch sehr viel Wissen für eine ganze Weile einfach verschwunden. Ich denke, das sollten wir versuchen zu verhindern.
        Ich versuche, so Stück für Stück z.B. gutes (hoffentlich langlebiges) Werkzeug zu kaufen, alles was man evtl. mal gebrauchen kann. Ohne das ich selbst sonderlich begabt wäre im Handwerk. Jetzt in der “Krise” wird wahrscheinlich vieles immer mal günstig zu erstehen sein, man bekommt noch etwas für sein Geld. Wie lange das bei dem eskalierenden Gelddrucken gut geht, bis die Geldentwertung spürbar einsetzt, weiß ja niemand. Ich habe auch einiges Erspartes und habe überhaupt keine praktische Idee, was ich damit machen soll.
        Neue Matratzen und ein neues Bett sind ohnehin schon länger geplant, daher werde ich das in den nächsten Monaten sicherlich noch umsetzen. Ein paar zusätzliche Töpfe, Pfannen usw. können auch nicht schaden, die Fressen kein Brot und werden nicht schlecht.
        Ein bisschen was an physischen kleinteiligen Edelmetallen habe ich mir zugelegt, was sicherlich nicht Schaden kann.
        Meinen Wasser- und Lebensmittelvorrat habe ich Stück für Stück ausgebaut, aber hier sind natürlich auch Grenzen gesetzt, da ich über keinen prepper-mäßigen Bunker verfüge 😀
        Ich wohne auch nur zur Miete…und Kaufen würde ich heute auch nichts mehr (Kreditschulden, völlig absurde Preise und eben unflexibel)

        Eine große Gasflasche und einige kleine Gaskartuschen habe ich mir zugelegt, dazu Campingkocher und einen großen Gaskocher. Vor Corona waren gerade diese kleinen Kartuschen sehr günstig zu bekommen – und die halten ja praktisch ewig.

        Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich gerne mehr Sachen erlernen (Handwerkerkönnen, Konservieren von Lebensmitteln, Angeln und was dazugehört, würde vielleicht einen Jagdschein machen…alles wahrscheinlich nicht ganz verkehrt für eine deutlich ungewisse Zukunft), aber die habe ich nicht wirklich für solche Projekte.
        Wie lange man noch so viele kaufmännische Angestellte benötigt, ist die Frage!
        Selbstverteidigungsfähigkeit wird ein großes Thema werden, ist es ja praktisch heute schon, vor allem in den Metropolen.
        Da kann man auch dran arbeiten bzw. investieren.

        Ansonsten fällt mir auch nur ein: die energiereiche Zeit möglichst genießen, vielleicht nächstes Jahr mal wieder einen Urlaub in der Sonne machen, soziale Kontakte pflegen und ausbauen. Wobei das in der immer polarisierteren und gespaltenen Gesellschaft auch schwieriger wird, wie ich feststelle.
        Und zu guter letzt ist das alles auch deshalb schwierig, weil ich mit dieser ganzen Thematik für mich alleine bin. Niemand nimmt Notiz davon, man wird nur auf Unverständnis stoßen und den Leuten Angst machen. Selbst meine Partnerin bewahre ich vor diesen Dingen, da sie selbst genug eigene “Baustellen” hat und sie das zusätzlich völlig belasten und aus der Bahn hauen würde. Das finde ICH persönlich am belastensten, dass ich mich damit nur mit anderen übers Internet austauschen kann.
        Wo bleibt die Peak Energy Gruppentherapie? 🙂

        • soliperez sagt:

          Hallo Patrick

          Ja, ich habe schon seit mindestens 25 Jahren so wie Du gedacht und gegrübelt mich und meine Familie in der zwingend kommenden Krise über Wasser zu halten.
          So mit einem gut ausgebautem Bauwagen im Walde versteckt, einem Vorrat langlebiger Nahrungsmittel, Wasserfilter und -desinfizierer, Notstromaggregat, einige Silberlinge, Kelly-Kettle und diverse Gaskocher mit Kartuschen.

          Als exzellenter Handwerker habe ich mich auch über die Jahre mit exzellenten Werkzeugen eingedeckt in der Hoffnung diese in Krisensituationen auch im Austausch gegen Energie (Nahrungsmitteln) tauschen zu können. Jedoch fordern auch viele meiner Werkzeuge zum Betrieb hochwertige Elektroenergie. Einzig das Bohrset welches ich von meinem Vater sicherstellen konnte mit dem er per Hand Brunnen bohrte fordert nur meine Energie, aber auch diese muss erst mal bereit gestellt werden.

          Als u.a. Physiker werde ich immer skeptischer wenn ich mich in die Peak-Oil Krise vertiefe. Lies doch mal in aller Ruhe das kurze jedoch tiefgründige Statement Konstruktiv von offthspc und denke noch mal darüber nach ob Deine Absicherung wirklich sicher ist.

          Gut finde ich Deine Meinungen zur nicht-digitalen Archivierung von Wissen sowie dem Erlernen neuer Berufe. Das mache ich seit Zeiten genau so. Möge es vielleicht meinen Kindern un Enkeln helfen.

          Ich selbst bin rundum sorglos in der Hochzeit der Blase der Nutzung fossiler Energie aufgewachsen, ein Glück welches vorherigen und nachherigen Generationen nicht gegönnt ist. Mein Leben war unterm Strich rundum schön und abgesichert, ich werde also zufrieden in die Grube fahren. Sorgen habe ich allerdings um das Schicksal meiner Kinder und Enkel.

          Gruss

          • Grete sagt:

            Es ist wie es ist und wir können an der Gesamtsituation nicht ändern.

            Ich vergleiche die Situation mit Menschen die mit einer schweren Krankheit konfrontiert werden und denen nur noch wenig Lebenszeit verbleibt.

            Wie diese verbleibende Lebenszeit gestalten?

            Lernen loszulassen, auf vermeintliche Sicherheiten zu verzichten und vielleicht das Glück zu haben, sich mit Menschen auszutauschen bzgl. der Thematik Peak Oil et all.

            Und einen Blick für das Schöne, das Gute und das Wahre zu haben.

            Was haben wir denn zu verlieren? Es wird ungemütlich werden…

          • H.C. Fricke sagt:

            Hallo Gerete & Co.,

            das spiegelt auch etwas mein Resumee wieder… ich kann mich Jahrelang vorbereiten auf den Zeitpunk X – der ggf. erst nach meinem Lebensende eintritt. Eintreten wir es sowieso anders als geplant. Das Problem: Ich richte mein Leben nach Zeitpunkt X aus… fast schon Religiös.

            Ganz klar: Vorsorge macht Sinn -> Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen (Matthäus 25,1–13). Mir ist aber ganz klar, das ich ohne den ganzen Zivilisations-Heck-Meck im Regelfall schon länger Tod sein dürfte…. insofern: Es war und ist immer noch eine gute Zeit. Schauen wir auch etwas auf das, was wir haben…. und gehabt haben.

            Das die Sozio-Dynamik des “Eliten-Bulge” (nach Turchin) gerade mal wieder der Turbo für den Kollaps ist…

            VG
            H.C.

          • Patrick sagt:

            Hallo,

            das mit dem Bauwagen im Walde ist wahrscheinlich eher so eine romantische Idee 🙂
            Ich glaube, irgendwo allein im Wald würde man im Worst Case Fall wahrscheinlich einfach überfallen. Da müsste man wenn dann wirklich schon einen gesicherten Bunker haben. Aber das ist auch kein schönes Szenario.
            Von daher versuche ich schlicht und einfach, aus meiner Wohnsituatioin das beste zu machen. Der Keller und Dachboden bieten viel Platz, von daher kaufe ich immer mal wieder sinnvolle Dinge und sorge für einen großzügigen Lebensmittelvorrat. Beim Werkzeug meine ich vorrangig kein Elektro-Werkzeug (wobei natürlich Bohrmaschine, Akkuschrauber und Stichsäge schon sinnvoll sind).
            Aktuell überlege ich noch, ob die Investition in ein Vakuumiergerät lohnend wäre, um damit Lebenstmittel länger haltbar zu machen wie z.B. Nüsse und Samen. Die sind extrem wertvoll, aber halten aufgrund des Fettgehalts eben auch nicht so lange.

            –> hat damit vielleicht schon jemand Erfahrungen?

            Und Frage an dich, da du handwerkliche Expertise hast: Was würdest du persönlich an Werkzeug empfehlen – gerade in Hinblick auf Peak Energy?
            In vielen Fällen kann ich auch gar nicht beurteilen, wie gut oder schlecht die Qualität genau ist. Wenn man da teilweise bei Amazon sieht, wie weit da die Meinungen auseinander gehen…oft schwer zu beurteilen.

            Also als “sicher” betrachte ich meine Vorkehrungen ganz bestimmt nicht, das wäre ja total vermessen. Niemand weiß wahrscheinlich, was wirklich sicher ist, denn das wird man wohl erst wissen, wenn es soweit ist.
            Klar hat jemand Vorteile, der wirklich ländlich lebt, seine paar Nachbarn sehr gut kennt, viel Platz hat zum Bevorraten, zum Werken, zum Lebensmittelanbau, Hühnerhalten usw., der einen Generator und viel Brennstoff gelagert hat, handwerklich geschickt der ein absolut gesunder und extrem durchtrainierter 1,90 m Hühne ist und im besten Fall nicht alleine operiert.
            Davon kann ich wenig vorweisen, aber ich kann wenigstens versuchen, das Beste aus meiner Situation zu machen.

            Einen Wasserfilter habe ich mir selbstversändlich auch zugelegt und eine Packung Micropur. Ebenso Kerzen, Teelichter, Feuerzeuge und Batterien. Damit kann man sicherlich nichts falsch machen. Auch ohne Peak Enegy kann es ja jederzeit mal einen größeren Stromausfall geben.
            Eine gescheite Hausapotheke und natürlich ausreichend Hygienematerial sind auch sehr wichtig.
            Etwas Alkohol als Tauschmittel ist womöglich auch nicht ganz verkehrt.
            Etwas Holz und Holzwerkstoffe als Baumaterial habe ich auch da.
            Alles in allem ist das nicht viel, aber wahrscheinlich immer noch viel mehr, als 80 % der Menschen machen.

            Schwierig finde ich, sich neue Skills anzueigenen, dann dafür muss man meist wirklich viel Zeit aufwänden, ggfs. in einen Verein eintreten usw.
            Hat da jemand ein paar praktische Erfahrungswerte, wie/wo/was?

            Das, was der Kommentator dort unter “Konstruktiv” geschrieben hat, klingt extrem, ist aber wahrscheinlich einfach nur komplett zu Ende gedacht. Vielleicht kommt es nicht so schlimm, wenn der Kollaps zeitlich länger und in der Ausprägung somit milder verläuft, so dass es eher als Niedergang anstatt als Kollaps wahrgenommen wird. Wir werden sehen.

  10. Nimrod sagt:

    Das Thema ist sehr vielschichtig. Ich möchte deshalb nur einige Gedanken vortragen.

    Eine Möglichkeit sich an die kommenden Herausforderungen zu stellen ist sich an den Wirtschaftsweisen der vorfossilen Zeit zu erinnern.
    In den letzten 200 Jahren wurde viel Fläche rund um die Ortschaften zersiedelt, Flächen die bestens zur Ernährung der Menschen geeignet waren. Wohngegenden die zur Überschwemmung neigen meiden, aber schauen ob eine Wasserversorgung ohne teure Pumpen möglich ist.
    Bei Geräten ist eine Grundausstattung mit einfachen Geräten wie mechanische Küchenwaage oder analoges Fieberthermometer sinnvoll.

    Gefahren lieber meiden als sie suchen.
    Also Problemvierteln aus dem Weg gehen. Sich eventuell einen Hund anschaffen.

    Eine aktive Gesundheitsvorsorge betreiben.
    Sich gesund ernähren, Alkohol und Tabak beschränken. Verletzungen sofort behandeln und damit Infektionen vermeiden. Psyche und Blutdruck im Auge behalten, das Herz gesund erhalten.
    Risikosportarten meiden, also mehr Motorrad putzen als fahren.

    Unser Finanz- und Gesellschaftssystem in seinen Grundzügen verstehen. Geldschöpfung, Energie- und Rohstoffverbrauch und der Glaube an das System gehören eng zusammen.

    Am wichtigsten sind funktionierende Gemeinschaften in deren Erhalt auch investiert werden sollte.

    Die heutige Gehirn- und Traumaforschung hat viel zum besseren Verständnis des Menschen beigetragen. Die fernöstlichen Religionen kommen diesen Erkenntnissen nahe. Warum sich nicht für den täglichen Tagesablauf mit dem ZEN Buddhismus beschäftigen. Auch das orthodoxe Christentum kommt dem nahe und ist zudem sehr praxisbezogen.

    Das Hauptproblem von Peak Oil ist die Bewußtwerdung der Vergänglichkeit der eigenen Person und Zivilisation. Michael Moore hat in seinem Film Planet of the Humans darauf hingewiesen. Der Film wird heftig bekämpft.

    Zum Schluß noch ein Zitat von C.G.Jung:
    ” Die entscheidende Frage für den Menschen ist:
    Bist du auf Unendliches bezogen oder nicht.
    Das ist das Kriterium des Lebens.”

    • Patrick sagt:

      “Am wichtigsten sind funktionierende Gemeinschaften in deren Erhalt auch investiert werden sollte.”
      Ja, das denke ich auch. Wer weiß, in was für Wohn- und Lebenssituationen wir noch gezwungen werden durch den dünner werdenden Energiefluss. Vielleicht wird man irgendwann wieder mit spürbar mehr Menschen unter einem Dach leben (müssen), um über die Runden zu kommen.
      Sozialkontakte sind sowieso immens wichtig, in der schwieriger werdenden Zeit noch viel mehr. Ich habe deshalb z.B. ganz pragmatisch mein Repertoire an “analogen” Gesellschaftsspielen mal wieder erweitert. Jetzt in der dunklen Jahreszeit wird das ohnehin gerne genutzt 🙂

      Den Film von Michael Moore habe ich auch gesehen und fand den schonmal nicht schlecht. Da werden einige der grünen Illusionen entlarvt – kein Wunder, dass er heftige Kritik erntet.

      • M. Püschel sagt:

        Ich würde mich ja nicht so sehr auf soziale Kontaktpflege verlassen, weil diese im Krisenfall sofort obsolet werden. Fragt einfach mal die Obdachlosen nach deren Erfahrungen.
        Aber da sich das Forum hier gerade in einen Prepper-Club verwandelt, würde ich raten auf’s Land zu ziehen, und ein paar Nutztiere anzuschaffen. Vor allem Pferde. Schon jetzt Kutschen bauen zu können wird in etwa 10 Jahren sicher ein Vorteil sein.
        Erst wenn ihr eure Dorfgemeinschaft gefunden habt lohnt sich die Kontaktpflege, und die allgemeine Vorbereitung.
        Wozu übrigens auch die Selbstverteidigung gehört.
        Am Ende läuft alles auf die Dörfer hinaus, die wir noch aus den 60er und 70er Jahren kennen, wo der Fußballverein, die Feuerwehr, und der Schützenverein den Mittelpunkt der Gesellschaft darstellten.

        Für mich ist das alles nichts. Ich gehöre zu der Dunklen Triade, vor der ich weiter oben warnte. Ich bin dann der Kerl, dem ihr standhalten müßt.
        Vie Glück 🙂

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