Es ist alles gesagt….. nun ist es (höchste) Zeit zum handeln….

Das originale LtG Model (Standard Run)

Heute nur ein kurzer Artikel – es werden wohl nur noch wenige oder keine folgen. Alles was ich hier in den letzten Jahren geschrieben habe, tritt immer mehr in den Vordergrund und beschleunigt sich:

  • Der (Mensch gemachte) vorgezogene Energiekollaps mit “Öko”-Booster (-> u.a. PV im Norden, Wind, extra angebaute Biomasse) der oft alles andere als “Öko” ist – mit skurrilen und dramatischen Auswirkungen, aber auch welche, an die kaum einer denkt.
  • Die (seit min. 20 Jahren immer wieder verschobene) Finanz- und Wirtschaftskrise
  • Die wohl nun eskalierende Immo-Blasen-Krise in China, ggf. demnächst mit Ablenkung mittels Krieg mit Taiwan…
  • Lieferkettenabbrüche durch die “Corona”-Maßnahmen, welche sich (später als von mir erwartet) in das System fressen.
  • Die (aktuellen) Preissteigerungen in vielen Bereichen, welche mittels Angebotsverknappung (u.a. durch  Lieferkettenabbrüche) erzeugt wird – bei stagnierenden Löhnen.
  • Eine beginnende “sozialverträgliche” Steigerung der Übersterblichkeit, bzw. eine Reduzierung der Lebenserwartung – speziell im ‘reichem’ Westen, welcher Ressourcenverbräuche und (unbeibringbare) Ansprüche auf die  Pensions-, Versicherungs- und Rentensysteme senkt [1, ab ca. min 58 reinhören].
  • Der Ausbau von Kontroll- und Überwachungssystemen, um das “Volk” zu steuern & zu sanktionieren, u.a. wenn die nächste Stufe, nach den “Corona”-Maßnahmen, “gezündet” wird und der Druck & die Unzufriedenheit größer wird.
  • Der industrielle Rückbau, speziell in Deutschland (-> u.a. Auto-Industrie), der voll im Gange und noch nicht absehbar zu Ende ist, weil ggf. demnächst das Aluminium fehlt. Wenn das, inklusive der reduzierten Lebenserwartung “so kommt”, dann passen natürlich wieder Zappelstromangebot zur gesunkenen Nachfrage. Viele bedenken ja nicht, das alleine die chemische Industrie 30% des Gesamtstroms verbraucht.
  • Zudem gibt es ja den generellen Niedergang und viele andere Limits die uns begleiten…

Wer die “Zeichen der Zeit” erkennt oder erkannt hat, der sollte schon mitten im Handeln sein. Mich hatten so vor Jahren ein paar Sätze sehr geprägt, die in etwa so lauteten: “Es gab vor (bzw. kurz nach) der Machtergreifung von Hitler zwei Kategorien von Juden: Die einen, welche die Zeichen der Zeit erkannt hatten und, teils unter großen Verlusten, Deutschland zügig verließen. Dann gab es die zweite Kategorie: Die, welche hofften, daß “alles nicht so schlimm” werden würde…”. 

So sehr ich denn auch die Deagel-Liste für ziemlich “verschwurbelt” halte – umso mehr denke ich, dass die geäußerten Trends / Tendenzen dennoch “passig” sind. Jeder mag seine eigenen Konsequenzen daraus ziehen und überlegen wie zukunftsfähig die sich selbst abschaffende Gesellschaft in der BRinD(eutschland) ist, welche von Berufspolitikern verwaltet wird, denen Dienstwagen, Macht, Ego, Geld, Status und Vasallentreue zu WEF, Atlantik-Brücke, COFR, Bilderbergern, Ihrem jeweiligen “Führungoffizier” und anderen Hintertanen wichtiger sind, als der Dienst am eigenen Volk.

Wenn nun alles, was nicht Mainstream ist, alles was nicht der geäußerten Meinung der amtierenden Politikern und Systemmedien folgt Nazi”, “Rechts”, Böse & Co ist, ein  sachlicher Diskurs unmöglich ist, andere Ansichten oder Meinungen schon vorab verurteilt werden, Fakten, Daten, Zahlen, Physik, Wissenschaft nicht mehr zählen und “Gesinnung” der neue Maßstab ist – dann ist es ggf. Zeit sich zu überlegen, wohin die aktuelle Entwicklung (speziell in der BRinD) geht – und vor allem, wo man selber steht und in Zukunft stehen und bleiben möchte.

Nach > 18 Monaten “Corona-Politik-Lackmustest sehe ich für mich die Zukunftsfähigkeit dieser  (gespaltenen) Gesellschaft als nicht mehr existent. Zudem hat die BRinD bzw. haben die vereinigten Wirtschaftsgebiete noch ein paar zusätzliche Probleme, worauf zwei der fünf Bücher vom Autor Freiherr von Liechtenstein (Pseudonym) sehr gut eingehen. Ich selber würde mit Band 1: Freiheit durch Wahrheit starten. Wer den verlinkten Verlag nicht mag – kann die Bücher auch direkt bei BOD bestellen. Nach dem Lesen der Bücher ist einigen ggf. klarer, welche Sonderrolle die BRinD spielt. Auch wenn vieles erst einmal unglaubwürdig klingen mag – das, was in den Büchern steht korreliert sehr stark mit meinen eigenen, viele Jahre zurückliegenden, Recherchen und füllte viele Lücken, die ich damals nicht füllen konnte.

Was viele nicht verstehen ist, dass eine sozialverträgliche Beschränkung der Lebenserwartung und die systematische Begrenzung der Intelligenz der Massen schon viele Dekaden betrieben wird. Da nun die Probleme größer werden, werden auch hier die Anstrengungen seitens der Hintertanen und Ihrer Erfüllungsgehilfen (-> Funktionseliten) intensiviert. Wer nicht versteht, was ich damit meine, dem empfehle ich dringend den Solari Report mit D. Cahill anzuhören [1]. Auch die Interviews mit Martin [2] sowie Seneff & Mikovits (als Gäste bei Mercola) [3] sind in diesem Kontext sehr wichtig, um alle Puzzlesteine zusammen zu bekommen. Nachschlag gibt es in Links [5][6][7][8] und [9] sowie diesem Artikel unter [19] und [103].

Aus der LtG-Perspektive ist es recht einfach zu verstehen was “ab geht”: Die unbeibringbare Renten- und Pensionslasten reduzieren sowie den Ressourcen-Verbrauch senken – da wo es zählt: Im “fettem & degenerierten” Westen und dort speziell in den G7-Staaten. Da die Wirtschaft (bzw. die Eliten) den Zuwachs in der Produktivität nicht teilen will, ist die zugehörige Pensionslast kaum zu tragen und “muss” gesenkt werden. Nebenbei dürfen auch Neuseeland, Australien und einige Scheichs dran glauben, sowie Israel (nach Deagel von 9,5 Millionen auf 4 Millionen).

Es ist eine Allianz der Gewinner: 1) Die Pharma-Industrie verdient doppelt: An “Impfstoffen” und vorgeblicher Behandlung der dadurch erzeugten Leiden und 2) die Finanzindustrie, welche sich vieler monetärer Versprechen und Lasten entledigt, die all die Beitragszahler mangels verkürzter Lebenserwartung nicht mehr beziehen (werden) können. Zudem versinken die betroffenen Staaten im Chaos der schleichenden Desintegration der Gesellschaft & der Gesundheitssysteme – weil einfach zu viele Menschen immer schneller immer kränker werden, ohne das die Ursache eingestanden wird. Dazu muss man auch verstehen, das auch unser Gesundheitssystem auch nur “so gut”  ist, weil daraus hohe Gewinne abgezweigt werden können.

Da die industriellen Kapazitäten der Welt schon weitgehend nach Asien verlagert wurden, ist das “fallen lassen” des Westens nur der nächste logische Schritt einer schon vor Dekaden eingeleiteten “Transformation” seitens der globalen Eliten. Wer mehr Details wissen mag, dem kann ich diesen Kommentar hier empfehlen [10]

In der nächsten Phase werden aus meiner Sicht dann auch die Grenzen (wieder) dichter werden – jedoch nicht wegen “Corona” oder irgend einem vorgeblich tödlichem Virus. Da der Zustrom von Deutschen und anderen (Wohlstands-) “Flüchtlingen” anderen Ländern zu stark wird, werden diese Freizügigkeit, Immobilienerwerb und anderes für die Zuzugswilligen einschränken. Schließlich gilt es, die eigene (indigene) Bevölkerung z.B. vor Immobilienpreis-Explosionen zu schützen und gesellschaftlichen Unruhen und Spaltungen vorzubeugen. Wer handeln will und kann, der sollte dieses aus meiner Sicht spätestens jetzt tun – speziell wenn die eigene Geldbörse nicht so schwer ist. Großstädte empfinde ich jedenfalls als keine gute Option. Wer umzieht sollte denn auch die EMF-Situation im Auge behalten – passen die Werte nicht (<= 1µW/m² innen und max. 5 µW/m² aussen), würde ich weiter suchen – egal, wie verheißungsvoll das Objekt ist.

Wichtig ist jedoch eines: Es ist eine Globale Agenda [10] – mittelfristig gibt es also kaum ein Ausweichen [11], außer das Volk steht auf und beendet die Herrschaft derer für die wir letztendlich nur den Rang von Sklaven oder Vieh haben.

Lösungen gibt es. Leider wird viel Wissen unsichtbar gemacht und zerstört – wenn es nicht den jeweils vorherrschenden Strukturen nützlich ist. Zudem wird (und wurde) auch systematisch daran gearbeitet die nachfolgenden Generation weiter zu verblöden – denn solche Menschen sind nicht mehr in der Lage gegen ihre (teils unsichtbaren) Herrscher aufzubegehren. Wie gut das System heute schon funktioniert hat mir die Corona-Inszenierung gezeigt. Ich sage ja oft: ‘Ist der Kopf schon ver-schrankt, braucht es keine Barrieren in der Realität’. Auch ich habe meinen Schranken im Kopf – speziell bei den Themen die ich in der Schule und dem Studium gelernt habe. Mit dem hoffnungsvollen Bewusstsein, dass auch ich meine Schranken im Kopf habe und viele Lösungsmöglichkeiten nicht sehe, beende ich diesen Artikel.

So wünsche ich allen Lesern hier alles Gute auf dem vor uns liegenden Weg! Im ‘ver-schrankten Sinne’ ist alles gesagt bzw. geschrieben…

“H.C.”


Links / Quellen

Dieser Beitrag wurde unter Sonstiges abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

120 Antworten zu Es ist alles gesagt….. nun ist es (höchste) Zeit zum handeln….

  1. Grete sagt:

    Letztens in einem Gespräch mit einem guten Bekannten bezeichnete er das was in D die letzten Jahre und aktuell passiert als kollektiven Selbstmord.

    Wir sitzen alle im Stockholmsyndrom fest, wenige haben die Energie auszubrechen und was anderes zu wagen. Und die Welt wird sich kolossal ändern. Es bleibt kein Stein auf dem anderen. Bin gespannt wieviel Zeit wir noch haben, die kommende Inflation bereitet mir schon Sorgen.

    Ein wirklich guter Artikel dazu von John Michael Greer

    https://www.ecosophia.net/that-untraversed-land/

    • Patrick sagt:

      Dein Bekannter hat sicherlich Recht. Der Grad der Irrationalität und der Weltfremtheit ist unvorstellbar.
      Aber man sieht ja spätestens seit Corona: selbst Länder, die wie Australien, Kanada oder Neuseeland in mancher Hinsicht sehr viel pragmatischer waren (z.B. beim Thema Migration), entwickeln angesichts dieser Pandemie urplötzlich völlig dramatisch. Australien ist praktisch schon eine geschlossene Anstalt, komplett überwacht. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis es irgendwo zum Ausbruch von heftiger Gewalt kommt.

      Daher bleibt ja die Frage: wohin will man gehen?
      Schweiz und Österreich sind auch nicht besser, überhaupt gibt es wenige Plätze, wo es besser ist. Schweden ist eine Ausnahme.

      Sehen wir ein, wie es ist: wir werden am großen Spiel nichts ändern können.
      Es gibt kein Safe Space irgendwo.
      Dort, wo man sich auskennt, wo man Wurzeln hat, man Connections hat…ich denke, dort wird er Otto-Normal-Bürger mit sehr begrenzten Mitteln noch die beste Chance haben, sich irgendwo durchzuschlagen.

      Noch ist die Energiekrise wohl nicht so akut, aber wir sehen wohl die ersten Vorläufer der Wellen, die da kommen werden.

      • H.C. sagt:

        Wohin? Schau in die Deagel-Liste und auf Länder die am Energiehahn sitzen bzw. zumindest langfristige Verträge mit Gazprom & Co. gemacht haben. Die ländliche Struktur sollte von eigenen Gärten geprägt sein, Brunnen überall, ggf. auch Erdkeller und Angebäude. Dann kann man sich helfen – und jeder hat was zum tauschen. Holz und Kaminöfen sind auch keine schlechte Idee.

        Die Frage ist am Ende: Wie viel hält man aus, wenn alles ggf. sehr schnell den Bach runter geht. Ich denke die meisten werden es psychisch nicht packen oder packen wollen – vorausgesetzt die Gesundheit spielt mit.

        • Patrick sagt:

          Russland oder Asien.

          Sprichst du deren Sprachen?
          Wenn nicht, wird es aber schwierig. Hast du Skills, die dort besonders gefragt sind? Womöglich – aber das dürfte nur auf die wenigsten zutreffen.
          Gibst du all deine Freunde, Bekannte, Familie auf?

          Und wir dürfen nicht vergessen, wie nochgradig vernetzt alles ist. Russland hat sicherlich theoretisch große Erdgasreserven. Nur – werden die auch praktisch zu heben sein? Dafür muss der Preis lange genug hoch genug sein, und die benötigten Teile, Komponenten, Spezialisten usw. verfügbar sein, sprich:
          es wird wohl davon abhängen, dass das Gesamt-System, die globale Ökonomie, weitgehend intakt bleibt. Zumindest die Kernländer.
          Das ist die grundsätzliche Sorge z.B. von Gail Tverberg, dass genau das eben nicht sein wird.

          Ich finde, es ist in der Praxis viel schwerer, einen tatsächlich “besseren Ort” zu finden.
          In Deutschland kennt man sich wenigstens aus, kulturell-geschichtlich usw., ich würde das nicht einfach so abtun.

          Am Ende werden wir sowieso alle ins Gras beißen!
          Und seien wir doch ehrlich: die Lebenserwartung wird in den kommenden Jahren dramatisch fallen, auch ganz ohne Corona 😉

          Das realistischste Zukunftszenario dürfte wohl à la The Walking Dead sein. Diejenigen, die die das erste Jahr überleben, wenn es richtig über das Cliff geht, werden aus den Resten der Zivilisation das Extrahieren, was verwendet werden kann. Schrottsammler ist dann wohl ein Standard-Job.

          Ich denke nicht, dass es ein großes Entkommen dafür gibt. Natürlich wird es nicht überall gleich vonstatten gehen und es wird sicherlich auch nicht steil bergab gehen, sondern stufenweise bergab mit temporären Stabilisierungen, aber ab einem gewissen Tipping Point kommt dann der steile Fall. Vielleicht ist der sogar noch 10 oder 20 Jahre entfernt, wer weiß?
          Oft ist man doch überrascht, wie anpassungsfähig und zäh das System dann doch ist.
          Dem steilen Fall ab einem gewissen Punkt werden sich wohl nur sehr wenige wirklich entziehen können.
          Ich denke, damit muss man sich abfinden und seinen Frieden machen.

          Und wenn es gar nicht mehr geht, dann kann man immer noch einen “sanften” Exit für sich selbst wählen.

          • H.C. sagt:

            @Patrick

            Es gibt auch einen Raum dazwischen. Kulturell muss es natürlich passen – optimal ist es, wenn man schon Kontakte oder bekannte hat die schon da sind oder mitkommen. Eine Garantie gibt es nie und als Norddeutscher in einem schwäbischen Dorf wirst Du sicher weniger glücklich als als Deutscher in Sizilien oder Istrien. Ich denke, das die letzten 18 Monate den Handlungsdruck bei vielen erhöht haben – nicht umsonst gibt es für größere Vermögen ab 2022 eine “Reichsfluchtsteuer”. Ich erwarte noch viel mehr…

            Sicherheit gibt es nirgendwo. Es kann aber sein, das viele Gründe zusammen kommen: Nicht genug Geld für eine Immo in DE, Klima/Wetter, Elektrosmog, Lebenshaltungskosten, etc. Wer z.B. in München eine Familien-Immo verkauft, der kann davon in den ehem. Ostblockstaaten, ggf. auch Portugal, lange leben.

            Wie viel Zeit uns verbleibt weis keiner – umso wichtiger ist es, das Leben zu genießen, in der Gewissheit, das vieles (harter) Arbeit bedarf und sich Erfolg nur aus der Tat entwickeln kann.

            VG
            H.C.

          • Patrick sagt:

            @ H.C.

            Ja klar, süd-ost Europa ist sicherlich von der Idee her gar nicht so verkehrt.
            Ich fand auch dieses Video hier über Odrinski (Bulgarien) sehr interessant, gerade wenn es dort schon Landsmänner und -frauen gibt.
            Wenn man Leute kennt, die schon vor Ort sind – man also Informationen aus 1. Hand hat – dann wird die Sache sicherlich interessanter.
            Nur wie sieht die Realität dort aus?
            Gesundheitswesen, innere Sicherheit, Korruption, wie läuft das da mit der Energieversorgung wirklich, in vielen südlichen Ländern ist das ja teilweise mehr als abenteuerlich und nicht gerade sicher geregelt.
            Vieles sieht vielleicht nur auf einen ersten Blick besser aus (das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner)
            Die Landschaft würde mich dort total ansprechen!
            Das Klima ist wahrscheinlich auch nicht verkehrt.
            Kommt man da mit Englisch aus? Bulgarische LKW-Fahrer sprechen in der Regel kaum ein Wort Englisch.

            Wer große Ersparnisse hat, könnte diese sicherlich nutzen (oder in Form von Betongold eben flüssig machen) und seine Zelte hier abbrechen, um auszuwandern.
            Damit kommt man in vielen Ländern durchaus erstmal sehr gut durch. Zumindest solange die Währung/das Finanzsystem intakt bleiben.
            Was, wenn es das nicht bleibt?
            Ersparnisse futsch, aber keinen richtigen Job.
            Reicher Deutscher Privatier wird plötzlich Deutscher Migrant, der nicht arbeitet.
            Gibt’s dort ein Sozialsystem, was den Namen verdient? Wird mann dan eben wieder hinaus komplimentiert?
            Fragen über Fragen…

            Ich verstehe die Sehnsucht, wenn es ungemütlicher wird. Wir haben es ja lange kommen sehen und vielleicht steht ja tatsächlich ein erster echter “Step down” an.
            Es ist so oder so ein großes Wagnis.

            Zumindest gibt es im süd/östlichen Europa glaube ich (bisher) nicht so eine staatliche Nötigung zur Impfung.

          • H.C. sagt:

            Hi Patrick,

            wenn man so etwas wie Auswandern betreibt oder damit liebäugelt, sollte es aus meiner Sicht eine Entscheidung sein die deswegen getroffen wird, weil Sie richtig erscheint – nicht aus Angst. Bulgarien wäre jedoch nichts, womit ich liebäugeln würde. Wenn schon am Anfang Zweifel bestehen – dann ist das Ziel, die Zeit oder die Motivation nicht die richtige.

            Sozialsystem? Wozu? Das kippt doch auch in DE. Man muss eben anderen einen Mehrwert bieten können – dann klappt das auch mit dem wirtschaftlichen Überleben. Das Blog hier ist reines Hobby – wie auch mein anderes. Ich “leiste mir das”, weil es für mich Ventile sind meinen Kopf von den ganzen Gedanken leer zu schreiben. Gesundheitliche Versorgung? Pflasterkleben gibt es überall. Und in DE bist Du eine Melkkuh. Notfallmedizin o.k. – der Rest ist, bis auf einige sehr löbliche Ausnahmen, oft für die Tonne.

            Grüße,
            H.C.

          • Patrick sagt:

            @ H.C.

            das mit dem “den Kopf leer schreiben” verstehe ich nur allzu gut. Das ist sicherlich eine sehr gute Sache, hilft der psychischen Gesundheit langfristig und generiert auch für Interessierte (wie mich) an bestimmten Themen einen Mehrwert.

            Klingt jedenfalls so, als hättest du bereits aus Auswanderungsziel für dich im Blick.
            Vielleicht hast du ja schon durch Reisen dort Eindrücke gewinnen können, die dir bei der Entscheidung geholfen haben.

            Ich denke, wir sind uns einig, dass “einsame Wölfe” keine großen Chancen haben werden. Die noch beste längerfristige Möglichkeit, zu bestehen, dürfte in Gemeinschaften liegen, sprich irgendwas auf sehr lokaler Ebene. Gut vernetzt, persönliche Kontakte mit Vertrauen, Arbeitsteilung, Kompetenzen, im besten Falle Eigentum auf dem Land, aber dennoch mit gewissen, halbwegs intakten Infrastrukturen.
            Sonst kann auch das Haus oder der Hof irgendwann nicht mehr instandgesetzt werden.

            In wie fern man da von den “Locals” akzeptiert wird, ist die Frage. Wenn es schon solche kleinen Inseln in entsprechenden Ländern/Regionen gibt, dann wäre das vielleicht eine Option.
            Nur ich glaube, Versicherungsangestellte, Industriekaufleute usw. werden dafür und vor allem in der weiteren Post-Wachstums-Zukunft nicht mehr so gefragt sein. Im Falle des tatsächlichen Niedergangs noch viel weniger.

            Das mit der Melkkuh stimmt. Das dürfte in vielen Länder der Fall sein, die stark überreguliert sind von Behörden/Politik usw.

            PS: Sizilien mit an die 50 Grad diesen Sommer wäre für mich jetzt nicht die erste Wahl 😉

            Aber ich finde deine Gedanken zu diesem Thema durchaus sehr spannend!
            Ich selbst habe keinen “Plan B”, außer mir steckt auch niemand ansatzweise in diesen Themen drin. Die allermeisten kämen psychisch überhaupt nicht damit zurecht, nur mal solche Gedanken zuzulassen, wenn denn alles mal so richtig den Bach runter gehen sollte.

          • Klaudia sagt:

            Ich habe ja auch schon über das Auswandern nachgedacht, obwohl ich gar nicht der Typ dafür bin, aber ich glaube:
            dafür ist es inzwischen zu spät!
            Wenn das ETP-Modell nicht grundsätzlich falsch ist, dann bleibt nicht mehr genug Zeit um wohin auch immer zu gehen und sich dort zu etablieren, denn das geht ja nicht von heute auf morgen, sondern dauert etliche Jahre.
            Angesichts von Corona-Chaos und zusammenbrechenden Lieferketten stellt sich auch die Frage, ob man so ein Projekt derzeit überhaupt noch hin bekommt.
            Wir leben zwar noch nicht in der DDR 2.o, aber die virtuelle Mauer wird ja schon seit März 2020 wieder aufgebaut.

          • Klaudia sagt:

            P.S:
            Gerade kam über die Sondierungsgespräche, daß die (H)ampelmänner und -frauen bis 2030 alle Kohlekraftwerke abschalten wollen.
            Ich musste lachen, obwohl irres Kichern eigentlich angemessener gewesen wäre.
            Wenn das kommt gehen hier die Lichter aus, außer natürlich wenn das ETP-Modell stimmt, dann gehen sie schon vorher aus.
            Wir werden von Idioten und Psychopathen regiert!
            Was die alle nicht kapieren:
            Wenn der Laden hier an die Wand fährt wird niemand mehr da sein um sie zu schützen und weil das Energieproblem weltweit ist, wird es auch keinen Ort geben wohin sie sich retten könnten und jeder kennt ihre Gesichter und weiß, daß sie für das kommende verantwortlich sind…

          • H.C. sagt:

            @KLaudia,

            ggf. sind es auch Ideologen. Das was passiert hat mit Logik, Ratio, Physik & Wissenschaft nichts mehr zu tun. Die Menschen in D begreifen es aber nicht bzw. wollen nicht handeln. Für das Handeln muss ich zumindest ein Teil des Problems erkannt haben, es antizipieren und dann noch Lösungsmöglichkeiten bzw. handlungsalternativen Kreieren.

            Natürlich ist auch das Handeln mit einem Risiko verbunden – Gewissheiten gibt es nie. Das ist dann aber sehr Undeutsch – also das totale Risiko eingehen, inkl. Job Kündigen, hier alles verkaufen & die Zelte abbrechen. Allerdings scheint mir der Pfad der BRinD ziemlich selbstmörderisch. Aber das muss so sein, weil die Menschen in der BRinD einfach zu viele Versicherungs-, Renten- und Pensions-Ansprüche haben. ETP in 2021 oder 2024 oder später – diese Ansprüche müssen auf jeden Fall reduziert werden.

            LG
            H.C.

          • Klaudia sagt:

            P.P.S: Es muss richtigerweise natürlich “(H)ampelmänner:innen” heißen, der Deppen-Doppelpunkt ist in diesem Falle mal mehr als angemessen 😉 .

          • M. Püschel sagt:

            Hallo H.C.
            es geht sicherlich nicht nur um die finanziellen Ansprüche der Pensionäre etc, sondern auch um militärische Handlungsfähigkeit.
            Da der Westen den dritten Weltkrieg in Syrien verloren hat befindet sich nun das letzte große Feld mit Easy-Oil im russischen Machtbereich, während der NATO im wesentlichen nur unkonventionelle Quellen zur Verfügung stehen. Es besteht also die Gefahr, dass der Osten länger in der Lage ist einen Weltkrieg zu führen als wir. Es ist also ratsam den Kreis der Konsumenten im Westen zu reduzieren, wenn die NATO konkurrenzfähig bleiben will.
            Das Einsparungspotential ist enorm, sind doch die westlichen Gesellschaften die hemmungslosesten Konsumenten des Planeten.

          • Heike sagt:

            Hallo Patrick, sehr guter Kommentar von dir! Ich sehe das Ganze genauso und bleibe hier! Ich habe keine Angst vor dem Tod und hier gibt es Menschen, die ich mag und liebe und deren Sprache ich spreche!
            Ich vermute auch nichts GUTES für die nächsten Jahr und man muss sich vermutlich fest anschnallen, wenn man den freien Fall gut überstehen will. Den sanften Exit sehe ich für mich auch als Lösung, sollten “alle Stricke” reißen. Alles Gute für Sie!!

  2. f weber sagt:

    Hallo
    ich bin über das “Gelbe” auf diese Seite gestossen. Hier ein Kommentar aus meiner Sicht zum letzten Artikel:

    Es ist alles gesagt – ja das stimmt. Es ist Zeit zu handeln ? Ja und Nein.

    Ja, wenn man jünger und vor allen Dingen gesund ist. Dann bietet sich die Möglichkeit sich aus dem System zu verabschieden und mit Gleichgesinnten eine neue Gemeinschaft zu gründen – wie vor 200 Jahren die Aussiedler dies z.B. in den USA taten; s. Odrinski – Bulgarien
    https://www.bitchute.com/video/aq0osV9Wbjbc/

    Nein, wenn man bereits im letzten Lebensabschnitt eingetreten ist und die Gesundheit nicht mehr ausreichend gegeben ist. Dann kann man sich nur durch Passivität aus dem System verabschieden.

    Ich sehe uns vor einer Zeitenwende. Nicht nur D, sondern die gesamte westlich (kapitalistisch) orientierte Gesellschaft steht vor dem Zusammenbruch. Sofern dieser unkontrolliert verläuft werden wir eine Zeit ähnlich wie vor 400 Jahren im 30jährigen Krieg erleben und auch auf dieses Niveau zurückfallen. Corona ist m.E. der Versuch durch Zwangsmaßnahmen die Menscheit zu disziplinieren und damit den “Eliten” weiterhin ihre Rolle zu sichern. Die sog. Impfungen sind wohl ein Mittel, eine Bevölkerungsreduktion einzuleiten und alles möglichst kontrollirt “herunterzufahren”.

    Die einzige Möglichkeit diesem Szenario zu entkommen ist eine grundlegende spirituelle Erneuerung der Menscheit. Ich bin mir nicht sicher, ob wir dies selbst in der Hand haben. Ich halte inzwischen die in der Offenbarung geschilderten Abläufe für wahrscheinlich. Hierzu gibt es sehr gute Predigten von Pastor Jakob Tscharntke aus Riedlingen
    https://www.efk-riedlingen.de/predigtarchiv/index.php

    • H.C. sagt:

      Danke für den Kommentar, unsere Gedanken überschneiden sich stark, inkl. dem letzten Absatz. Gesundheit ist mitunter das größte Gut – weswegen sich in meinem anderen Blog (unter https://hcfricke.com) fast alles um dieses Thema dreht.

    • Grete sagt:

      Ich stimme ihrem Kommentar voll zu.

      Aus eigener Erfahrung bedarf es viel Zeit und Energie einen Alternativplan zu entwerfen und auch auszuführen.Und Mut.

      Mir ist auch bewusst dass das Leben in Nicht-D einfacher ist und vor allem werden wird.

      Aber was ich gelernt habe und immens schätze ist zu leben, zu planen, zu sorgen, zu schätzen. Und mit einem Risiko zu leben.

      Nichts macht es spannender, man ist im Flow, nicht einfach verwahrt wie in D.

      Ich hoffe wir werden erstmal nur auf Jahrzehnte zurückgeworfen und nicht auf Jahrhunderte.

    • M. Püschel sagt:

      Wer könnte noch an einer Zeitenwende zweifeln;
      James Bond ist tot und Supermann ist bisexuell.
      Die Schwachen flüchten in die Kirche 😀

      • Werner von Fritsch sagt:

        Unter konservativen Christen gibt es seit einiger Zeit ähnliche Diskussionen sowie eine Vielzahl praktischer Ansätze inkl. Versuchen der räumlich konzentrierten Ansiedlung. Aktuell werden diese Diskussionen unter dem Stichwort der “Benedikt-Option” geführt.

        Diese Idee vereint die Ansätze “Sezession” und “Reconquista”. Man will zunächst eigene Solidarstrukturen aufbauen, die vor allem Familien aus dem eigenen Lager unterstützen und dafür sorgen, dass die eigenen Kinder seelisch nicht vergiftet werden. Diese Strukturen sollen dann in die umgebende Welt hineinwirken, wobei man davon ausgeht, dass sich ihnen immer mehr Menschen anschließen werden, wenn die Lage ernst wird.

        Mittlerweile gibt es auch praktische Erfahrungen bei der Umsetzung. Die räumlich konzentrierte Ansiedlung funktioniert z. B. offenbar vor allem dann, wenn man eine brauchbare Schule betreibt und es berufliche Optionen bzw. freundlich gesonnene Unternehmer in der Umgebung gibt. Besser als die Ansiedlung in entlegenen Gebieten funktioniert die Ansiedlung an bestimmten Orten im Umland größerer Städte. Ein weiterer Faktor, der den Erfolg solcher Vorhaben fördert, sind gemeinsame verbindliche Ansichten über die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens. Dies führt allerdings dazu, dass es nicht ein einzelne Ansiedlungsprojekt gibt, sondern viele, die sich jeweils vielleicht nur ein Dutzend Familien umfassen. Man kann diesbezüglich viel von existierenden ethnokulturellen Parallelgesellschaften lernen. Ein Beispiel dafür, dass dieser Ansatz auch in großem Maßstab gelingen kann, sind die (nichtchristlichen) Mormonen im amerikanischen Bundesstaat Utah, der allerdings wegen seiner guten Lebensbedingungen immer mehr Migranten anzieht, die davon profitieren wollen, ohne die Kultur und Religion anzunehmen. Je größer und sichtbarer das Vorhaben, desto größer ist im Übrigen die Wahrscheinlichkeit, dass staatliche Stellen dagegen aktiv werden.

  3. Nimrod sagt:

    ” Mein ganzes Denken ist einfach.
    Sollten die Schlechten und Verderbten zu einer Macht werden,
    so müssen es die Guten auch.
    So einfach ist es.”
    aus Krieg und Frieden, Leo Tolstoi

    Ein Problem ist, daß viele dieselbe Einstellung zu den kommenden Ereignissen haben, man aber nichts von einander weiß.
    Riedlingen ist nicht allzu weit von mir entfernt.

    Es muß einen Weg geben Menschen mit derselben Einstellung zusammen zu bringen und zu vernetzen.

    Um den ganzen Irrsinn um uns herum auszuhalten
    müssen wir uns zurückziehen.
    Zwar können nur sehr wenige sich zeitweise in einen Wohnwagen im Wald zurückziehen, aber ein Spaziergang im Wald abseits der Rad- und Wanderwege bringt schon viel.
    ” Die psychologischen Spuren der Bewohner der Endzeit werden den psychischen Spuren der Märtyrer entsprechen.
    Um diese Wege zu gehen, müssen wir in einer anderen Welt leben.”
    Vater Seraphim Rose

    Warum mit starren Augen auf die Offenbarung des Johannes schauen,
    wenn uns die Offenbarung Gottes offen steht.
    ” Warum, so scheint es, wird die Wahrheit den einen offenbart und den anderen nicht?
    Gibt es ein besonderes Organ, um Offenbarungen von Gott zu erhalten?
    Ja, aber normalerweise verschließen wir es und lassen es nicht öffnen:
    Gottes Offenbarung wird an etwas gegeben, das man ein liebendes Herz nennt.”
    Vater Seraphim Rose

    ” Das schwerste und beseligenste ist das Leben zu lieben.
    Es zu lieben, selbst wenn man leidet.
    Das Leben ist Gott. Und das Leben zu lieben heißt Gott lieben.”
    Krieg und Frieden, Leo Tolstoi
    Ich zeigte diese Zeilen im Krankenhaus einem Mann der schon über 40 Operationen hinter sich hatte.
    Die Antwort war: ” Oh Mann, das ist machmal schwierig.”

    Aber was passiert gerade?
    Ich halte die Impfungen zur Zeit als eine Art religiöser Handlung.
    Durch das Opfer der Impfung soll die Freiheit, für sehr viele gleich bedeutet wie materieller Wohlstand erhalten bleiben.
    Nur wird durch diese Impfung die eigene Gesundheit geopfert und die Abwärtsspirale des Niedergangs dreht sich noch schneller.
    Die Verderbtheit der Menschen wird deutlich wenn man sieht daß auch Kinder geimpft werden sollen.
    Um die eigene Bequemlichkeit zu erhalten wird die Zukunft der Kinder geopfert.
    Es gibt keine verwerflichere Tat.

    • H.C. sagt:

      Ich halte die Impfungen zur Zeit als eine Art religiöser Handlung. Durch das Opfer der Impfung soll die Freiheit, für sehr viele gleich bedeutet wie materieller Wohlstand erhalten bleiben.

      Ich mag nur auf diesen Ausschnitt kommentieren: Ich halte die “Spritzungen” für eine Art satanisches Opfer-Ritual. Wer sich mit den Abgründen der psychopatischen Hintertanen und Funktionseliten beschäftigt hat und was die alles so machen, der kann dies alles aus meiner Sicht nur als eine gigantische “Opfergabe” an Satan & Co. werten. In der Übergangsphase erhalten die Opfergaben dann noch das Mahlzeichen in Form des Grünen- bzw. Impf-Passes, was IHnen weiterhin erlaubt am wirtschaftlichem sowie dem “allgemeine” gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ein hoher Preis – wenn man realisiert was “ab geht”.
      VG
      H.C.

  4. M. Püschel sagt:

    Es ist kein Niedergang der Zivilisation, sondern deren Normalisierung.
    In den letzten 150 Jahren wurden zweieinhalb Billionen Barrel Öl verbrannt, wenn Gas und Kohle in Öl umgerechnet werden. Das sind noch einmal umgerechnet auf menschliche Arbeitskraft 750 Milliarden Menschen, die vom 15. bis zum 70. Lebensjahr durcharbeiten. Ohne Urlaub, oder Feiertage. Eine irre Energieorgie, und der wesentliche Teil davon fand in den letzten 50 Jahren statt. Es soll Leute geben, die denken das war normal.
    Nun, damit ist jetzt Schluß.
    Wir treten jetzt in das elektrische Mittelalter ein, oder haben das zum Teil schon getan, wenn ich mir den verordneten Konsens so ansehe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Eliten gewinnen werden, und die Masse sich in Deutschland beinahe geräuschlos einschläfern lässt. Bei unseren Nachbarn in Italien und Frankreich wird es schon deutlich mehr Widerstand geben, aber er wird scheitern, wenn er es nicht schafft genug militärisches Potential auf seine Seite zu ziehen, wovon ich ausgehe.
    Wenn das passiert ist wird es noch einmal spannend, denn dann kämpfen die Eliten gegeneinander. Das wird dann der Zeitpunkt sein um etwas Gerechtigkeit walten zu lassen, aber nicht zuviel davon.
    Leute wie Zuckerberg werden es ebenfalls nicht schaffen, weil sie sich angreifbar gemacht haben. Deren Zensurorgien in den sozialen Netzwerken wierden wie ein Boomerang zurückkommen, und man wird sie wegen Demokratiefeindlichkeit blabla anklagen und enteignen. Die sind einfach zu reich um das nicht zu tun.
    Aber wem sage ich das – hier hat bestimmt jeder den Ugo Bardi Blog gelesen.
    Das neue feudale System mit digitaler Massenkontrolle wird letztlich nicht lange bestehen. Vielleicht hundert Jahre, aber kaum länger, weil es abhängig von der Verfügbarkeit digitaler Endgeräte ist.

    Für die “Aussteiger”, oder besser “Umsteiger” unter euch habe ich einen einfachen Tipp: macht was mit Pferden:) Das hat Zukunft. Und irgendwie ist das die gute Nachricht.
    Die Zukunft wird ein Ponyhof. (Aber um 21 Uhr ist das Licht aus)

  5. Werner von Fritsch sagt:

    Was die gesellschaftliche Atmosphäre anbelangt, scheint mir, daß sie in den letzten Jahren insgesamt drückender geworden ist. Die freie Entfaltung des Geistes, sei sie kreativ, intuitiv erkenntnismäßig/philosophisch und vielleicht auch die geistigen Sinne an sich betreffend, scheint mir weniger möglich zu sein. Die Menschen sind in den Narrativen und Lebenslügen gefangen und repetieren, seien sie nun für oder gegen etwas (z. B. “Impfung” als ein von unbekannten Orchestratoren angeschlagenes Thema), nur dialektisch, was ihnen von anderen Gedankengebern eingegeben wurde. Kaum einer tritt aus diesem Ablauf, in dem einem die Themen und dazu zu denkenden Gedanken vorgegeben werden, heraus und hinterfragt dieses Theater von einer Metawarte aus. Überall wird das Nachbeten der gängigen Gedanken als Ausweis, daß man dazugehört und mitspielt, verlangt. Anders wird man gar nicht verstanden und landet in einer entsprechenden Schublade (etwa als “Querdenker”, was früher ein Kompliment war). Entsprechend findet man immer weniger Menschen, mit denen man sich überhaupt auf substantieller Ebene unterhalten kann. Ich vermute, daß in dieser Dunstglocke aus Moralisierung, Emotionalisierung, Gedankentrümmern und zu Pseudoreligionen aufgeblähten Wissenschafts- und Ideologiefragmenten, denen immer wieder nachgedacht wird, ohne daß sie aus dem Irrgarten herausführten, auch Schauungen aus echten Informationen von “außen” geringere Chancen auf Durchkommen haben. Ein großes Erwachen, wie immer wieder proklamiert wird (letztlich nur ein weiteres, abgelebtes Gedankenfragment aus der New-Age-Szene – ein Systemkreis von vielen), kann ich nicht erkennen. Selbst die vermeintlich Aufgewachten leben nur auf einer anderen Ebene des Traumes, wo sie sich wie an Rettungsreifen an Ideale klammern, die sie sich immer wieder selbst erzählen.
    Es ist eben eine Zivilisation im fortgeschrittenen seelischen Zusammenbruch, die mit den geistigen Quellen nicht mehr verbunden ist und aus sich selbst heraus keine Erneuerung mehr schaffen kann. Ehe uns wieder Weisungen aus höheren Sphären erreichen können, muß diese Welt wohl einen “geistigen Tod” sterben. Der Traum muß platzen und die Träumer orientierungslos zurückbleiben.

    Gruß

    • H.C. sagt:

      Danke für den Kommentar dem ich umfänglich zustimmen kann bzw. der mit meiner Gedankenwelt voll resoniert.

  6. Werner von Fritsch sagt:

    @KlauDia

    Die Antwort gibst Du Dir doch selbst. Das Leben geht bevorzugt den Weg des geringsten Widerstands. Das ist natürlich und als quasi “genetisch” verankerter Grundimpuls völlig vernünftig, da seine Energie auf Wegen größeren Widerstands zu vergeuden, wenn Existenzzustände möglich sind, die auf absehbare Zeit ein Fortbestehen mit weniger Aufwand ermöglichen, kontraproduktiv wäre. In Zeiten des Mangels verringert der Weg des größeren Widerstandes die Überlebenschancen.

    In Zeiten des Überflusses, wenn es keinen äußeren Anreiz gibt, irgendeinen Weg zu gehen, weil alle gleich möglich oder unmöglich erscheinen, führt dieser Grundimpuls häufig dazu, daß überhaupt kein Weg gegangen wird. Warum denn auch? Nichtbewegen, wenn Bewegung ohne Problem an sich bereits einen vermeidbaren Widerstand bedeutet, ist der modus operandi. Dekadenz und “fellachoide Versumpfung” sind die Folge.
    Bei chronischen geistigen oder körperlichen Krankheiten (wobei letztere in der Regel seelisch-geistige Ursachen haben) gerät der Krankende wohl häufig in die Situation, daß er es sich in seiner Krankheit (vielleicht besser “Zivilisationskrankheit”) gemütlich einrichtet. So bekommt er in Form eines selbstgenerierten “künstlichen Widerstandes” ein Problem, welcher er aufgrund seines Grundimpulses zum Leben eigentlich bedarf. Die Krankheit ist sinn- und identitätsstiftend. Entsprechend ist das Handeln darauf ausgerichtet, nicht die Krankheit, sondern ihre Folgen (die Symptome) zu behandeln. Die Krankheit generiert ständig neue Symptome, wenn die alten “bewältigt” sind, und hält die Person auf Trab. Das ist bei Leuten, die Allergien entwickeln, nicht anders als bei chronischen Rückenleiden ohne körperlich erkennbare Grundlage oder bei Depressionen oder Leuten mit Missionierungswahn, die meinen, das Problem sei gelöst, wenn erst alle auf ihrer Seite wären.

    Die Lösung kann für einen selbst (durchaus zur Vorbeugung vor “Zivilisationskrankheiten”, zu welchen auch die zunehmenden psychischen Probleme zählen) daher nur darin liegen, sich selbst und seinen biologischen Grundimpuls quasi transzendierend “künstlich” Widerstände zu setzen, indem man sich gezielt in unangenehme Situationen bringt. Diese können geistige und körperliche Herausforderungen (Askese, Kampfsport, Gewichtheben) sein oder jegliche Form des Abenteuers. Denn wer lethargisch im Überfluß degeneriert, gerät (wie Europa gerade als Gesamtheit) irgendwann zwangsläufig in unangenehme Situationen mit größeren Widerständen. Warum diese nicht vorwegnehmen und vorbereitet sein?
    Wer sich nicht derart wie Münchhausen selbst am Schopfe aus dem Sumpfe ziehen kann, für den bleibt die Möglichkeit, daß seine Umgebung die Widerstände seines Lebens anders setzt, so daß es für ihn keinen Sinn mehr hat, in der derzeitigen Lebensweise zu verharren.

    Argumente an sich haben noch nie jemanden überzeugt. Das ist ein aufklärerisches, rationalistisches Vorurteil, bei dem in einer Art Säkularisierung des Religiösen versucht wird, die Menschheit durch eine ins Intellektuelle verflachte Form des “heiligen Geistes” zu erlösen. Argumentation ist natürlich immer nur für denjenigen wirksam, der bei sich selbst nach-denkt. Auch wenn wir anderen etwas erklären, kann dies nur dazu führen, daß derjenige selbst nachdenkt und seine Entscheidungen begründet, die aber auf ganz anderer Grundlage (intuitiv) gefällt werden bzw. bereits vor dem Überzeugungsversuch gefällt wurden. Alles Denken ist Nach-Denken aus dem Seelischen heraufdräuender Erkenntnisse, die vor dem Bewußtsein begründet (= die Gründe kenntlich machen) werden müssen. Wenn die Argumentation nicht auf die Entscheidung paßt, nicht zu deren verstandesmäßigen Bewußtmachung paßt, fällt sie nicht auf fruchtbaren Boden.
    Es muß dem also etwas Hartes vorausgehen. Die Umgebung muß zur Umstimmung dafür sorgen, daß derjenige sprichwörtlich gegen eine Wand läuft (also gegen einen äußeren Widerstand), so daß die Notwendigkeit für ein Umdenken konkret vorhanden ist. Auf dieser Grundlage mag ein Überzeugungsversuch (mit den richtigen Argumenten) erfolgreich sein. Jemanden überzeugen zu wollen, daß seine augenblickliche Lebensweise irgendwann zu einer Katastrophe führt, ist sinnlos, wenn nicht konkret spürbar im Abstrakten schwebt.
    Wer sich lieber um des kurzzeitigen Endorphinstoßes willen gnadenlos vollfrißt, statt seine emotionalen Probleme anzugehen, läßt sich wohl erst nach dem ersten Herzinfarkt zu einer Änderung bewegen, oder wenn sich die Pflegekraft weigert, ihn mit dem Kran auf die Toilette zu hieven.

    Wie das bei Deinem Bekannten konkret aussehen könnte, und ob Du überhaupt in der Position bist, sein Leben entsprechend zu beeinflussen, oder ob er nicht selbst gegen eine Wand laufen muß, läßt sich hier natürlich nicht beantworten. Möglicherweise erhebt sich schließlich schicksalhaft ein anderes Problem/Widerstand in seinem Leben, so daß er seine Haltung aufgibt.
    Desgleichen dürften sich z. B. im Falle eines Kollapses bei vielen die nicht körperlich begründeten Zivilisationskrankeiten auflösen, wenn sie plötzlich äußerlich mit einem Problem konfrontiert werden und sich nicht mehr selbst “Problemchen” generieren müssen.
    Vielleicht solltest Du auch erst Deine eigenen Grundprobleme angehen, statt Deine Scheinprobleme zu lösen, um anderen adäquat helfen zu können. Es nützt wohl wenig, wenn Blinde versuchen, Blinde aus der Dunkelheit zu führen, dabei nicht erkennend, daß nicht die Umgebung, sondern sie selbst Grund der Finsternis sind.

  7. Grete sagt:

    aus dem Gelben Forum…

    aus https://dasgelbeforum.net/index.php?mode=thread&id=581062#p581072

    Als kleine Ergänzung möchte ich ein vor wenigen Wochen geführtes Gespräch mit einem Auswanderer nach Ungarn erwähnen, den ich dort über gemeinsame Bekannte kennen lernen durfte.

    Er zählt inzwischen zu maximal einer Handvoll Leute, die ich persönlich kenne, die voll “durchblicken”, was läuft und was noch geplant ist. Wir konnten uns gegenseitig nichts wesentlich Neues erzählen, das war so entspannend und befriedigend wieder einmal (=selten genug) zu erfahren, dass ich nicht der große Spinner bin, als den mich viele in meinem Bekanntenkreis betrachten.

    Seit Jahren hat er einen Selbstversorger-Hof in D, den er gerade verkauft. Er wusste schon vor langer Zeit, dass die Versorgungslage hier kritisch wird.

    Dieser Mann ist auf höherer EU-Ebene involviert und hat Zugang zu vertraulichen EU-Informationen und erzählte mir von einem Dokument mit der Wirtschaftsplanung der nächsten Jahre für Deutschland. Dieses besagte, dass – nach anfänglichen 15% – in den nächsten 5-6 Jahren die Wirtschaftsleistung in Deutschland um jährlich jeweils 10% herunter gefahren werden soll.

    Dies bestätigt voll deine Aussage “Die Gesellschaft soll durch den Zwangsumstieg in einen Art Energiesparmodus gepresst werden und “freiwillig” Verzicht üben.” (siehe Jagd, Anbau, Kohlenwasserstoffe, regenerative Energien – Energiequellen machen Werte oder machen Werte Energiequellen?)

    Er erzählte mir weiter, dass gegenwärtig eine gigantische Menschen- und Kapitalflucht aus D statt findet, die unbedingt gestoppt werden muss und wird. Wie viele wissen, tritt zum 1.1.2022 die “Wegzugsbesteuerung” in Kraft. Bzw. genauer gesagt, die Aufhebung deren Aussetzung und damit die sofortige Vollstreckbarkeit. Das ist ein sehr wirksames Mittel, um die Verlagerung von Betrieben ins Ausland zu unterbinden oder die Eigentümer zu enteignen. Man google nach “Reichsfluchtsteuer”.

    Bei der Wegzugsbesteuerung wird die Differenz zwischen Eröffnungsbilanz (z. B. vor 20 Jahren 100.000.- Euro) und dem gegenwärtigen Firmenwert (z. B. 2 Mio) als Gewinn mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern und sofort fällig. Das ist natürlich das Ende eines jeden Betriebes. Bisher wurde die Steuer zwar fällig, aber bei einem Umzug innerhalb der EU gestundet und nicht eingetrieben. Das ändert sich nun zum 1.1.2022. Die Steuer wird dann nicht mehr gestundet, sondern sofort fällig gestellt.

    Darum beschloss er, wie viele andere auch, nach Ungarn auszuwandern, bis Ende des Jahres soll und muss deshalb alles über die Bühne sein.

    Er geht davon aus, dass Ungarn u. a. gerade wegen seines Widerstandes gegen die EU-Gängelungen seinen wirtschaftlichen Aufstieg im Gegensatz zum Rest der EU noch verstärken wird. Man braucht nur an das sehr zum Missfallen von Brüssel abgeschlossene separate Gasliefer-Abkommen mit Russland zu denken, das Ungarn innerhalb der EU ein energiepolitisches Alleinstellungsmerkmal verleiht. Und von Süddeutschland (München) sind es nur 6 Stunden Autofahrt bis zum Balaton.

    • H.C. sagt:

      @Grete

      Wenn dieser Mann Authentisch sein sollte, dann würde dies quasi “Deagel” bedeuten. Auf jedem Fall kann ich seine Wahl der “destination” nachvollziehen.

      Was ich mich schon länger wundere: Warum passiert(e) bisher nichts bei den Automobilherstellern, speziell VW?!?! Wie lange kann das alles noch gut gehen? Wie lange können alle Personalkosten für die “nicht mehr gebrauchten” auf das Kurzarbeitergeld geschoben werden? Wie lange kann man noch Frühverrenten? Wo kommt “das Geld dafür her”?

      VG
      Ert

      • Grete sagt:

        Vielleicht löst sich sich die ganzen Ansprüche einfach in Luft auf? Puff, it’s gone, gone,gone…
        Diesen Beitrag zu der Abwertung der türkischen Lira fand ich erhellend https://dasgelbeforum.net/index.php?id=582120
        Auf russstrat.ru (danke @stokk für den Hinweis) findet sich auch ein Kommentar in diese Richtung. Russland kann sich Erdogans Machtstreben in der muslimischen Welt zunutze machen.
        mit deepl übersetzt
        Ein lautstarker Versuch, die UNO zu “stürmen”, wurde nun vom türkischen Präsidenten Recep Erdogan unternommen. “Die Welt verändert sich”, sagte er, “das Schicksal der Menschheit kann und darf nicht der Gnade einer Handvoll siegreicher Länder im Zweiten Weltkrieg überlassen werden. Die neue Architektur der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen hat sich stark verändert, es ist undenkbar, dass das globale Sicherheitssystem gleich bleibt.”

        Das Problem ist, dass sie im Sicherheitsrat selbst nur eine beratende Stimme haben und die Zusammensetzung der ständigen Mitglieder ganz klar in “drei westliche Länder” gegen Russland und China aufgeteilt ist. Somit haben die Vereinigten Staaten selbst im Idealfall die Möglichkeit, alle Initiativen, die ihnen nicht passen, mit “drei Gegenstimmen” zu blockieren, auch ohne von ihrem Vetorecht Gebrauch zu machen.
        Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
        Sollte nun die Türkei oder ein anderes muslimisches Land einen permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat bekommen, könnten Russland und China dieses für ihre eigenen Zwecke vor den Karren spannen. Erdogan versucht schon seit längerer Zeit als eine Art ‘Führer’ in der islamischen Welt wahrgenommen zu werden. Mal sehen was die Saudis dazu sagen, wenn er erfolgreich sein sollte.
        Nun wenn wir uns noch einmal ansehen wie viele Kredite europäische Banken und zuletzt auch Frankreich und Deutschland an die Türkei vergeben haben, muss man schon die Frage nach einem absichtlichen Crash der türk. Lira stellen. Sollte die Türkei (Staat, Unternehmen und Privatpersonen) die Kredite durch den starken Lira-Verfall nicht mehr bedienen können, werden wohl einige Banken in Schieflage geraten. Die Konsequenz könnte ein wiederaufflammen der Euro-/Bankenkrise sein, diese wurde in den letzten 10 Jahren mit so viel Geld zu gekleistert um das Probleim einfach zu übertünchen. Diesmal dürfte die EZB ihr Pulver weitgehend verschossen haben, zudem sind wir in einen Teuerungszyklus und einen Zyklus der Warenknappheit eingetreten. Dies könnte zur Kernschmelze des europ. Währungssystems führen. Dies würde einerseits den einfluss Europas in der Welt wesentlich schmälern, andererseits könnte China günstiger an europäischens Know-How, Infrasturktur, Patente und Technologie kommen. Was eventuell ein wegdriften Europas aus der Einflusssphäre der USA zur Folge hätte und China fast die Vorherrschaft sichern würde. Warum fast? Ihnen fehlt derzeit noch eine starke (Kriegs-) Marine. vgl. Heartland-Theorie – Weiterentwicklungen
        Vielleicht möchte sich Erdogan China mit diesem Winkelzug anbiedern, in der Hoffnung mit Infrastrukturkrediten aus China “rausgehauen” zu werden und anschließend seine Agenda als Führungspersönlichkeit in der muslimischen Welt weiter auszuweiten. Nur dies könnte zu kurz Gedacht sein, Russland und China haben sicherlich kein Interesse an einer starken Türkei geschweige denn an einer geeinten muslimischen Welt. Dieses werden China, Russland und auch die USA zur rechten Zeit zu verhindern wissen/versuchen.

      • Grete sagt:

        Könnte mir vorstellen dass in den grossen Firmen einige eingeweiht sind in Abwrackpläne der westlichen Staaten, alle darunter nur Bruchstücke davon verstehen.
        Die mittelständischen Firmen werden einfach versuchen dem kommenden Sturm so lange es geht die Stirn zu bieten.
        Sicher wird es einzelne Firmeninhaber geben die sich verlagern, aber das sind denke ich die wenigsten. Das Senecacliff haben die wenigsten auf dem Schirm.
        Noch ist alles gut, es gibt nichts zu sehen…

  8. Nimrod sagt:

    Ach, lasst sie doch alle machen.
    Die Zentralbank wird schon genügend Geld drucken.
    Lasst uns noch eine Weile der Glückseligkeit.
    Wohl denen die nicht kapieren was ab geht.

    Was jetzt ab geht sprengt jede bisherige Dimension.

    Es scheint als könnte die Förderung von Erdöl, Erdgas und Kohle an ihre Grenzen stoßen. Der globale Primärenergieverbrauch hat seinen Höhepunkt erreicht.
    https://www.energycomment.de/wp-content/uploads/2020/07/abb-4-800×723.jpg

    Nun stagniert die Weltwirtschaft, die Komplexität der Wirtschaft wird schrumpfen.
    Mal sehen welche Branchen als erste wegbrechen.

    Meine Damen und Herren,
    legen sie bitte ihre Ohren an.
    Die Schlittenfahrt die Seneca-Klippe hinunter hat begonnen.
    Das Ende der Talfahrt ist nicht absehbar.

  9. GD Kassel sagt:

    Hallo H.C.

    îch hoffe doch sehr, dass es noch weitere Artikel von dir geben wird. Wenn ich auch nur wenig kommentiert habe, lese ich doch regelmäßig, was du schreibst, und bewundere deine Arbeit.

    Allein dein obiger Artikel mit den Links wird mich Stunden beschäftigen und Auswirkungen auf mich haben und auch auf meine Arbeit.

    Zeit zum Handeln, finde ich super, das wird wirklich höchste Zeit, nur wie? Das angedeutete Verlassen des Landes, was ich auch von vielen anderen höre, ist nach meinen Erfahrungen – Jahre in Australien und Italien – keine Lösung, da man die Probleme mitnimmt und mit zusätzlichen multipliziert. Das genannte Beispiel aus dem Dritten Reich ist natürlich zutreffend, nur ist die Lage heute anders und es dürfte keinen Ort geben, wo man den Problemen in deiner Liste entfliehen könnte. Die früher von vielen erträumten Ziele Australien und Neuseeland entpuppen sich im Zeichen von C immer mehr als Horror. So schnell kann eine Entscheidung zum Abhauen in die Hose gehen.

    Die Gesellschaft ist gespalten, da hast du Recht, ohne Hoffnung auf eine Wiedervereinigung – so wie die Dinge derzeit stehen. Das kann sich aber in Zukunft wieder ändern, je nachdem, welche der unten beschriebenen beiden Möglichkeiten eintrifft.

    Wie aus meinen Wortmeldungen vor einem halben Jahr zu erkennen ist, habe ich mit Energie und Infrastruktur zu tun. Auch da hat sich inzwischen einiges getan. Die vielen gleichzeitigen Krisen vermute ich durch ein Bröckeln der Infrastruktur verursacht oder zumindest wirksam zu werden, was wiederum auf das zur Zeit für die meisten noch unmerkliche, besser gesagt, nicht erkennbare Schrumpfen der nutzbaren fossilen Energieträger zurückzuführen ist.

    Unsere Zivilisation, oder unsere westliche Gesellschaft, ist wie ein riesiger Tanker, der nicht so schnell vom Kurs abgebracht wird. Wenn es jedoch dauerhaft Wind von der Seite oder von vorn gibt und die Maschinen immer weniger leisten, wird auch der Tanker ganz langsam langsamer und lässt sich nicht mehr gut auf Kurs halten.

    Peak Oil 2005 hat nicht allzuviel bewirkt, aber es hat angedauert und heißt nun nicht nur Peak Energy, sondern sogar Peak Everything.

    Nach 150 oder 200 Jahren Schlemmen aus dem Vollen muss die Menschheit nun wieder zurück zum Küchenmeister Schmalhans, so wie es vorher war. Ein so umfassendes Zurück gab es noch nie in der Geschichte – mal sehen, wie das läuft.

    Ich habe inzwischen wieder viel übersetzt und einige Artikel geschrieben, musste mich deshalb sehr viel mit diesem Thema befassen und bin gespannt, ob es ein “Immer Weniger” wird, oder ob es ganz plötzlich knallt, durch den Blackout. Letzteres halte ich für wahrscheinlicher und chancenreicher.

    Auch dir alle Gute. Deinem Schlusswort “Es ist alles gesagt” kann ich nicht zustimmen. Die Dinge verändern sich rapide. Wir müssen das frühzeitig erkennen, uns anpassen und darüber reden oder beraten, nicht resignieren. Vor 10.000 Jahren hatten wir hier eine Hunderte Meter dicke Eisschicht und sind auch damit fertig geworden. Dafür bin ich meinen Vorfahren dankbar, nur durch sie konnte ich Jahrzehnte im Paradies leben.

    Gruß
    GD

    • M. Püschel sagt:

      Ich teile Ihre Ansichten über das Auswandern und unsere Situation.
      Ebenso denke ich auch, dass gerade jetzt der wirklich interessante Teil unserer Unterhaltung beginnt. Bisher war alles nur graue Theorie. Ich würde es daher begrüßen, wenn dieses Forum erhalten bleibt, und wir die Möglichkeit haben so Erfahrungen auszutauschen.

      Grüße aus Berlin

      • H.C. sagt:

        Dazu nur kurz: Ich werden den Blog laufen lassen und habe nicht vor Ihn abzuschalten. Allerdings ist meine Zeit für diese Thematik hier sehr knapp – da ich viel Zeit in das Handeln stecke.

        Insofern merke ich an vielen kleinen Stellen, das die Liefersituationen durchaus angespannt sind. Schaut euch z.B. mal die Lieferzeiten bei Miele Haushaltsgeräten an… oder Kaminöfen aus Schweden, oder Kastenwagen ala Sprinter / Crafter. Das Asien-Zeugs scheints zu geben – in Europa stapeln sich die Probleme… alles nicht gut. Ein Premium-Gewächshaus, das ich vor ca. 7-8 Jahren gekauft habe ist nun ca. 60% teurer… nur IT-Equipment sinkt im Preis. Die Spritpreise explodieren aktuell überall. Für Staaten mit geringen Einkommen bez. der Bewohner ist das alles sehr kritisch.

        LG
        H.C.

  10. Grete sagt:

    Der Schlüssel zum Verständnis des Prozesses, in den Amerika im nächsten Jahrzehnt eintreten wird, ist die Migration. In der Vergangenheit, insbesondere im 20. Jahrhundert, war der Schlüsselfaktor, der es den Vereinigten Staaten ermöglichte, ihren Status als Koloss zu erreichen, die Einwanderung, wobei die Vorteile der Bevölkerungsexpansion die Kreditexpansion und die Abwanderung von Fachkräften begünstigten. den Rest der Welt zum Nutzen der Staaten. Der Zusammenbruch des westlichen Finanzsystems wird den Lebensstandard der Bevölkerung vernichten und gleichzeitig den Schneeballsystemen wie dem Aktienmarkt und den Rentenfonds ein Ende setzen. Die Bevölkerung wird von einer ganzen Reihe von Blasen und Schneeballsystemen so hart getroffen werden, dass der Migrationsmotor aufgrund von Ripple-Effekten in umgekehrter Beschleunigung zu arbeiten beginnen wird, was zum Untergang von Staaten führen wird. Diese für die Staaten unsichtbare Situation wird sich kaskadenartig mit noch nie dagewesenen und verheerenden Auswirkungen auf die Wirtschaft auswirken. Das Offshoring von Arbeitsplätzen wird mit Sicherheit damit enden, dass viele amerikanische Unternehmen ihren Standort ins Ausland verlagern und so zu ausländischen Unternehmen werden !!!!

    Wir sehen, dass ein erheblicher Teil der amerikanischen Bevölkerung nach Lateinamerika und Asien abwandert, während die Abwanderung nach Europa – das an einer ähnlichen Krankheit leidet – nicht relevant sein wird. Dennoch wird die Zahl der Todesopfer horrend sein. Bedenken Sie, dass die Bevölkerung der Sowjetunion ärmer war als die Amerikaner heute oder sogar damals. Die ehemaligen Sowjets litten während des nächsten Kampfes in den 1990er Jahren unter einer beträchtlichen Anzahl von Todesopfern und dem Verlust ihres Nationalstolzes. Könnte man sagen “doppelter Stolz, doppelter Fall”? Nein. Amerikas Lebensstandard ist einer der höchsten, weit mehr als doppelt so hoch wie der der Sowjets, und dazu kommt eine Dienstleistungswirtschaft, die das Finanzsystem begleiten wird. Wenn die Rentner sehen, wie ihre Rente vor ihren Augen verschwindet und es keine Dienstleistungsjobs gibt, können Sie sich vorstellen, was als Nächstes passieren wird. Wenigstens können junge Menschen auswandern. Noch nie in der Geschichte der Menschheit gab es so viele Ältere in der Bevölkerung. In den vergangenen Jahrhunderten hatten die Menschen das Glück, die 30er und 40er Jahre zu erreichen. Der Untergang Amerikas wird voraussichtlich viel schlimmer sein als der der Sowjetunion. Ein Zusammentreffen von Krisen mit einem verheerenden Ergebnis.

  11. Grete sagt:

    https://www.lrb.co.uk/the-paper/v43/n20/stefan-tarnowski/diary

    mit deepl übersetzt
    Im Juni verkündete der Energieminister, dass die Treibstoffsubventionen nicht mehr tragbar seien. Ein Journalist fragte, was die große Mehrheit der Menschen, die sich den nicht subventionierten Treibstoff nicht leisten können, tun soll. Im Libanon gibt es keine nennenswerten öffentlichen Verkehrsmittel, und die wenigen privat betriebenen Bus- und Minivan-Linien bieten nur einen unregelmäßigen Service. Nehmen Sie etwas anderes”, antwortete der Minister. Auf WhatsApp kursierte ein Screenshot von Beirut auf Google Maps: neben den Schildern für Auto und Fußgänger war das Symbol eines Esels eingefügt worden.

    Die meisten Tankstellen sind nur ein paar Stunden am Tag geöffnet. Die Warteschlangen an den Tankstellen – tawabeer al-dhill, oder “Schlangen der Demütigung” – erstrecken sich kilometerweit entlang der Küstenautobahn. Taxis sind von den Straßen verschwunden. Im Juni organisierten unsere Nachbarn in Beirut Picknick-Mittagessen, um die dreistündige Warteschlange für Benzin zu beleben. Im Juli parkten die Leute ihre Autos über Nacht in den Warteschlangen. Im August gab es Berichte über Schießereien an Tankstellen. Am 14. August entdeckten Demonstranten im Dorf Tleil, dass ein lokaler Geschäftsmann mit Verbindungen zur Freien Patriotischen Bewegung, der Partei von Michel Aoun, dem Präsidenten des Libanon, in einem Lagerhaus Treibstoff gehortet hatte. Irgendwie explodierte der Treibstoff und 28 Menschen starben in dem Feuer. Die Demonstranten behaupteten, der Sohn des Geschäftsmannes habe auf sie geschossen und dabei versehentlich den Tankwagen getroffen, in dem das Benzin gelagert war; auf jeden Fall wurde er wegen Brandstiftung verhaftet.

    Wenn Sie Benzin bekommen, hängt der Preis davon ab, wo Sie Ihr Geld haben. Zwanzig Liter kosten 125.000 libanesische Lira. Nach dem offiziellen Wechselkurs sind das 83 Dollar. Wenn Sie jedoch das Glück haben, echte Dollarscheine zu besitzen – die wir inzwischen “frische Dollar” nennen – und sie auf dem Schwarzmarkt umtauschen, kostet Sie das Benzin weniger als 7 Dollar. Oder wenn Sie zur Mittelschicht gehören, die vor Oktober 2019 Dollar auf ein Bankkonto eingezahlt haben – Dollar, die jetzt nur noch als “Lollars” abgehoben werden können -, dann zahlen Sie 32 Dollar.

    An manchen Tagen schließen die Supermärkte, weil der Wechselkurs so schnell schwankt, dass sie nicht wissen, wie sie ihre Waren bepreisen sollen. In den meisten Geschäften gibt es keine Preisschilder mehr: Sie erfahren erst an der Kasse, wie viel Sie zahlen werden. Ein Unicef-Bericht schätzt, dass 77 Prozent der Familien im Libanon nicht genug zu essen haben; in 30 Prozent der Familien muss ein Kind Mahlzeiten ausfallen lassen; 15 Prozent haben ihre Kinder nicht mehr zur Schule geschickt. Im Juni 2020, als die Lebensmittelpreise in die Höhe schossen, kündigte die Armee an, in den Kantinen der Soldaten kein Fleisch mehr zu servieren. In Parodie auf die Propaganda der israelischen Armee, die gerne die “woke credentials” der IDF feiert, kursierte ein Witz: Der Libanon hat die erste vegetarische Armee der Welt. Im Juni dieses Jahres begann die Armee damit, Touristen Hubschrauberrundflüge anzubieten, um Geld zu sammeln: 150 Dollar für einen fünfzehnminütigen “Rundflug” für drei Personen.

  12. M. Püschel sagt:

    Kürzlich hatte ich eine seltsame Begegnung in Berlin.
    Ich machte einen Spaziergang, der mich über die Museumsinsel führte. Am Lustgarten standen einige Beamte herum, die unschwer als solche zu erkennen waren. Bis auf eine übertrieben geschminkte Frau trugen sie alle Sneaker, so als hätte man ihnen zu bequemen Schuhwerk geraten, weil sie länger laufen müßten. Eine kurze dicke Frau hielt einen Vortrag, neben ihr ein junger Mann mit einer Karte in der Hand. Aus der Entfernung konnte ich nicht viel erkennen, nur dass viele Flächen farbig schraffiert waren. Der Kartenständer bemerkte mich, und faltete sofort die Karte zusammen. Andere drehten sich zu mir um und sahen nicht freundlich aus. Sie reagierten, als hätte ich sie mit den Fingern in der Keksdose erwischt.
    Nun war ich neugierig und stellte mich neben die Gruppe um dem Vortrag der dicken Frau zu lauschen. Sie schwieg. Ein älterer Mann raunzte mich an: “Interessant für sie?” Ich sagte sie sollten sich durch mich nicht stören lassen.
    Sie beendeten die Veranstaltung und gingen in Richtung Brandenburger Tor weg. Ich folgte Ihnen um zu sehen in welchem Ministerium sie zuhause sind. Sie beschimpften mich und einige plapperten auf mich ein. Es war absurd.
    Der Ältere verschwand in der U-Bahn und ich beschloß dem Kartenständer zu folgen.
    Der junge Mann drehte ich immer von mir weg, damit ich sein Gesicht nicht sehen kann. Im Laufen unterhielt er sich mit einem großen Glatzkopf, der wohl ein Techniker war, denn er trug ausgewaschene schwarze Jeans und hielt auch sonst den Dresscode nicht ein, so dass er nicht zu den anderen passte.
    Die Truppe trennte sich kurz vor dem Ministerium für Arbeit und Soziales von der dicken Frau und dem Kartenständer und verschwand im Ministerium. Die anderen beiden machten einen Schlenker, während die Frau unablässig sinnlos auf mich ein redete, um dann auch im Ministerium zu landen. Sofort wurden Securitys heraus geschickt um mich abzudrängen.
    Ich denke dieses Ministerium wurde nur angesteuert, weil es drei Ministerien in einem Block sind, und sie mich dort abschütteln wollten. Ich vermute sie gehörten zum ebenfalls in der Nähe befindlichen BMI. Wer sollte sonst eine Raumplanung im Regierungsviertel und der Museumsinsel vornehmen?
    Sie haben absolut paranoid reagiert und geradezu panische Angst gehabt ein Bürger könnte auch nur einen flüchtigen Blick auf ihren Plan werfen, oder ein Wort ihres Vortrages hören.
    Ich vermute das BMI arbeitet gerade an einem Sicherheitskonzept für das Regierungsviertel und die Museumsinsel für den Fall größerer Unruhen.
    Die Warnung vor einem katastrophalen Stromausfall, und der Rat sich zu bevorraten sollte ernst genommen werden.

    • Nimrod sagt:

      Auch die Auswirkungen des gentechnischen Experiments könnte die Ministerien in Angst und Schrecken versetzen.

      • M. Püschel sagt:

        Ich bin etwas unschlüssig was das anbetrifft.
        Nehmen wir mal spaßeshalber an die “Geimpften” sterben in den nächsten fünf Jahren wie die Fliegen – müßte ich den Veranstaltern dann nicht dankbar sein?
        Jeder von uns weiß; wir befinden uns alternativlos auf Kollisionskurs. Dann ist eine kontrollierte Katastrophe ganz sicher besser als das ungelenkte Chaos. Ein paar Figuren übernehmen die sehr undankbare Aufgabe den unvermeidlichen Crash mit einem Idiotentest zu verbinden, bei dem der Konsumrausch – immerhin der Ursprung der meisten Übel – die tödliche Falle ist. Es ist doch so, dass die meisten Leute sich “impfen” lassen, um ihre alte Normalität zurückzubekommen.
        Das ist ziemlich genau mein Humor.
        Natürlich ist diese Darstellung etwas unscharf, weil mittlerweile auch auf Kinder gezielt wird, aber wer, oder was ist schon perfekt?
        Würde ich es besser machen?
        Könnte also sein, dass ich am Ende auf eine Abrechnung verzichte.

        • H.C. sagt:

          Es ist doch so, dass die meisten Leute sich “impfen” lassen, um ihre alte Normalität zurückzubekommen.

          Interessanter Gedanke! Denn die “alte Normalität”, egal was kommen wird, wird nicht wiederkommen. Die, die so etwas wünschen – stehen der (nötigen) Veränderung, auch im Sinne einer positiven Veränderung, entgegen.

          VG
          H.C.

          • M. Püschel sagt:

            Der ideale Zeitpunkt für den Angriff, also für einen katastrophalen Blackout mit anschließender wochenlanger Versorgungskrise, ist im ersten Quartal des Jahres. Ich würde es auf Februar / März legen. Zuerst weil winterliche Kälte und Dunkelheit für protestierende Massen ein Problem darstellt. Und weil die Versorgungslage wegen sich erschöpfender Wintervorräte empfindlich ist.

            In Sachen Katastrophenschutz betreibt die Bundesregierung Forschung. Eine aktuelle Ausgabe des Berichtes lag auf meinem Tisch, war aber nicht besonders informativ. Jedenfalls nicht aus Sicht eines Bürgers.
            Es wurden Vorsorgemaßnahmen verglichen. Wie bereiten wir uns vor, und wie machen es Referenzländer, die mehr Erfahrungen besitzen? USA, Neuseeland, Kanada z.B..
            Zusammenfassend wurde festgestellt, dass nur sehr wenige Menschen in der Lage sind, sich die angestrebten 14 Tage selbst aus Vorräten zu versorgen. Deshalb wurde empfohlen drei Tage Notbevorratung zu empfehlen, nach dem Motto; besser Viele kurz, als nur Wenige lang.
            Außerdem braucht es etwa drei Tage bis die Behörden eine Notversorgung organisieren können. Im Gegensatz zu den USA sind bei uns die Einzelhändler nicht in die Notfallplanungen eingebunden, weil man die Wettbewerbsbedingungen nicht verzerren wollte. Aus eigener Produktion können sich in D etwa 11% der Bevölkerung ganz, oder teilweise selbst versorgen. Ich hätte gedacht es sind weniger. Unsere staatliche Notversorgung besteht aus Getreide (ungemahlen) und Hülsenfrüchten, die an geheimen Orten in der Nähe von Mühlen versteckt sind. In den USA besteht die Notversorgung aus verzehrfertigen Mahlzeiten, so wie wir das vom EPA der Bundeswehr her kennen. Dafür ist der Umfang der US-Reserven recht bescheiden. Sie ist auf die Versorgung von zwei Millionen Menschen ausgelegt.
            Verzehrfertige Mahlzeiten in Deutschland einzulagern gehört ebenfalls zu den Empfehlungen der Autoren an die Verantwortlichen.
            Der Bericht umfasste über 500 Seiten, gab aber nicht viel her, was auch an der sperrigen Schreibweise lag. Wenn man es aber aus der Perspektive der Macht las, ausgehend von der Frage wo die Angriffspunkte sind, dann war der Bericht sehr viel interessanter. Dann verwandelte er sich nämlich in einen Angriffsplan, der eine Versorgungskrise zwingend mit einem Stromausfall verbindet, weil so die Notversorgung weitestgehend ausfällt, einfach weil Lebensmittel nicht zubereitet werden können.
            Und weil ich ein Verschwörungstheoretiker bin könnte ich mir auch vorstellen, dass kleinere regionale Krisen verursacht wurden, um die sich bildenden Strukturen der zivilen Selbsthilfe zu studieren.

          • H.C. sagt:

            Danke für die Info. 2 Wochen Versorgung ist doch einfach: Campingkocher, Wasserfilter, 100 Liter Wasser für die ersten paar Tage, des Test – also Kalorien für 14 Tage hat jeder der nicht komplett wirr im Kopfe ist im Haus. Also 10 Kg Pasta, Reis, Hirse, Legumen, etc. pro Person – deutlich weniger, wenn mit Ölen & Fetten substituiert wird. Dauer- oder Dosenbrot kostet auch nichts. Pumpernickel sind 6 Monate Haltbar – mindestens! Einen 0 Grad Schlafsack kann man auch günstig erstehen, wie auch gute Unterwäsche.

            Grüße,
            H.C.

          • M. Püschel sagt:

            Wegen so einer dämlichen Endzeitkatastrophe werde ich ganz sicher nicht auf mein Gänsedaunenbett verzichten und in einen Schlafsack umziehen.
            Großer Gott, so weit kommt’s noch…

          • Patrick sagt:

            @M.Püschel

            “In Sachen Katastrophenschutz betreibt die Bundesregierung Forschung. Eine aktuelle Ausgabe des Berichtes lag auf meinem Tisch…”

            Hast du berufsmäßig Einblicke, die wir nicht haben? Vielleicht kannst du das ja nochmal genauer erläutern.

            Zum “Angriffsplan”: wer sollte denn einen Angriff planen und mit welchem Ziel?
            Der Staat selbst auf seine eigene Bevölkerung? Come on, das ist extrem unrealistisch.
            Wahrscheinlich sind nicht wenige aus dem Staatswesen noch viel schlechter vorbereitet als wir Doomie Prepper 😀

            Außerdem müsste ja ein bestimmtes Ziel verfolgt werden. Wenn dieses Ziel aber nicht sehr exakt getroffen wird, gibt es erhebliche Kollateralschäden.
            Mal angenommen, irgendeine geheime Gruppe innerhalb des Staatsapparates will sich einer bestimmten Sub-Gruppe der Bevölkerung entledigen – wie will sie das bewerkstelligen, ohne jede Menge Verluste bei anderen (benötigten?) Bevölkerungsgruppen zu verursachen?

            Ohne eine funktionsfähige Wirtschaft (die die entsprechenden Bürger benötigt!!) wird es sehr schnell auch kein Staatswesen in der heutigen Form mehr geben.
            Da würde man sich doch schnell ins eigene Fleisch schneiden.

            Das macht doch alles gar keinen Sinn, nicht auf diese Weise!

            @HC
            Da stimme ich dir komplett zu. Heutzutage ist es doch extrem einfach, sich Vorräte für 2 Wochen ins Hause/den Keller o.ä. zu packen – es braucht nur etwas Platz.
            Durch die hygienisch sehr guten Bedingungen der Nahrungsmittelindustrie hält sich vieles sicher bedenkenlos auch länger als aufgedruckt, es ist also auch kein Vergang dran.

            Das Problem ist eher: wer macht das denn?
            Wir kommen doch jetzt direkt aus der Überfluss-Ära (alles ist immer überall zu haben), und wer sich nicht aus eigenem Antrieb – warum auch immer – selbst einmal damit beschäftigt hat, dass das vielleicht nicht immer so bleibt, der hat gar keinen Zugang zu sowas.

            Meine Freundin hat mich auch schon mehr als einmal leicht schräg angesehen, als ich in den letzten Monaten Stück für Stück den Vorrat aufgestockt habe.
            Ich mache ihr keinen Vorwurf, sie lebt halt was diese Dinge anbelangt in einer gänzlich anderen Welt. Sie würde das, womit wir uns hier seit Jahren beschäftigen, psychisch überhaupt nicht aushalten!
            Und ich denke, dass das sehr vielen Bürgern in diesem Land so geht.
            Wir sind doch behütet und in Wohlstand aufgewachsen und der Staat hat in den letzten Jahren umso mehr dafür getan, dass diese allmählich zur “Scheinwelt” werdende Realität noch länger aufrecht erhalten werden soll. Die Musik auf der Titanic Deutschland soll auch bis zum Schluss spielen.

            Eine gute Bekannte von mir ist durch diese Corona-und-Impf-Propaganda dagegen aufmerksamer geworden. Ich habe ihr dann vor ein paar Wochen mal ganz entspannt geraten, sich doch vielleicht ein paar Vorräte in den Keller zu legen. Thema Blackout, Lieferketten-Chaos etc.
            Das will sie tun, aber hat direkt angemerkt, dass das ihr Freund aber bloß nicht mitkriegen soll. Der hält sie dann für verrückt.

            Das muss man sich mal vorstellen.
            Ich kenne ihren Freund, das ist ein netter Typ (charakterlich ein bisschen wie meine Freundin), lebt auch eher so vor sich hin und will eigentlich nur seine Ruhe haben. Hat sich auch nur impfen lassen, damit er seine Ruhe hat. Findet das gleichzeitig aber auch alles fragwürdig.

            Ich denke, wir haben sehr unterschiedliche Charaktere bei den Menschen.
            Manche sind wirklich “Schafe”, im wahrsten Sinne des Wortes.
            Das ist jetzt nicht böse gemeint, die sind eben einfach so.
            Ich glaube, gerade diese Menschen wird es extrem hart treffen, wenn denn dann wirklich eines Tages etwas in diese Richtung eintreten sollte.
            Aber diese Menschen erreichst du einfach nicht wirklich mit diesen “Endzeit” Thematiken.
            Deshalb glaube ich auch, dass es gerade die (noch) Wohlstands-Bastionen wie Deutschland heftig treffen wird.
            Wenn die Lebenslügen, die wir seit Jahren auftürmen, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen werden, wird das viele schon psychisch völlig weghauen.
            Ich weiß gar nicht, inwiefern die dann noch tatsächlich handlungsfähig und -willig sind.

            Manches möchte ich mir gar nicht ausmalen…

          • H.C. sagt:

            Menschen die alles mitmachen nur “der Ruhe wegen”, sich ggf. falsche “Impfbescheinigungen” besorgen und anderen Vorgaukeln “umgefallen” zu sein bzw. den ganzen Wahn mitzumachen – das geht für mich nicht. Wer nicht zu seinen Überzeugungen und Werten (ein-) steht – der hat keine. Und ohne Werte und Wertmaßstäbe die jeder lebt und für die jeder auch einsteht, im guten wie im schlechten Zeiten & selbst wenn es mal eng wird – ist eine Gesellschaft verloren. Punkt.

            VG
            H.C.

          • M. Püschel sagt:

            @Patrik
            Du solltest nicht wie ein normaler Mensch denken, sondern wie die Dunkle Triade.
            Diese Gruppe stellt gemeinhin die Entscheidungsträger, und auch wenn diese nicht zum preppen neigen, so sind sie es gewohnt bevorzugt behandelt zu werden.
            Also was wird die Dunkle Triade tun, wenn da eine Versorgungskrise zu erwarten ist, die sich nicht vermeiden lässt?
            Sie wird diese Krise selbst organisieren bevor der eigentliche Notfall eintritt.
            Nur so kann sie sicherstellen, dass nach der Katastrophe genügend Ressourcen für einen “Neuanfang” übrig sind.

            Nein, ich habe keine bsonderen beruflichen Einblicke. Ich unterhielt mich auf einer Messe mit Technikern des BAM (das sind unsere Materialprüfer) und fragte sie, ob sie nicht auch der Meinung seien, die Ressourcenverknappung würde uns weit ärger unter den Nägeln brennen, als der Klimawandel. Sie stimmten mir in der Sache zu, und wir stellten fest, dass praktisch alle objektiven Wissenschaftler in unseren Kreisen es so sehen.
            Zum Ende unserer Unterhaltung gab mir einer von ihnen den Forschungsbericht mit. Ich verstehe das als einen Wink mit dem Zaunpfahl.

            Das Ende des Ölzeitalters ist kein Spiel.
            Das ist die Mutter aller Katastrophen.
            In diesem Forum dürften wir uns einig sein, dass die Pandemie nur eine Strategie für diesen Event ist. Bedenke welch ein gewaltiges Risiko eingegangen wird von den Veranstaltern. Die machen das nicht wirklich freiwillig. Die machen das, weil es immer noch der beste Plan ist. Und niemand von denen rechnet im Anschluß mit einem Staatswesen in der heutigen Form. Das kann ich mir nicht vorstellen.

          • Grete sagt:

            @Patrick

            vieles was seit Mauerfall in der BRD passiert ist wird nach einem Plan abgearbeitet.

            Das Land wird systematisch verarmt, die Sahnehäubchen abgeschöpft und ins Ausland transferiert, man denke da an Telekom oder das Gesetz unter Schröder, Gewinne aus Firmenverkauf steuerfrei zu stellen, dann z.B. die Aufstockung der Löhne bedeutet systematisch Niedriglohnbereich, Eurokrise wegen Griechenland in 2010, Flüchtlingswelle in 2015, Migrationspakt in 2018, deren Folgen wir heute in Belarus sehen, die unselige Umweltschutzhilfe, die die Drecksarbeit für die Regierung erledigt, besonders im Bereich Automobilindustrie, jetzt die grosse Transformation, dann das Energieproplem, gleichzeitig wurde die Bevölkerung systematisch manipuliert, angefangen über Privatfernsehen, die Absenkung des Niveaus in den Schulen, Einführung des Bachelor in den Unis…steter Tropfen höhlt den Stein. Und die MSM leisten perfekte Hilfestellung.

            Und jetzt noch Corona obendrauf….mit einer perfekten Inszenierung für die Massen inkl. Angstporno.

            Das ist nicht zufällig…meiner Meinung nach wird eine Bevölkerungsreduktion kommen, ob jetzt mit Corona und der Impfung oder wegen sinkenden Energie.

            Könnte mir auch die Deagelzahlen vorstellen, heisst bis 2025 in D minus 52 Mio Menschen.

            Im 15.Jh lebten in D 31 Einwohner pro qm, hochgerechnet auf unsere heutige Fläche heisst das ca. 11 Mio Menschen.

            Der prognostizierte Rückgang der verfügbaren Energie, siehe auch die Entscheidungen der EU bzgl Gaslieferungen und Gaspreis, kann zu für uns im Moment noch nicht vorstellbaren Verwerfungen führen.

            Coronakrise und Energiekrise heisst der Cocktail für die nächsten Jahre .

  13. CB sagt:

    Gerade auch nach Lektüre des Artikel und der Kommentare meine ich, dass noch viel zu sagen ist.
    Was derzeit passiert oder absehbar ist, ist eine Schrumpfung des pro Kopf verfügbaren Fläche im Sinne von William Graham Sumners Essay Earth Hunger ( https://www.freizahn.de/2016/04/landhunger/ ). Das Problem ist mehr oder weniger global, auch wenn sich der Schwerpunkt derzeit die westlichen Industriestaaten befindet. Man bedenke z.B. womit die “Zugtiere” und die “Reittiere” in der Landwirtschaft, im Verkehrswesen, sowie beim Militär, derzeit gefüttert werden.
    Dazu kommen jede Menge bescheuerte “Doktrinen” im Sinne des selben Essays. Und dann ist da noch das Problem mit den Kosten verzichtbarer Komplexität im Sinne von Joseph Tainter.
    Daraus ergeben sich einige Lösungsansätze, die vielen offenbar unbekannt sind, wie z.B. die Nachrichten, Kommentare und Diskussion des Ahrhochwassers im Juli 2021 gezeigt hat. Auch die verschiedenen Bestrebungen zur Steigerung der Komplexität im Gesundheitswesen und anderswo, sowie die Imagekampagne und die Coronapolitik zeigen, dass die eigentlichen Probleme nicht gesehen und vorallem nicht verstanden werden. Wenn Probleme nicht gesehen oder nicht verstanden werden, gibt es ganz grundsätzlich etwas zu sagen.

    Wenn man etwas tun und handeln will, habe ich einige Ideen und Gedanken.
    Ich bestelle mir z.B. gerade, zu den ziemlich vielen Bücher über Landwirtschaft, die ich schon habe, gerade:
    zwei Exemplare von Dale Stricklers am 26.10. erscheinenden Buches “The Complete Guide to Restoring Your Soil” (eins für einen keinen Kleinbauern, von dem ich oft Eier bekomme) und dabei auch noch ein paar andere Bücher zu diesem Thema:
    “For the Love of Soil: Strategies to Regenerate Our Food Production Systems” von Nicole Master, weil mir ein Berufslandwirt, der mir öfters interessante Links zum Thema Landwirtschaft schickt, mir einen Link auf einen Vortrag von Nicole Masters geschickt hat, weil er deren Ansatz offenbar sinnvoll findet. Ditto “Quality Agriculture: Conversations about Regenerative Agronomy with Innovative…” von John Kempf. Auf den mich eine promovierte Landwirtin mehrfach hingewiesen hatte. Und “Quality Pasture: How to Create It, Manage It & Profit from It” von Jim Gerrish, von dem ich insbesondere schon “Kick the Hay Habbit” habe und von dem ich mir auch einige Vorträge angehört habe. Zu wissen wie man auf die sehr energie- und arbeitsaufwendige, stressige Heuernte verzichten kann ist alleine schon ein wichtiger Wert wenn die Energie knapper wird.
    Zu sagen ist hier meine Erachtens, dass man versuchen sollte die “verfügbare Fläche des Landes” im Sinne von W.G. Sumner zu steigern. Diese Fläche hängt eben auch “von den Künsten”, also vom Wissen und Können der Bewohner ab, und da gibt es jede Menge zu tun und auch zu sagen. Z.B. war die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021, und wohl auch die vom Sommer 1804 und 1342, und da vorallem auch der damit verbundene Verlust an Mutterboden, grundsätzlich vermeidbar. Man bedenke z.B., dass die deutschen Wetterstationen in der Hochwasserwoche im Juli 2021 eine 5-Tag-Niederschlagsmengen von unter 200 L/qm gemeldet haben (der Höchste Wert an den ich mich erinnern kann lag sogar unter 170 L/qm. Man vergleiche das mit den Wasserinfiltrationsraten, die ausgehend von jeweils nur 12,7 L/qm/h, in den Beispielen in https://www.freizahn.de/2017/06/abschlussvortrag-der-grassfed-exchange-2016/ (256 L/qm/h nach gut vier Jahren) und in https://www.freizahn.de/2016/09/optimierung-im-getreideanbau-und-hochwasserschutz-durch-integration-der-mutterkuhhaltung/ (381 L/qm/h nach 20 Jahren Bewirtschaftung mit sich allmählich verbessernden Methoden) erzielt wurden. Ich denke zudem auch an John Jeavons mit seinem Projekt der Entwicklung einer Methode zum Anbau von Nahrungsmittel auf kleinstmöglicher Fläche und komplett ohne Maschinen, sowie an die Singing Frogs Farm, die ein Vielfaches der üblichen Erträge auf einer sehr kleinen Fläche stadtnah produziert.
    Im medizinischen Bereich gibt es ähnlich verblüffende Problemlösungen, mit denen bei drastisch geringerem Aufwand sehr viel mehr echter Wohlstand geschaffen werden kann. Z.B. war diese Pandemie mit Chlordioxidlösung, mit minimalem Aufwand komplett vermeidbar. Dazu wird demnächst, am 11.11. von Andreas Kalcker ein neues Buch mit dem Titel “Bye, Bye Covid” erscheinen. Siehe aber z.B. auch https://www.freizahn.de/2021/01/das-universelle-gegenmittel/ .
    Ich bin sicher, dass es noch viel mehr einfache, geniale Problemlösungen gibt, und dass das Problem damit ist, dass dazu zuwenig oder nichts gesagt wurde, bzw. dass sie nicht hinreichend bekannt sind.
    Dazu dann auch noch etwas zu Thema Auswandern und Reichenfluchtsteuer. Wenn es mit der BRD so richtig den Bach runter geht verlieren auch die Vermögen und Unternehmen an Wert. Da ist dann nicht mehr viel zum Versteuern und Mitnehmen.
    Was meines Erachten am Wertvollsten und zugleich nicht versteuerbar ist und auch nicht beschlagnahmt werden kann ist Wissen und Können. Gebrauchte Bücher könnte man beschlagnahmen, aber der steuerliche Wert dürfte eher gering sein.

    • GD Kassel sagt:

      Hallo CB und andere,

      danke für deine interessanten Gedanken und die Links bzw. empfohlenen Titel. Wieder viel zu lesen.

      Das mit dem Verlust der Krume oder der nutzbaren Landflächen wird ja an vielen Stellen angesprochen (dazu kommt noch die Verknappung von Phosphat).

      Wenn dann auch noch das Gas knapp wird, wird auch der Kunstdünger knapper, wie man jetzt schon hier und da liest. Sozusagen ein Doppel-Tiefschlag für den Anbau von Nahrung.

      Das Problem könnte eventuell durch den Kompostwurm Eisenia Foetida ein wenig gemildert werden. Dieser erhöht erstens die Bodenfruchtbarkeit wesentlich, zweitens macht er die in den Bodenmolekülen gebundenen Phosphatmoleküle für Pflanzenwurzeln erreichbar (50 % wurden genannt). Links dazu müsste ich erst suchen. Ich züchte die Würmer schon länger, aber als kleiner Hobbyist kann ich nicht viel bewirken. Diejenigen, denen ich davon erzähle, die nicken zwar zustimmend und sagen, super, was man damit bewirken kann, aber das war es dann.

      Das Befassen mit den etwas langfristigeren Folgen durch die Verknappung der Ressourcen ist durch meine Arbeit in 2021 in den Hintergrund getreten und durch das Befassen mit dem möglicherweise viel schneller kommenden Blackout ersetzt worden, den zu verhindern oder seine Folgen überstehbar zu machen für mich zur Priorität geworden ist. Nicht, dass ich das könnte, aber es fängt alles an mit Information. Zwei Mitmacher zur Zeit, aber es ist sehr umfangreich.

      Es freut mich aber, dass es noch mehr Leute gibt, die sich generell mit solchen Themen befassen. Manchmal fühlt man sich doch ziemlich alleine damit. Daher auch nochmal danke an H.C., dass du diesen Blog betreibst.

      Deine Überschrift hieß ja, es ist Zeit zum Handeln. Dem stimme ich voll zu. Texte ins Internet zu schreiben ist noch nicht genug Handeln. Ein Schritt weiter wäre ein Treffen der Interessierten.

      Im direkten Bekanntenkreis habe ich fast niemanden, mit dem man über diese Themen reden und schon gar nicht dazu tätig werden könnte.

      Ich habe allerdings ein paar Online-Kontakte, mit denen ich ein Zusammentreffen plane, was nun demnächst stattfindet. Ich habe dazu unser großes Bauernhaus angeboten, das verkehrsgünstig mit Bahn und Auto ziemlich genau in der Mitte Deutschlands liegt. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

      Wenn sich von den hiesigen Mitlesern auch welche dafür interessieren, seid ihr herzlich willkommen.

      Ich meine damit nicht ein Zusammentreffen zum Kaffeekränzchen, sondern die Diskussion konkreter Themen. Online-Treffen hängen mir inzwischen leider zum Hals heraus, ich brauche echte Leute auf der anderen Seite des Tisches 😉

      Falls jemand daran Interesse hätte, schreibe ich mal meine Kontaktdaten hier rückwärts auf, damit sie nicht von Bots gekapert werden können, falls so ein banaler Trick sie austricksen kann:

      Tel, Whatsapp oder Telegram: 0001 204 7710
      Email ebenfalls rückwärts: ofni.osrob@liam

      • Patrick sagt:

        Ein sympathischer Kommentar.
        Erfreulich, dass es doch ein paar Leute gibt, die sich mit ganz praktischen Sachen beschäftigen.

        Ich war vor zig Jahren mal auf einem Treffen aus dem Peak-Oil.com Forum in Leipzig (im Rahmen einer De-Growth-Konferenz), aber das war eigentlich auch nur ein Essen beim Italiener und Quatschen. Schön war’s, keine Frage – aber wie du schon schreibst, die Zeit für reine Kaffee-Kränzchen ist im Grunde vorbei.
        Von daher finde ich solche Initiativen sehr gut.
        Die Frage ist ja immer, was genau steht im Mittelpunkt eines solchen Treffens?
        Ich selbst z.B. habe keine Möglichkeit, irgendetwas in Richtung Gartenbau/Landwirtschaft zu machen, da ich eher in der Stadt wohne, so ziemlich auf der Grenze zwischen Sauerland und Ruhrgebiet. Deshalb hätte ich vermutlich auch nichts wirklich substanzielles dazu beizutragen.
        Das Thema Blackout und seine Folgen sehe ich aber genauso als ein durchaus reales in der näheren Zukunft.

      • GD Kassel sagt:

        Hallo, ich gebe mal kurz den Stand der Dinge. Es haben sich eine Reihe von Leuten gemeldet, auch über andere Kanäle. Es wurde von mehreren angeregt, dass ich eine Art Vortrag darüber halten solle, da es Info-Lücken gibt. Mit anschließender Diskussion.
        Mache ich gerne, voraussichtlich noch vor Weihnachten, voraussichtlich in Helsa bei Kassel, gut erreichbar über Autobahn und mit ICE, kurze Straßenbahnfahrt.
        Wer auf die Interessentenliste möchte, bitte eine E-Mail, siehe voriger Beitrag oder borso.info

        • Patrick sagt:

          Die Website kannte ich noch gar nicht.

          Die Idee, alle möglichen Städte und Gemeinden mit einem entsprechenden Fragenkatalog zu konfrontieren finde ich hervorragend.

          Günter, kannst du uns diesen Fragenkatalog zur Verfügung stellen?
          Dann könnte ja Interessierte diesen gleich mal direkt an seine zuständige Gemeinde schicken.
          Welche Abteilung wird i.d.R. angeschrieben?

          Mich würde interessieren, was genau thematisch bei so einem Treffen vor Ort im Mittelpunkt steht.
          Die meisten hier auf LTG und ähnlichen Kanälen werden sich schon ganz gut mit einem Blackout und entsprechender Vorsorge – je nach persönlicher Möglichkeit – auseinandergesetzt haben.
          Da ist die Frage, welchen Mehrwert man da noch generieren kann?

          LG Patrick

          • GD Kassel sagt:

            Hallo Patrick und alle!

            Das mit dem Fragenkatalog dauert noch. Ich habe ein wenig Gegenwind bekommen. “Wenn wir das alles ins Internet schreiben, kommen Leute von woanders, um sich zu bedienen” Und mir wurde gesagt, ich solle ja nicht veröffentlichen, wo sich Quellen befinden usw., da die Einheimischen das sowieso wissen.

            Ich werde das überarbeiten und mit Beteiligten besprechen. Mit den großen A-Märkten habe ich schon Kontakt. Mal sehen, was dabei rauskommt.

            Was im Mittelpunkt eines Treffens stehen kann, hängt von den Teilnehmern ab. Es haben sich allerhand Leute gemeldet. In Gesprächen oder Telefonaten kamen ein paar Mal Dinge zur Sprache, die sie nicht wussten, daher die Überlegung, es mit einem Vortrag zur Einführung in das Thema zu verbinden. Einen Mehrwert für dich und andere, die hier mitlesen, wird das wahrscheinlich nicht bringen.

            Eine Vernetzung wiederum ist wohl nur auf lokaler Ebene sinnvoll. Wenn ich zum Beispiel beim Blackout hier in der Nähe von Kassel mit einem Vernetzungspartner in Nürnberg Kontakt über CB-Funk habe, wird da wenig konkret Nutzbares rüberkommen.

            Wichtig ist, Bewusstsein und Vorbereitung in der unmittelbaren Nachbarschaft zu fördern. Natürlich könnte man das bei einem Treffen zum Thema machen und wenn die Teilnehmer dann motiviert nach Hause fahren und Kondensationskerne in ihrer Umgebung bilden, die dort Bewusstsein und Vorbereitung fördern, kann sich das schnell multiplizieren.

            Ich werde das auch irgendwie in die Website einbinden – nur ist/war grade etwas Pause, weil ich durch Bauten am Haus ziemlich beschäftigt war.

          • Patrick sagt:

            @GD Kassel,

            also ich habe das jetzt nicht komplett verstanden.
            Einen sinnvollen Fragenkatalog rund um das Thema “Blackout-Vorsorge” an die eigene Stadt/Gemeinde zu schicken, um da evtl. endlich mal etwas in Gang zu bringen und Bewusstsein zu schaffen, macht doch allemal Sinn.
            Weshalb sollte dieser feste Fragenkatalog jetzt nicht im Netz stehen?

            Ich finde die Idee, dass ein Bürger seine Gemeinte mit so einem Fragenkatalog konfrontiert, erstmal sehr sinnvoll.
            Was die Stadt dann damit macht, bleibt ja abzuwarten.

            Würdest du diesen Fragenkatalog denn per Mail verschicken?

            Das mit dem Vernetzen sehe ich genau so, das macht wirklich nur auf sehr lokaler Ebene Sinn.
            Das läuft ja sogar in ganz leichten Ansätzen bereits deutlich gepushed durch das Corona-Regime. Da gibt es inzwischen regelrechte Selbsthilfegruppen via Telegram.

          • M. Püschel sagt:

            Was gibt es da denn nicht zu verstehen, Patrik?
            Diese Prepper sind nicht sozial, sondern SELBSTversorger.
            Auf solche kleinkarierte Figuren kann man gut verzichten. Die bauen nie etwas auf, sondern schielen voller Misstrauen über den Jägerzaun was der Nachbar macht.
            Bei solchen Leuten mache ich gerne eine Ausnahme und empfehle:
            Aufspüren,
            Isolieren,
            Durchimpfen,
            und Enteignen.
            und genau das wird auch passieren, wenn die so planen und sich verkriechen. Die haben null Vorstellung von ihren Feinden, und wie diese vorgehen werden. Sich im heimischen Keller verstecken wird nicht funktionieren.

            Was wir gerade erleben ist keine Kleinigkeit, sondern eine völlige Neuordnung der Gesellschaft. Wer meint diese auf regionaler Ebene aussitzen zu können ist nicht zukunftsfähig. Der Widerstand gegen die destruktiven Pläne der heutigen Eliten funktioniert etweder mindestens national, oder gar nicht. Er erfordert zwingend Solidarität. Was Kassel da liefert ist das Gegenteil. Nach wenigen Sätzen kommt sofort Gegenwind? Lächerlich.
            Wegen genau solchen Schwächlingen sitzen wir in der Scheiße.

          • GD Kassel sagt:

            Hallo M. Püschel,

            ich bin da anderer Meinung, werde dich aber nicht beschimpfen.

            Meine Themen sind nicht die Neuordnung der Gesellschaft, Pläne der Eliten, landesweite Solidarität usw., sondern einzig und allein der Blackout.

            Dabei noch nicht mal die Verhinderung – das sind technische Themen, mit denen ich mich nicht übernehmen möchte und kann. Sondern lediglich, wie man einen Blackout überstehen kann: Durch Vorbereitung, und dies wiederum unterstützt durch die Information so vieler Menschen wie möglich.

            Beim Blackout ist unser Aktionsradius kaum mehr als 10 Kilometer, nach wenigen Tagen wesentlich kleiner. Wer dann kein Selbstver- und vorsorger ist, hat Pech gehabt, da ihm keine helfenden Organisationen mehr zu Hilfe kommen.

            Die “Neuordnung der Gesellschaft” wird einem dann herzlich egal sein, und ohne Strom sind die das anstrebenden Verdächtigen sowieso am Ende.

            Der Blackout ist nur auf regionaler Ebene, vielmehr wesentlich kleinerer Ebene auszusitzen. Ohne Kommunikation, Mobilität und Warenflüsse gibt es nur die lokale Ebene. Wie lange es nach einem Blackout dauert, höhere Ebenen wieder zu bilden, weiß niemand.

          • M. Püschel sagt:

            @GD Kassel,
            um einzig und allein einen längeren Stromausfall zu überstehen braucht man nun wirklich kein Netzwerk. Da reicht ein voller Vorratsschrank.
            Wenn Du in diesem Blog mal querliest, dann wirst Du feststellen, dass da ein paar mehr Problemchen erkannt wurden, die uns zeitnah zu schaffen machen können, und deretwegen wir uns über sinnvolle Vorbereitungen unterhalten.
            Alleine die von mir in Betracht gezogene Möglichkeit, ein Blackout könne von oben gewünscht sein, verändert meine Perpektive dramatisch von der Deinen.
            Und obwohl Deine Aufmerksamkeit nur für diesen einen isolierten Notfall reicht, zögerst Du bei der ersten Gelegenheit Deiner Überzeugung nachzukommen “…durch die Information so vieler Menschen wie möglich…” die einzig wirksame Vorbereitung zu treffen.
            Das ist echt ziemlich schwach und verhindert, dass ich auch nur einen einzigen meiner Kraftausdrücke widerrufen werde.
            Eine Sache will ich Dir aber noch versichern; diejenigen, die eine Neuordnung der Gesellschaft anstreben, werden von einem Blackout nicht behindert. Ganz im Gegenteil.
            Ich fürchte ehrlich Deine Wahrnehmung ist nicht die Beste.

  14. Nimrod sagt:

    Den Luxus des Theoretisierens konnte man sich vor 10-15 Jahren leisten.

    Jetzt heißt es praktisch vorzusorgen.
    Reicht alles über den Winter.
    Sind genügend Vorräte an Nahrung vorhanden?
    Kann die Wohnung bei Stromausfall beheizt werden?
    Ist genügend Heizmaterial vorhanden?
    Wie sieht die Wasserversorgung aus?
    Wie kann ich die Notdurft im Eimer mit Deckel entsorgen?
    Wie kann ausreichend Mobilität sicher gestellt werden?
    Wie kann ich seelisch stabil bleiben?

    Im alten Peak-Oil-Forum gab es eine Gruppe die der Frage nachging
    wie man mit 800 Euro über den Winter kommt.
    Es darf sich selbst die Frage stellen wie er mit 800 €, 1200 € oder 1500 € bis Ostern über den Winter kommen würde.

  15. Patrick sagt:

    Ich finde es erstmal sehr gut, dass auch viele andere Leser und Mitdiskutanten der Meinung sind, dass das “Ende” noch nicht da ist und es daher noch einiges zu sagen gibt. “Jetzt geht es erst richtig los” finde ich die richtige Einstellung.
    Theorie, Abstraktes usw. haben wir jetzt wirklich lange genug praktiziert – allmählich fängt der ganz konkrete, praktische Teil an.

    Vorräte, die länger haltbar sind, machen spätestens jetzt definitv Sinn.
    Wer heute immer noch über sog. Prepper lacht, hat noch nicht begriffen.
    Noch ist eine Dose Heringsfilet äußerst günstig zu erwerben. Auch Gas-Kartuschen sind noch problemlos zu bekommen. Die Kostenexplosion der letzten Monate sind noch nicht überall im Einzelhandel angekommen.
    Hygieneartikel, Medikamente, Mineralwasser in Flaschen, Kerzen/Teelichter, Decken usw. sollte längst jeder daheim haben.

    Persönlich hätte ich gere noch einen kleinen Kaminofen in meine Mietwohnung installiert (Möglichkeit ist gegeben), aber leider hat der Vermieter dies vorerst abgelehnt, da evtl. nächtes Jahr “Eigenbedarf” angemeldet werden muss.
    Sehr ungünstig und auch sehr unglücklich!
    Daher ist die einzige Heizmöglichkeit ohne Strom eine 11kg Gasflasche mit Heizaufsatz, damit könnte man zur Not wenigstens eine Zimmer zwischenzeitlich warm halten.

    @CB
    Das mit dem landwirtschaftlichen Wissen ist natürlich sehr hilfreich, aber im Grunde muss dieses Wissen JETZT in die gesamte Bauernbranche einwandern.
    Was hilft es, wenn der eine oder andere Privatmensch ein paar Bücher im Regal stehen hat? Das Wissen muss in die Fläche und es muss vor allem praktisch erprobt werden, dies wird sicherlich ein paar Jahre dauern, selbst wenn es heute “viral” gehen würde.
    Hier sehe ich das größte Problem – dass das eigentliche Problem noch gar nicht bekannt ist.

    • Nimrod sagt:

      Eine 11kg Gasflasche erzeugt 18 kg Wasserdampf.
      Viel Spaß mit dem Schimmel.

      • Patrick sagt:

        Das Thema Feuchtigkeit ist mir bewusst, daher muss halt regelmäßig gelüftet werden.
        Das sollte machbar sein.
        Und eine bessere Option zur Notbeheizung kenne ich nicht – wenn du eine bessere kennst, lass es mich wissen.
        Kerzen und sog. “Teelichtofen” bringen im Zweifelsfall jedenfalls nicht genug.

        • Nimrod sagt:

          Wir hatten einen türkischen Rentner als Mieter.
          Der hat statt zu lüften zusätzlich mit Gas geheizt.
          Das Ergebnis war verheerend.

          Daher meine flapsige Antwort.

          • Patrick sagt:

            Auweia!
            Selbst bei den modernen Fenstern muss man ja täglich lüften, da die Feuchtigkeit sonst nicht aus der Wohnung kommt.
            Ich empfinde es aber ohnehin schnell als stickig, wenn nicht ab und an frische Luft herein kommt.

            Ein Bekannter baut ein altes Fachwerkhaus um und dort ist aktuell noch gar keine Heizungsanlage installiert. Es gibt nur einen Kaminofen und auch so einen Gasofen auf Rollen. Wenn man einen geschlossenen Raum damit heizt, weil man sich darin aufhält, wird es immens schnell warm, und man MUSS praktisch schon das Fenster auf Kippe stellen.

            Von daher wüsste ich jetzt tatsächlich keine bessere Variante, um sich im Notfall einige Tage behelfen zu können und wenigstens einen Raum warm zu halten.

  16. Werner von Fritsch sagt:

    “Amtssprache” setzt die Existenz von Ämtern voraus. Du kannst davon ausgehen, daß der deutsche Staat, wie wir ihn kennen, zusammengebrochen sein wird, wenn Arabisch- und Türkischsprecher einen derart hohen Bevölkerungsanteil haben, daß sie die “Amtssprache” bestimmten könnten.
    Wahrscheinlicher ist, daß Arabisch und/oder Türkisch von linken, antideutschen und proislamischen Politikern als zweite Amtssprachen eingeführt werden, sobald die Bevölkerungsverhältnisse massiv zuungunsten der Deutschen verschoben sind und die Einwanderer einen genügend großen Einfluß haben, daß sie über die “ethnische Wahl” die Politik in Deutschland de facto bestimmen. Das dürfte zugleich eine der letzten gewohnten Amtshandlungen der BRD-Regierung sein und die letzte Epoche der BRD einläuten. Als nächstes wird die BRD nicht übernommen, sondern ihre Institutionen von den neuen Landesherren schlichtweg verdrängt, während sich in immer größeren, zusammenhängenden Gebieten islamische Rechtssysteme breit machen, die mit einem europäischen Staatswesen nicht im geringsten kompatibel sind und deutsche Rechtsgrundsätze einfach ignorieren. Die verbleibende deutsche Minderheit wird sich den neuen Herren als “Dhimmis” unterwerfen müssen, die vor islamischen Gerichten als minderwertige Ungläubige behandelt werden. Die Alternative wäre die Annahme des Islams, was kein allzu großer Schritt wäre, nachdem es der Abschwörung vom Christentum in weiten Teilen des deutschen Volkes gar nicht mehr bedarf. Angesichts der Haltungslosigkeit, in der diese vollendeten letzten Menschen die Impfkampagne akzeptieren, um “wieder etwas Normalität zu haben”, scheint mir das skuzessive Entstehen eines Massenkonvertitentums irgendwann in der Zukunft in einer Atmosphäre des demographischen Marginalisiertseins nicht ausgeschlossen.

    Alle Illusionen und Wunschträume beiseite lassend halte ich angesichts der seit vielen Jahren unverändert sich verschlechternden Zuwanderungs- und Geburtenverhältnisse diese Entwicklung für langfristig unausweichlich. Es ist nicht ansatzweise eine Kraft in Sicht, die den Umschwung in der notwendigen Kürze der Zeit mit der notwendigen Härte hervorrufen könnte. Die Rechte, die sich der Probleme vollbewußt ist und wohl alternative Konzepte in der Schublade hätte, ist völlig machtlos und kann sich außerhalb ihres Milieus gegen die herrschenden Mächte des Zeitgeistes nicht durchsetzen. Vielmehr versucht man durch Aktivismus (z. B. Identäre Bewegung) und sich selbst in den Mühlen eines feindlichen Umfeldes (in dem geltendes Recht zuverlässig ignoriert wird und alle Institutionen fest in Feindeshand sind) vernutzender Parteiarbeit einen Umschwung innherhalb des Systems in einer Geschwindigkeit zu erreichen, die der Dringlichkeit der Lage keineswegs angemessen ist. Bis dieser gewollt systemkonforme und sich verharmlosende Weg, der letztlich auf Öffentlichkeitsarbeit und Stimmenfang basiert, vielleicht Früchte trägt (was hieße, einen ausreichend großen Teil der ethnisch Deutschen auf seine Seite zu ziehen), ist es demographisch schon zweimal zu spät. Entsprechendes gilt für die anderen europäischen Länder, wo es nicht besser, eher schon schlechter (wie z. B. in Frankreich) aussieht.

  17. Werner von Fritsch sagt:

    1834, bei der ersten gemeinsamen Volkszählung aller deutschen Staaten, kam man auf 23,5 Millionen Menschen. Heute gibt es in allen deutschen Staaten knapp 73 Millionen Autochthone, rund das Dreifache. Also kann die Summe der Blödheit allein in unserer Nation schon mal nicht gleich geblieben sein.

    Aber nicht nur quantitativ, auch qualitativ unterstelle ich, daß die Blödheit größer geworden ist. Während man damals noch in Sozialverbänden lebte, deren Gedeih und Verderb davon abhing, daß die Leute ihren Scheiß auf der Reihe hatten, sind sie heute als Entwurzelte in einen Betreuungsstaat eingebettet, der – jedenfalls, solange er noch nicht zusammengebrochen ist – stets auf die eine oder andere Art für ihr Überleben sorgen wird, auch wenn sie selbst gar nichts dafür tun. Die Kompetenz paßt sich notwendigerweise den Anforderungen an, denn der “Weg des geringsten Widerstandes” ist ein biologisches Naturprinzip. Logisch, denn Arten, die ständig gegen größere Widerstände anleben, obwohl es leichtere Wege zu dem selben Ergebnis (hier: Überleben) gibt, vergeuden Kraft und Energie und haben einen Überlebensnachteil. Auf das Menschliche bezogen bedeutet das, die Blödheit nimmt immer das Maß an, das sich die Menschen erlauben können, ohne sich damit selbst umzubringen. Während man früher nahe an den Elementen den Mangel bewirtschaften mußte, was keine sozialen, allzu individualistischen und intellektuell nichtsnutzigen Extravaganzen erlaubte, können die Menschen heute Weltanschauungen pflegen, die früher absolut tödlich gewesen wären. So beispielsweise einen ins Religiöse übersteigerten Veganismus, der nur funktioniert, weil irgendwo jemand Nahrungsergänzungsmittel herstellt, die es ihnen erlauben, die praktische Überlebensunfähigkeit einer alles Tierische vermeidenden Ernährungsweise nicht am eigenen Leibe ertragen zu müssen. Weil die Bestrafung durch die Natur (noch) ausbleibt, können die Menschen ihre geistigen Entartungen erheblich steigern und mit religiöser Inbrunst gegen Kritiker vertreten. Solange die Korrektur durch Lebenserfahrung (“Empirie”) ausbleibt, nimmt die Gesellschaft notwendigerweise eine Form an, in der die Lebenswirklichkeit nicht durch die Natur bestimmt wird, sondern vielmehr die wahrgenommene Wirklichkeit durch unbelegte und geglaubte Dogmen vorstrukturiert. Das Ergebnis ist ein “religiöses” Zeitalter, das sich aber grundsätzlich von früheren Zeiten unterscheidet. Während der einfache Mensch früher fromm war und Gott (also der Natur!) für die Gaben dankte, kennt er heute keinen Gott mehr außer sich selbst, wobei er seine sich selbst gegebenen weltfremden Glaubenssätze ad stultitiam wie eine Monstranz vor sich her trägt.

    Gruß

  18. Werner von Fritsch sagt:

    “Faustisch” sein heißt mehr, als nur hinterfragen. Es ist der Drang ins Unendliche, hinter den eigenen Horizont, der sich schließlich mit einer Auflehnung gegen Gott paart, dessen Platz man einnehmen zu können meint.
    Dieser Impuls hat zur Entwicklung der faustischen Technik geführt, der per se etwas Luziferisches innewohnt. Zwar hatten alle Hochkulturen eine Phase der Technik, weil in den Städten, die am Ende alle Entwicklung des Kulturkreises dominieren, der Rationalismus, der planende und organisierende Geist überwiegen. Diese Technik blieb jedoch stets in einem gewissen Rahmen des naheliegenden Praktischen. Keine der anderen Hochkulturen wäre auf den Gedanken gekommen, eine Naturwissenschaft zu begründen, die zunächst für eine beträchtliche Zeit zum reinen Selbstzwecke methodisch ausgefeilt die Naturgesetze erforscht, ohne daß damit unmittelbar eine praktische Anwendung verbunden gewesen wäre. Als im 19. Jahrhundert durch die Übermacht des Stadtwesens mit der Geschäftstüchtigkeit des Bürgertums praktische Notwendigkeiten entstanden, lagen die naturwissenschaftlichen Grundlagen nach einer langen Wissenschaftstradition, die bis zu den Klöstern des Mittelalters zurückreicht, bereits vor und die faustische Technik erhielt einen gewaltigen Schub. Schließlich rückte die technische Entwicklung als rationale Begründung selbst in den Mittelpunkt des Prozesses. Entwickelt wurde nun, um weitere Lebenserleichterungen, Wohlstand und Vorteile im Kampfe der Großmächte zu erlangen, wofür immer weitere und vielfältigere Rohstofflager erschlossen werden mußten, was wiederum die Entwicklung spezieller Technologien erforderte. Die faustische Technik wurde zum Selbstläufer, der Machbarkeitswahn durch in der Menschheitsgeschichte nie gekannte Erfolge ins Unermeßliche gesteigert. Sie bekam dabei den Charakter einer realtranszendenten, also aus dem Jenseitigen ins Diesseits übertragenen, innerweltlichen Erlösungsversprechung. Der faustische Mensch hat also beschlossen, sich mittels seines Forschergeistes und ohne Gott selbst zu erlösen, selbst sein eigener Gott und Herr über die Natur zu werden. Das ist der Kern des faustischen Paktes mit dem Teufel, der durch uns versucht, seine Auflehnung gegen Gott umzusetzen.

    Diese innere Verfassung unser Zivilisation und der vorangegangenen Kultur ist anderen Kultur- bzw. Zivilisationskreisen völlig fremd, auch wenn sie an der Oberfläche das selbe zu tun scheinen, wenn sie eine veritable Konkurrenz für die westliche Vorherschafft darzustellen sich anschicken. Allerdings ist dies ihrerseits nur eine von außen an sie herangetragene Notwendigkeit. Sie sind gezwungen, sich selbst aufzugeben und unseren Wegen zu folgen, um bestehen zu können, wodurch der teuflische, korrumpierende Charakter des Faustischen abermals zur Geltung kommt. Dadurch werden sie in den Selbstläuferprozeß der faustischen Technik ebenfalls hineingerissen und können nicht austreten, ohne zugrundezugehen. Gewissermaßen ist für die nichteuropäischen Völker die Entwicklung eigener Hochtechnologie ihre Methode, sich gegen die diesseitige, weltbeherrschende Gottheit zu erheben, zu der sich der faustische Mensch gewandelt hat. Sobald dieser falsche Gott beseitigt ist, besteht keine Notwendigkeit für eine technische Weiterentwicklung, die nie inneres Bedürfnis, sondern immer nur Reaktion war. Die Folge wäre entweder Stagnation und Rückschritt oder – sollte der Sieg über die faustische Zivilisation mit Kollaps und Massensterben verbunden sein – das Unterlassen, den verlorenen technischen Stand wiederzuerlangen.

  19. Nimrod sagt:

    Wer für den kommenden Winter eine extreme Versorgungslage erwartet,
    dem sei das im November 1942 erschienene “Taschenbuch für den Winterkrieg” empfohlen.
    Darin sind Erfahrungen aus dem Kriegswinter 1941/42 verarbeitet.
    ISBN 978-3939700074

    • Patrick sagt:

      Ich glaube eigentlich nicht, dass wir jetzt im Winter schon “extreme” sehen werden. Zumindest sehe ich die Wahrscheinlichkeit nicht allzu hoch ein, aber ausschließen kann man es natürlich auch nicht.

      Aber wovon wir ausgehen können, ist, dass wir irgendwann im kommenden Jahr deutlich steigende Preise, vor allem für Lebensmittel sehen werden.
      Die Rohstoff- und Energiepreise werden ihren Tribut fordern, bei den Lieferkettenproblematiken ist definitiv kein Ende in Sicht und wenn wirklich Düngemittel knapp werden sollten, kann man auch nicht ganz ausschließen, dass wir mit gewissen Knappheiten leben müssen.
      Ich kann mir vorstellen, dass wir einfach jetzt dahin gleiten, dass eben nicht mehr alles immer verfügbar ist und wir uns an Lücken in den Regalen gewöhnen werden.
      Aber mit flächendeckenden leeren Regalen rechne ich noch nicht so schnell.

      Liefert dieses Buchen denn etwas wirklich praktisches für den Otto-Normal-Bürger oder ist das eher was für extreme Doomies?

      • Nimrod sagt:

        Wenn ich die Zahlen zur Corona-Front sehe, es könnte in diesem Winter durchaus Extreme geben.
        Ich habe mir angewöhnt täglich die Todesanzeigen in den Regionalzeitungen anzuschauen. Es sind viele Anzeigen von 80- bis über 90-jährigen. Vielleicht war in diesen Todesfällen auch die Coronaimpfung mit im Spiel. Aber diese Leute hatten ein langes Leben und die Hebamme war nicht mehr schuld.
        Viel wichtiger sind die Todesanzeigen von jüngeren Leuten die “plötzlich und unerwartet” versterben. Diese Fälle häufen sich.

        Mich interessiert die Winterkampffähigkeit, also die Fähigkeit unter verschärften Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.
        Das “Taschenbuch für den Winterkampf” gibt Tips handlungsfähig zu bleiben. Ob nun Zeitungspapier oder Fußlappen als Wärmeschutz bei eisiger Kälte verwendet werden.
        Es kommt auf den Leser an, der die richtigen Schlüsse und praktischen Nutzen aus dem Taschenbuch ziehen kann.

        So möchte ich einen weiteren Buchtip geben:

        Tiergesundheits- und Tierkrankheitslehre
        ISBN 978-3-8304-4197-7

        Bei Google Books gibt es eine längere Leseprobe.
        Interessant ist das Thema
        1.5 Erregerbedingte Krankheiten und Infektionsabwehr

        Der fähige Leser wird aus diesem Buch für Veterinärmedizin Erkenntnisse für die eigene Gesundheitsvorsorge ziehen können.
        Es ist auch interessant wenn man die Aussagen in diesem Buch zur Infektionsabwehr mit den Maßnahmen des Mainstreams zur Covid19-Abwehr vergleicht.

        • M. Püschel sagt:

          @Nimrod
          Wäre es eine Zumutung auf den letzten Punkt hier etwas genauer einzugehen? Dann muß ich mir das Buch nicht kaufen 🙂

          • Nimrod sagt:

            1. Die Aussagen des Buches bei Google Books mit den Aussagen von HC Fricke vergleichen.
            2. Die Aussagen von HC Fricke bestätigt finden.
            3. Bei hcfricke.com weiterlesen.

          • Patrick sagt:

            Gleiche Frage zum Buch über den Winterkrieg @Nimrod

            Ich vermute mal, die wichtigste Erkenntnis aus so einer Lektüre wäre, wie man im Extremfall seine Extremitäten (also Füße, Zehen) warm halten kann, damit sie nicht absterben.
            Kannst du uns hierzu auch das Wesentlichste nennen?

            Die hierfür gesparten 14 € könnte man dann schon wieder für etwas anderes notwendiges investieren.

        • Grete sagt:

          Danke für den Buchhinweis.

          Könnte es sein dass demnächst aufgrund der vermehrten Stromausfälle in China es zu weiteren Lieferengpässen weltweit und dann auch zu Verwerfungen in der Finanzwelt kommen wird?

          https://www.youtube.com/watch?v=XWrA3xjM1zE

        • Patrick sagt:

          Vielen Dank,

          sich gegenseitig Tipps zu geben, die in unserer anrückenden “schönen neuen Welt” hilfreich sein werden, macht absolut Sinn.
          Es gibt ja auch eine gewaltige Menge an Literatur, alleine diese ganzen Survival-Dinger, Was-Oma-noch-Wusste etc., da kann man schnell viel Geld für Unsinn ausgeben, z.B. wo man nur 10 % wirklich von gebrauchen kann und diese 10 % kann man auch schnell googeln.

          Von daher, gerne mehr davon!
          Ich habe mir bisher lediglich ein Buch zur menschlichen Anatomie gekauft und so eine Wissens-Sammlung Bio/Chemie/Physik (richtet sich eigentlich an Schüler, aber vieles hat man ja schon längst vergessen!)

          Eine gute Wissenssammlung, was man mit Haushaltsmittelchen alles anfangen kann z.B. fände ich noch sehr gut, Kräuterkunde/Medizin, Nahrungsmittel haltbar machen etc.
          Da habe ich noch nichts von im Regal stehen.

  20. Patrick sagt:

    Eine klasse Präsentation von Gail Tverberg zu unserer Energie-Situation:

    http://ksuweb.kennesaw.edu/~bsetzer/stuff/retirees-association-ksu-colloquium-211109.mp4

  21. Nimrod sagt:

    @ M. Püschel
    Ich fürchte es geht dir weniger um eine drohende Neuordnung der Gesellschaft, sondern um das Ende der alten Gesellschaft. Einer Gesellschft von der du wahrscheinlich dein ganzes Leben gut profitiert hast.

    Eigen- und Selbstvorsorge würden das bisherige Herrschaftssystem im Kleide der Fürsorge brechen.

    Uns droht zunächst der Kollaps der alten Ordnung. Dieser Kollaps muß ausgehalten werden. Selbst Boris Palmer redet von Impfpflicht.

    Ich habe von stoischem Verhalten geredet.
    Von stoischen Verhalten nicht nur reden sondern auch danach handeln ist schwer.

    Ich sehe die Nichtigkeit der eigenen Person.
    Ich kann nichts ändern oder halten.
    Es ist als ob man Zeuge der Sintflut oder der biblischen Plagen wird.

    Es ist schwer alles auszuhalten.
    Manchmal beneide ich die Toten.

    • M. Püschel sagt:

      Hi Nimrod,
      es ist praktisch unmöglich gewesen in der fetten Welt nicht vom System profitiert zu haben. Trotzdem bin ich immer ein Gegner dieses Systems gewesen, weil es die Lösung jedes Problems unmöglich gemacht hat, einfach weil jedes Problem gleichzeitig auch ein Markt ist.

      Selbstversorger brechen nur dann ein System, wenn sie lebensfähige Parallelstrukturen bilden. Alleine überstehen sie in aller Regel die erste Krise nicht. Das herrschende System hat bereits begonnen die Spielregeln zu ändern und seine Bürger anzugreifen. Was nutzt es den Kollaps zu überstehen, wenn ich mir dabei ein Gift spritzen lasse. Ich gebe einen Dreck auf die Meinung von Palmer. Ich muß mir doch nur ansehen was mit Dr. Andreas Noack passiert ist, oder wie sie Wodarg behandeln.

      Deine Zeilen sind nicht die eines Stoikers, sondern die eines Fatalisten.
      Bin ich nicht der Typ für. Auch das Bild der biblischen Plagen erreicht mich nicht. Echte Europäer trotzen den Göttern! Was Besseres als den Tod finden wir überall.

  22. Nimrod sagt:

    Is this the real life?
    Is this just fantasy?
    Caught in a landside,
    No escape from reality
    Open your eyes,
    Look up to the skies and see

    Die Hauptfrage die ich mir zur Zeit stelle ist weder Blackout,
    noch die Neuordung der Welt.

    Die Frage die ich mir stelle ist in wie weit bilden die Medien die Wirklichkeit in der sogenannten Corona-Pandemie ab.
    Ist die 4. Welle nur ein Medienereignis oder wirken sich nun ADE und Neben wirkungen der gentechnischen Behandlung aus?
    Stehen wir nun in der Corona-Pandemie in einer Situation zwischen Fiktion und Realität?

    Die Corona-Pandemie war von Anfang an ein Sumpf aus Lügen.
    Werden diese Lügen nun Realität?

    • M. Püschel sagt:

      “Werden diese Lügen nun Realität?”
      Denke nein, Omikron soll laut afrikanischen Ärzten nur leichte Krankheitsverläufe hervorrufen.
      Nachdem Weltärztechef Montgomery versehentlich von Regierungen sprach, die ihre Bevölkerung opfern, sind die Nebenwirkungen womöglich gar keine:
      https://www.youtube.com/watch?v=92CNY7F7d_Q
      Lies mal den weiter unten von H.C. verlinkten Kommentar aus dem Gelben.

    • Patrick sagt:

      Also ich bin nicht der Meinung, dass es hier nur Lügen waren und ich glaube auch nicht an die große Weltverschwörung.
      Eine derart komplexe Sache hat mehr als nur eine Seite, hier spielen viele kleine Geschichten zusammen.
      Ich bin voll überzeugt, das Virus ist existent und es ist duchraus gefährlich.
      Ich habe in letzter Zeit wieder ein paar Fälle unter Arbeitskollegen gesehen, trotz Impfung hatten 2 von 3 durchaus stark zu kämpfen, Luftnot und völlige Abgeschlagenheit. Einer mit milderem Verlauft. Altersgruppe zw. 30 und Ende 40.
      Ob Labor oder natürlich weiß ich nicht.
      Jeder kocht hier sicherlich sein Süppchen. Regierungen haben die Chance erkannt, mehr Macht und Kontrolle zu greifen, Medien erzählen sowieso immer nur den Schwarz / Weiß Teil und nur sehr selten die viele vielen Graubereiche, innerhalb derer sich die Wahrheit am ehesten finden lässt.
      Ich kenne Hausärzte, die sind absolute Impfbefürworter, aber auch welche, die das skeptischer sehen, eher davon abraten.
      Die Pharmakonzerne benötigen eine neue Einnahmequelle.
      Unternehmen, die wirtschaftlich angeschlagen sind (Airlines zB) sehen die Möglichkeit, sich sehr elegant einem Teil der Belegschaft zu entledigen, wenn durch die Impfplicht viele kündigen.
      Das öffentliche (nicht der private Teil) Gesundheitswesen wird seit vielen Jahren bewusst heruntergewirtschaftet – das konnte ich von unterschiedlichen Pflegekräften exakt so bestätigt bekommen – jetzt sieht man die Chance, dem Beispiel der Airlines zu folgen.
      Die Ausgaben des Staates sind schon lange jenseits alles realistisch darstellbaren, und das Gesundheitssystem als solches ist sehr teuer, also kann man auch hier die Chance nutzen, und es weiter zurecht stutzen. Und gleichzeitig kann man auch die weitere Digitalisierung forcieren mittels Impf-ID, dann generell Personal-ID, digitale Währungen etc.
      Hier haben viele ihre Finger im Spiel, never waste a good crisis.

      • H.C. sagt:

        “trotz Impfung hatten 2 von 3 durchaus stark zu kämpfen, Luftnot und völlige Abgeschlagenheit.”

        Wegen!

        Hier haben viele ihre Finger im Spiel,

        Logo – es ist eine Allianz aus Psychopathen, Wahnsinnigen, ETP- & LtG-Verstehern, Profiteuren + ein paar Trittbrettfahrern.

        LG
        H.C.

      • M. Püschel sagt:

        Du glaubst sogar an mehrere Verschwörungen.

        Digitale Kontrolle durch das Regime
        Zerlegung des Gesundheitssystems
        Covid als Geschäft der Pharmakonzerne
        Allgemeine Verschlankung der Belegschaften in mehreren Bereichen
        Abschaffung des Bargeldes

        Auweia Patrik, Du bist ein Verschwörungsideologe 🙂

        • Patrick sagt:

          Ja klar, der ganz harten Sorte 😀

          Ich glaube nicht, dass es da einen “Mastermind” hinter gibt, sondern sehr viele Player, deren Interessen sich teilweise überschneiden, teilweise aber auch nicht.

          Ich habe mich gestern bei meinem Hausarzt einmal beraten lassen wegen diesem allgegenwärtigen Thema.
          Überraschung: er impft nicht und hat es auch noch nicht, er hält von den aktuellen Impfstoffen gar nichts. Er meinte, die Vektor-Impfstoffe werden verschwinden, J+J hat sich davon wohl schon zurück gezogen und Astra will eh keiner mehr.
          Er sieht diese mRNA Sache für gefährlich, gerade mit Blick auf Autoimmunerkrankungen. Und insbesondere, weil ja kein Ende der Booster-Orgien abzusehen ist.
          Er ist allerdings soweit er weiß, der einzige Arzt in meinem Heimatort, der nicht impft.
          Er hat bereits Patienten gehabt, die plötzlich Rheuma-Schübe bekommen haben, die noch nie zuvor irgendwas mit Rheuma zu tun hatten, nichtmal familiär vorbelastet sind. Er sagte, aktuell waren 4 junge Männer bei uns mit Herzmuskelentzündung im Krankenhaus, zw 20 – 36 Jahre alt. Das mit den Kinderimpfungen kann er überhaupt nicht begreifen und befürchtet in Zukunft viele Fälle von Leukämie usw.
          Er rät ganz klar von den Covid-Impfstoffen ab, auch von Novavax. Allerdings liegt bereits die Zulassung von Valneva (Totimpfstoff) vor, und soweit er weiß, sehen die Daten dafür bisher sehr gut aus, im Grunde wie eine klassische Grippeimpfung und die würde er dann auch bestellen und verimpfen (auch für sich), er wundert sich warm hier die Zulassung in der EU noch nicht durch ist, denn Valneva hat die 3. Studienphase bereits abgeschlossen – im Gegensatz zu anderen.
          Er weiß auch nicht, was das mittlerweile für eine korruptes System sein muss…sowas hat er noch nie erlebt.

          Gleichzeitig ist er alles andere als ein Corona-Leugner :-D, er weiß dass es potenziell eine gefährliche Sache ist, hat auch Patienten gehabt (jung, sportlich), die jetzt fast 1 Jahr gebraucht haben, um nur wieder mal einen ordentlichen Spaziergang machen zu können.

          Aber er sagt, man muss die Kirche im Dorf lassen, in NRW liegt die Erkrankungsrate wohl bei 0,05 % in etwa, und das ist unverhältnismäßig, was hier läuft.

          Wenn es um Gesundheit ginge, müsste man auch einen ganz anderen Führungsstil an den Tag legen. Dauerstress, Psychoterror, immer mehr Druck auf die ungeimpfte Bevölkerung das ist alles Gift für das Immunsystem, und viel mehr würde man beruhigen, andere Töne anschlagen, abwägen, sich mäßigen und alles, was man eigentlich in einer Krise erwarten würde.

          Also bleibts bei meiner Sichtweise: auf Zeit spielen, aussitzen…was im Februar mit der Impfpflicht passiert, werden wir sehen…und den Totimpfstoff definitiv im Auge behalten.

  23. H.C. sagt:

    Ein sehr lesenswerter Kommentar zu unserer Lage & Zukunft: https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=587722

    • M. Püschel sagt:

      Ich tu mich doch sehr schwer die große Transformation allein mit der Niederlage der NATO-Kräfte im WW3 zu erklären. Zeitlich passt das schön, aber die Idee, der Westen ginge derart umfassend in die Knie, ohne dass dem ein vollständiger militärischer Zusammenbruch vorausgeht – das ist etwas strange.
      Ansonsten aber erfrischend einen Kommentar zu lesen, in dem die Meisterschaft der Puppenspieler gewürdigt wird, und der die Zukunft brutal ehrlich skizziert. Würde mich interessieren ob der Miesepeter das in seinen direkten Umfeld ebenso macht.

  24. Berndt sagt:

    So, das Buch ist bestellbar. Derzeit als Hardcover und Softcover, es wird in ein paar Tagen auch eine PDF-Version geben.
    Unter
    https://shop.tredition.com/booktitle/Die_kurze_Endphase_des_%c3%96lzeitalters/W-813-133-756
    ist es erhältlich.

  25. Patrick sagt:

    Einige scheinen ja ernsthaft zu glauben, die Impfung seit jetzt die Todes-Injektion, um die Bevölkerung zu dezimieren.
    Wie stellt ihr euch das denn vor?
    WENN man das wirklich wollte, dann würde man sich gezielt von den “nutzlosen Essern” befreien, also Arbeitslose, Kranke, psychisch Angeschlagene, Rentner…
    Dann würde man doch nicht die ganze Bevölkerung durchimpfen lassen, denn auch viele wichtigen Schlüsselposten und Funktionen zum Aufrechterhalt eines, sagen wir mal Notbetriebs unserer Zivilisation, als Kollateralschaden davon beeinträchtigt werden. Es würden also auch die Nützlichen sterben.
    Wer will sowas koordinieren, planen…mit den verschiedenen Behörden, Pharmafirmen usw. usf.
    Nee, das ist Blödsinn. Und viele Politiker und Staatsbeamte sind ja auch eher “älter” und letztlich darauf angewiesen, dass das System noch eine Weile halbwegs weiterläuft.
    Die glauben eher wirklich an diese Impfstoffe und haben alles auf diese Karte gesetzt, können gar nicht mehr zurück, gleichzeitig hat sich gezeigt, dass sich autoritär sehr gut durchregieren lässt, da ja die Gewaltenteilung nach 16 Jahren Merkel-Regime auch immer weiter aufgeweicht wurde.
    Hier begünstigen sich gerade Entwicklungen gegenseitig, so sehe ich das.
    Und IT Firmen haben natürlich Blut geleckt, surfen die Welle voll mit: Kontakte reduzieren, alles digital, dazu Zensur und Umerziehung.

    Kennt ihr den Film “Demolition Man” mit Sylvester Stallone? Die fiktige Gesellschaft der Zukunft, wie sie im Film dargestellt wird, passt immer mehr dazu, wohin sich unsere eigene entwickelt!

    • H.C. sagt:

      Über den Punkt habe ich auch lange nachgedacht. Im Krieg ist es aber auch so – du erwischt den Bevölkerungsschnitt, sogar mehr “fähige” Männer. Diesmal ist es ein anderer Krieg – ohne direkte Zerstörung. Zudem wird er auch Länderspezifisch geführt.. wie ich es auch geschrieben hatte: Die G7-Staaten sind im Ziel. Mit lokaler Politik und spezifischen Chargen ist alles steuerbar.

      Ganz wichtig: Es geht darum die Lebenserwartung zu VERKÜRZEN, mit einem “Turbo” bei dem Kranken! Und das ist für mich SEHR gezielt! Und genau das ist es, was die Gen-Injektionen machen.

      VG
      Ert

      • M. Püschel sagt:

        Genau, HC, die Alten und die Lahmen sind am dransten. Stand schon im Seneca Effekt.
        Wir durften erfahren, dass über 90% der Nebenwirkungen durch knapp 10% der Chargen ausgelöst werden. Wenn man so zufällig 10% der Bevölkerung erwischt, dann spielt es doch keine Rolle ob da “Nützliche” dabei waren – du hast den Verbrauch von Gütern um 10% gesenkt. Und darum geht es letztlich. Nur Arbeitslose auszusortieren bringt weit weniger, denn die konsumieren nicht viel.
        Also ich denke die Veranstalter gehen sicher, dass sie sicher sind, und das reicht denen. Alle anderen sind ersetzlich.

        Und dann hatte Herr Wodarg die Güte uns über die Auswirkungen der Impfung auf die Fruchtbarkeit zu informieren. Das wird noch etwas dauern bis wir wissen wie gut das wirkt.

      • Patrick sagt:

        Aber wer sollte denn hier der Mastermind sein, der Bösewicht im Hintergrund?
        Das Problem mit den meisten Verschwörungstheorien, z.B. Chemtrails ist ja immer, dass es unterkomplex dargestellt wird und Fakten mit Halbwahrheiten und Lügen vermischt werden.
        Wer müsste denn alles in so einen teuflischen Plan involviert sein? Ziemlich viele. Und das ohne, dass das ganze auffliegt?
        Die Pharmaindustrie möchte ihre Kunden nicht umbringen, genauso wenig wie das Virus seinen Wirt umbringen will. Es will existieren.
        Nichts geschieht nur aus einem einzigen Grund würde Gail Tverberg wohl sagen, von daher hat diese Story sicherlich verschiedene Aspekte.
        Bei der Bundeswehr gilt Impfpflicht. Bei der Polizei scheint der Druck ebenfalls sehr hoch zu sein. Wenn die alle irgendwann krank werden oder umfallen…wer soll dann das “Recht” (kann man gar nicht mehr so nennen) noch durchsetzen?
        Dann hätten sich die Machthaber selbst ins Knie geschossen.
        Wenn Firmen Schlüsselpositionen verlieren, wenn die kritische Infrastruktur dadurch beeinflusst wird…dann verlieren auch die Machthaber ganz schnell alles.
        Das muss doch jedem klar sein. Daher kann ich einfach nicht an so ein Szenario glauben. Das wäre glatter Selbstmord auch für die korrupte Bande in Berlin und Brüssel.
        Denn im Chaos regieren dann sehr schnell ganz andere Gruppierungen.

        • H.C. sagt:

          @Patrick.

          Es gibt nicht DEN “Mastermind”…

          Und wenn Chaos und Reduktion das Ziel ist, ist das was passiert alles im Rahmen. Ich finde das, was passiert schon recht “genial”… siehe den Kommentar aus dem DGF, den ich verlinkt hatte.

          Militär & Polizei sind Unsicherheitsfaktoren, welche auch GEGEN die Machthaber handeln können. Andersrum wird der Schuh draus: Wenn auch Militär & Polizei “geimpft” werden, dann muss das “Zeug” aus Sicht der Bevölkerung “ja gut sein”…

          VG
          H.C.

          • Nimrod sagt:

            In den letzten 30-40 Jahren gab es Entwicklungsstränge wie Überalterung, Verschuldung, Mediengebrauch, Niedergang von Kultur und Bildung, Überfremdung, Verknappung von Energie und Rohstoffen, etc.
            Diese Entwicklungen haben sich gegenseitig beeinflusst und verstärkt und kulumieren nun in den 2020er Jahren.

            Der englische Komponist Michael Tippett hat mit “Ringing in the new Year” aus einer 1989 uraufgeführten Oper New Year diese Entwicklung vorweggenommen.
            Es ist eines der bedrückendsten musikalischen Bilder unserer Zeit.

            New Year Suite: XII. Ringing in the New Year (1:08)
            https://www.youtube.com/watch?v=uZQg5Zys54I

            Goethe äußerte sein Unbehagen über die neue Zeit. Sein Faust2 endet im Chaos.
            Auch der Nihilismus unserer Zeit wird im Chaos enden.

            Wir kommen zum Ende einer langen Entwicklung. Es passiert weil es passieren muß.

            Der Mensch wird sich nur zu einem kleinen Anteil sich selbst bewußt. der größere Teil wird unbewußt gelebt. CG Jung nennt es den Schatten.
            Nach CG Jung können auch Gemeinschaften/Gesellschaften ein kollektives Unterbewußtsein schaffen. Gesellschaften können sich ihrer Taten und Beweggründe oft nicht bewußt sein.

            Nun treffen die Menschen auf eine vielfältige Stresssituation und bisher gut Verdrängte drängt an die Oberfläche.
            Dämonen und dunkle Götter werden wieder lebendig und fordern ihren Tribut.
            Die Menschen sind bereit große Opfer zu bringen um die Dämonen zu besänftigen.

            Es wäre wichtig wenn wir unseren Ängsten und Wünschen, unserem Licht und Schatten bewußt würden.

            Nachtmeerfahrten Eine Reise durch die Psychologie von CG Jung ( 1:26:50)
            https://www.youtube.com/watch?v=XvQ4O46Qun8

            Es herrscht Krieg auf der Erde. Der Riß geht durch Kulturen, Gesellschaften und die einzelnen Menschen.
            Wir können nur hoffen wie wir halbwegs heil durch diese Zeit kommen.
            Nur die wenigsten werden verlustfrei bleiben.

          • M. Püschel sagt:

            The Mastermind wird ersetzt durch Interessensgemeinschaften. So war es auch als die bis dahin gehandelte Nutzpflanze Hanf auf die Abschussliste geriet. Unterschiedliche Lobbys erkannten ein gemeinsames Interesse und schlossen eine Allianz. Solche Allianzen wirken schon immer gegen die Interessen der Mehrheit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies neu für irgendwen hier ist, aber vielleicht sind immer wieder Zeitgenossen überrascht wie weit diese Allianzen bereit sind zu gehen.

  26. Frank sagt:

    Man braucht überhaupt nicht überlegen, ob die Impfung gut/schlecht/schädlich/nützlich ist oder ob es Corona gibt oder nicht.
    Oder ob es eine zentrale Elitensteuerung ist usw.

    Fakt ist: Es gab 2020 nicht mehr Tote als sonst
    Und das ist das einzige was zählt. Die Zahl der Toten.
    Wenn paar Leute bisschen rumhusten hat das nichts mit Pandemie zu tun
    Pandemie für mich wäre massenhaftes Sterben

    Von daher ist alles was wir bisher erlebt haben absolut unangemessen, reine Hysterie
    Gäbe es kein Internet/Fernsehen usw.
    Niemand hätte irgendetwas gemerkt

    • H.C. sagt:

      Oder ob es eine zentrale Elitensteuerung ist usw.

      Genau das ist jedoch der Punkt: Aus einem “Nichts” wurde ein “Event” gemacht – Global! Und das hat etwas mit Steuerung zu tun… der Eliten, TPtmB, Mr. Global – wie auch immer. Und die Auswirkungen durch die “Maßnahmen” werden wir noch sehen bzw. sehen wir jetzt schon in den Übersterblichkeiten…

      Grüße,
      H.C.

  27. Frego sagt:

    Ein Teil der Impf- Nebenwirkungen wird Omikron untergeschoben werden, so dass der harmlose Virus je nach ImpfNebenwirkungsspektrum und -schwere in ein kaum zu fassendes, tödliches Monster werden wird. Die impfubersterblichkeit wird dem omikrontodeskonto gutgeschrieben.

    Augen auf!

    • H.C. sagt:

      Dazu passt: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/omikron-notfall-plan-sos-papiere-fuer-polizei-feuerwehr-und-kliniken-78602936.bild.html und https://ansage.org/der-neue-lockdown-soll-nicht-omikron-sondern-den-widerstand-brechen/. Der Stromausfall wird kommen… und zusätzliches Chaos stiften…. zusammen mit den Ausfällen nach der “Boosterung”. Wer die Augen auf macht sieht, was alles bewusst in ein Chaos gefahren wird…

      • Patrick sagt:

        Mal sehen, das ist mir ein alles ein bisschen zu geskripted.

        Vielleicht kommen wir nochmal durch diesen Winter, aber die Problematik der Energieversorgung wird sich ab jetzt jeden Winter explizit stellen.
        Aber die Politik scheint weiterhin im vollen Selbstmord-Modus zu sein. Statt mit Russland endlich mal vernünftig zu kooperieren, droht man auch noch großspurig und boykottiert auch noch NordStream2. Wie blöd kann man eigentlich sein, wenn man de facto am deutlich kürzeren Hebel sitzt?
        Es ist wohl auch die groteske Weltfremdheit unserer Führungsfiguren, die uns richtig in die Schei*e hinein reiten.

        PS: Ich bin ungeimpft und würde es begrüßen, wenn die Omikron Variante sich durchsetzt, denn sie scheint ja relativ mild zu sein.
        Da hätte ich dann wenig Sorge bei einer Ansteckung.

        Aber um fair zu bleiben:
        Bisher habe ich keine Probleme von geboosterten Freunden/Bekannten/Familienmitgliedern vernommen.

      • M. Püschel sagt:

        Omikron ist brandgefährlich!
        Eine Variante mit milden Infektionsverläufen eignet sich wunderbar zur Erreichung der Herdenimmunität. Das darf auf keinen Fall sein.

  28. H.C. sagt:

    @M. Püschel

    Wenn man denn überhaupt an “Omikron” & Co. glaubt. Es ist doch schon verwunderlich, das “die Experten” verschiedenste Varianten von irgendwas identifizieren – aber bisher nie das “SARS-CoV-2 Virus” komplett sequenziert haben. Immwer noch nicht und auch auf Nachfrage nicht. Weltweit nicht.

    Folgt man denn auch Cowan, Lanka & Co. dann gibt es keine Viren – sondern die “Virensucher” vermessen immer nur Stoffwechselprodukte des Körpers, welche als Reaktion auf Toxine & Co. gebildet werden.

    VG
    H.C.

    • M. Püschel sagt:

      Also da ist schon was, das mich ansteckt, wenn um mich herum alle die Grippe haben. Es war die Medizinerin, welche Omikron identifiziert hat, und die nun angesichts der Panik an den möglichen positiven Effekt von Omikron erinnert. Sie tritt da echt als Spielverderberin auf, und das macht sie glaubwürdig.
      Ich halte mich einfach an den Experten, der mein Vertrauen hat, und das ist Herr Wodarg. Zweifelt er an Viren? Vermisst er eine Isolierung? Nein? Also warum sollte ich das tun?

      Tschuldige, wenn ich mal eben das Thema wechsel… aber wenn ich die Keywörter “Olaf Scholz”, “CumEx” und “Warburg” in meine Suchmaschine eingebe, dann sehe ich, dass wirklich alle Medien Berichte über die Verstrickungen unseres Bundeskanzlers in die Betrügereien der Warburg Bank brachten. Ich sehe außerdem, dass das Justizministerium an die FDP abgegeben wurde. Wessen Kanzler ist das jetzt? Gehört er den Medien, oder der FDP? Und wie doof muß man eigentlich sein eine Figur mit so einem Skandal am Hacken zu wählen? Diese Marionette wird jetzt unsere Energieversorgung zerlegen, ganz so wie es ihm aufgetragen wird.

      Was dieses Thema angeht, also das Ende der sicheren Ölversorgung, konnte ich in meinem Umfeld einige Aufmerksamkeit provozieren.
      Ich bin einer der Gesprächskreise der Nachdenkseiten in Berlin. Die Leser dieses alternativen Mediums von Albrecht Müller haben sich organisiert, und in ganz Deutschland Gesprächskreise gegründet, die sich regional regelmäßig treffen, und auch überregional miteinander vernetzt sind. Also sitze ich alle zwei Wochen mit 20 bis 30 sehr belesenen Leuten zusammen, und wir schwätzen über die Dinge, die uns beschäftigen. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Alten das Thema ignorieren, weil das einfach nicht ihre Realität ist. Aber das ist nicht mehr so. Es ist als ob die Surrealität um Corona die Leute geöffnet hat. Sie fangen langsam an in jeder Ecke nach Erklärungen zu suchen. Sie fangen an die Klimastory zu hinterfragen und schrecken nicht einmal mehr zurück, wenn ich vom preppen erzähle^^ (Vor zwei Jahren waren in deren Vorstellung die Prepper alles fiese Rechte – was womöglich stimmt 🙂
      Jedenfalls überlege ich, ob, und wenn, wie ich einen Artikel schreiben sollte, um ihn den widerständigen Medien anzubieten. Natürlich wäre das Ergebnis eine Monster-VT, aber ich halte es für notwendig. Ein größeres Publikum sollte den Blick mal auf das Problem richten.

      • H.C. sagt:

        @M. Püschel

        Ich habe nicht gesagt, was es Erkrankungen mit Symptomen und messbaren Sachen nicht gibt – dazu bedarf es aber keines “Virus” nach gängiger Theorie: https://hcfricke.com/2020/05/09/impfen-teil-3-von-rna-dna-viren-corona-sars-zytokinkaskaden-dem-immunsystem-falschen-behandlungen-einer-impf-pflicht-und-alternativen-die-zu-wenig-kosten/

        Es gibt komplett andere Mechanismen zur Übertragung zwischen Menschen, welche jedoch die Virologen ausblenden, wie z.B. Biophotonen & Bioresonanz. So kann z.B. mit einem Bioresonanzgerär auch eine “Krankheit” aufgespielt werden. Also z.B. EBV inkl. Ausbruch von einem Medium auf den Menschen.

        VG
        H.C.

        • M. Püschel sagt:

          Also ich habe jetzt einen Artikel von drei Seiten geschrieben. Ist nicht so leicht eine Story, die spielend drei Bücher füllen kann, so zu kürzen, und trotzdem für Hinz und Kunz verständlich zu bleiben. Bin für jeden Vorschlag dankbar, weil Amateur.

          Die große Transformation ist unvermeidbar

          Die große Transformation ist keine Erfindung von Klaus Schwab, sondern ein Ereignis, welches in der Geschichte schon oft stattgefunden hat. Es ist wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist; es ist unmöglich den Wandel zu verhindern. Das dürfte daran liegen, dass den großen Veränderungen der Weltgeschichte immer eine Veränderung der Ressourcenbasis der jeweiligen Gesellschaft zu Grunde liegt. Es überrascht daher nicht, dass mit zunehmender Komplexität der Gesellschaften die Geschwindigkeit zunimmt, mit der Transformationen aufeinander folgen. Antike Gesellschaften konnten ihre Ordnung über viele Jahrhunderte erhalten, während es alleine im 20. Jahrhundert mehrere größere Transformationen gab.
          In der Vergangenheit versuchten die Vertreter und Profiteure der alten Ordnung jede Veränderung zu verhindern, haben dann aber dessen Unmöglichkeit eingesehen, und sind dazu übergegangen den Wandel in für sie vorteilhafte Bahnen zu lenken, um ihre Position zu sichern.

          Heute haben wir einen Punkt erreicht, der dem Ende der Antike gleicht. Damals war die Ressourcenbasis des römischen Imperiums weitestgehend aufgebraucht, die Währung abgewertet, die militärischen Kräfte überdehnt, und es gab keine neuen Räume mehr, in welche die Menschen ausweichen konnten. Die Institutionen hatten mit der Zeit ihre ursprünglichen Ideale verraten, oder vergessen, waren von Korruption unterwandert, und dienten nicht mehr ihrem eigentlichen Zweck.
          In dieser Situation wurde das Reich geteilt und beide Teile machten eine Transformation durch, bei der sich eine neue Religion als übergeordnetes Denkgebäude etablierte. Die antiken Mythen, die vom Ringen menschlicher Götter mit göttlichen Menschen erzählten, wurden von einer alles dominierenden und nicht in Frage gestellten Wahrheit verdrängt.
          Während der westliche Teil des römischen Reiches schnell zu Grunde ging und fragmentiert wurde, hielt sich der Osten dank besserer Ressourcenbasis und Organisation noch ein weiteres Jahrtausend.
          Erst mit der Entdeckung neuer Edelmetalvorkommen und weiterer Erdteile änderte sich die Situation derart gründlich, dass eine erneute große Transformation möglich wurde. Die bis dahin dominierende christliche Kirche spaltete sich in radikale Sekten auf, und unterlag letztlich der empirischen Wissenschaft, deren Grundlagen einst in der Antike geschaffen wurden.

          Spätestens 2016 muß den tatsächlich gestaltenden Kräften des Westens klar geworden sein, dass sie entweder die Gesellschaft umgestalten, oder untergehen werden wie einst Westrom.
          Zwei Dinge waren geschehen:
          Erstens bestätigte sich das ETP-Modell der Hillsgroup, und zweitens waren die NATO-Mächte dabei den dritten Weltkrieg zu verlieren.
          Wenn Sie jetzt überrascht sind, dann werden Sie von ihren Medien nur sehr unzureichend informiert.

          Der Krieg in Syrien wird von unseren Medien als Bürgerkrieg in einem kleinen fernen Land behandelt, aber tatsächlich haben sich mehr Länder in diesem Konflikt engagiert als im zweiten Weltkrieg. Daher ist es schon gerechtfertigt, wenn Abdullah II von Jordanien diesen Krieg als dritten Weltkrieg bezeichnet. Dieser Krieg war natürlich ein Ressourcenkrieg – es ging um Öl.
          2003 hatten die USA den Irak besiegt und besetzt. Zuerst richteten sie im Norden eine kurdische Sicherheitszone ein, und dann lösten sie Polizei, Militär und Dienste des Irak auf. Unsere Medien waren von den Maßnahmen irritiert und warnten, dass der Irak zerfallen könne, wenn es keine Ordnungskräfte mehr gibt. Sie fragten warum die Amerikaner dieses Risiko eingingen, aber wagten nicht die Antwort zu geben; die Amerikaner wollten, dass der Irak zerfällt.
          Im Irak gibt es zwei große Ölgebiete. Einmal im Süden bei Basra, wo das Feld bis nach Kuwait hineinreicht, und wo beide Länder um die Wette Öl fördern. Und dann im Norden zwischen Mossul und Kirkuk, wo es nie eine nennenswerte Ölförderung gab. Wenn der Irak fragmentieren würde, dann würden drei Zonen entstehen; Schiiten, Sunniten und Kurden. Wobei das Gebiet der Kurden am Rande des nördlichen Ölfeld liegt.
          Dieses Ölfeld ist einer der größten Schätze der Welt. Öl von sehr guter Qualität dicht unter der Oberfläche, welches sich für acht Dollar pro Barrel fördern lässt. Das Völkerrecht verbat den Amerikanern dieses Öl nach dem Krieg einfach zu stehlen, aber wenn sie es den mit ihnen verbündeten Kurden zuspielen würden, dann könnten sie es von denen kaufen. Im Gegenzug würden die Kurden mit ihren Petrodollars amerikanische Waffen einkaufen um sich gegen ihre vielen Feinde ringsum zu verteidigen. Kein schlechter Plan, aber damit das funktioniert brauchten die Kurden einen Hafen um das Öl zu verschiffen.
          Dieser Hafen sollte in Syrien am Mittelmeer entstehen, und deshalb sollte auch Syrien zerfallen.
          Natürlich wußten die Amerikaner, dass die Russen in Syrien einen Militärhafen unterhielten. Also organisierten sie den Putsch in der Ukraine um die Russen zu beschäftigen. Aber das ging schief, weil die Russen eine schnelle Lösung für das Problem in der Ukraine fanden. Und dann hielt sich auch die NATO-Macht Türkei nicht an den Plan, weil der türkische Präsident Erdogan ein entstehendes Kurdistan im Süden der Türkei verhindern wollte.
          Im Jahr 2016 war klar, dass die NATO diesen Krieg verlieren wird, und damit auch die Kontrolle über die Ölfelder der Region.

          Amerikanische Ingenieure der Hillsgroup übernahmen 2012 ein in der Systemforschung bewährtes Modell zur Berechnung der Reichweite konventioneller Ölquellen. Diese Studie wurde unter dem Titel ETP-Modell (Energy Total Production) veröffentlicht. Erstmalig wurden die verschiedenen Arbeitsschritte des Ölgeschäfts in ihre exergetischen und anergetischen Ströme zerlegt. Um Öl zu fördern, zu veredeln und zu transportieren wird Energie verbraucht, und dieser Eintrag muß vom Ertrag abgezogen werden um sichtbar zu machen wieviel Energie letztlich in der Wirtschaft ankommt. Gerade einmal 11,94% der Gesamtenergie des Systems bleiben für den Endverbraucher übrig. Der Rest ist zu 38% als Prozesswärme verloren gegangen, oder wurde bei der Bereitstellung verbraucht.
          Die Ölkonzerne sind nach dem Motto „best first“ vorgegangen, und haben zuerst leicht erreichbare Vorkommen mit Öl von sehr guter Qualität ausgebeutet bis diese trocken fielen, und sind dann zu Quellen zweiter Wahl ausgewichen. Mit der Zeit hat sich also der Aufwand der Förderung und Veredelung erhöht, und laut der Hillsgroup wird die Ölförderung deshalb im Jahr 2029 genauso viel Energie liefern, wie sie kostet.
          Öl wird also als Energiequelle ausfallen lange bevor es wirklich knapp wird. Tatsächlich wurde bisher nicht einmal die Hälfte allen jemals im Boden befindlichen Öls gefördert. Es ist nur technisch unmöglich eine Quelle vollständig abzuernten, und die noch vorhanden Quellen, welche für den Westen erreichbar sind, haben eine schlechte Qualität.

          Die Hillsgroup machte außerdem noch eine Aussage zur Entwicklung des Ölpreises. Da die Verfügbarkeit von Öl eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften ist, wird der Rohstoff immer billiger, je weniger davon auf dem Markt ist, einfach weil weniger Öl auch weniger Gewinn bedeutet, mit dem das Ölgeschäft finanziert werden kann. Als sich dann 2014 diese Vorhersage erfüllte gab es zwar sehr viele Artikel, welche die Ursachen für den Preisverfall untersuchten, aber auffälligerweise wurde nie auf die Hillsgroup verwiesen, obwohl diese eine Erklärung anbot.

          Die NATO-Länder, allen voran die USA als größter Verbraucher, haben also ein ernsthaftes Problem mit ihrer Versorgung. Umso ernsthafter, da Öl eine Schlüsselposition einnimmt, die nicht ersetzt werden kann. Versuchen Sie einmal etwas zu kaufen, das nicht zuvor mit einem LKW transportiert wurde. Versuchen Sie ohne Öl erfolgreich Landwirtschaft zu betreiben, oder eine Supermacht zu bleiben. Länder mit imperialen Ansprüchen gehen entsprechend rücksichtslos vor um ihre Versorgung zu sichern. Deutschland kaufte einen großen Teil des benötigten Rohöls in Libyen, bevor es dort von den eigenen Verbündeten während des Arabischen Frühlings verdrängt wurde. Aktuell verzichtet Deutschland immer mehr auf russische Energie um den USA im Kampf gegen Putin zu gefallen, während die Importe russischen Öls in die USA kontinuierlich steigen. Auch in Nigeria tritt Deutschland als Kunde neben den USA auf.

          Die Ölförderung der USA ist mittlerweile sehr auf unkonventionelle Quellen angewiesen. Da ist das umstrittene Fracking, wo zwar Naphta (Leichtöl) gewonnen wird, aber dessen chemische Zusammensetzung ist nicht mit dem Leichtöl der Nordsee zu vergleichen, da es zu einem Drittel aus ungesättigten Kohlenwasserstoffen besteht. Das bedeutet, dass aus diesem Öl vorrangig Kunststoffe und Lösemittel produziert werden, aber eben kein Vortrieb.
          Ein wichtiger Abnehmer für das Fracking-Naphta ist Kanada, wo damit Ölsande von den vielen unerwünschten Begleitstoffen befreit werden. Anschließend wird dieses kanadische Öl in die USA verkauft. Dieses Produkt ist energetisch und ökologisch eine einzige Katastrophe.
          Und dann ist da noch das Öl im Golf von Mexiko. Die meisten Vorkommen liegen in der Tiefsee um die 3000 Meter unter dem Meeresspiegel. Das Unglück der Deep Water Horizon im Jahr 2010 ereignete sich, als man in 1500 Metern Meerestiefe bohrte. Bisher sind weltweit ein Dutzend Borinseln bei Unglücken verloren gegangen, was recht viel ist, da zur Zeit etwa 170 Inseln im Einsatz sind.
          Unkonventionelle Quellen sind nicht in der Lage die Situation zu entschärfen, weil ihnen grundsätzlich das Problem anhaftet, das bei konventionellen Quellen aufgetreten ist.

          Als die Erkenntnisse des ETP-Modells die Politik erreichten, müssen diese dort für ordentliche Bauchschmerzen gesorgt haben. Man hatte an die Glockenkurve von Marion King Hubbert geglaubt, dernach die Ölförderung nach dem Peak so leicht nachlassen würde, wie sie sich zuvor gesteigert hat. Und nun sollte die Versorgung beinahe schlagartig zusammenbrechen? Unseren ratlosen und verängstigten Politikern wurde klar, dass sie sich um ein Problem kümmern mußten, von dem sie dachten es gar nicht zu erleben. Aber wie zum Teufel sollte man die Leute jetzt vom Verzicht überzeugen, wenn man doch bis gestern hemmungslosen Konsum gepredigt hatte? Niemand gewinnt Wahlen mit der frohen Botschaft vom Ende der Ölversorgung.
          Dort wo wirklich Entscheidungen getroffen werden herrschte weit weniger Verwirrung. Man hatte die Entwicklung kommen sehen und sich vorbereitet.
          Natürlich würde man der Bevölkerung nicht die Wahrheit sagen.
          Die Leute werden nicht verzichten, weil es nicht mehr für alle reicht, sondern um die Welt vor dem Klimawandel zu retten. Für dieses hehre Ziel wurde zuerst die Jugend gewonnen, wofür Bewegungen wie Extinction Rebellion und Fridays for Future unterstützt wurden, und mit weiteren sehr emotionalen Kampagnen wurden die Herzen der Frauen für das Thema erwärmt. Gemeinsam positionierte man sich nun gegen die egoistischen weißen Männer.
          Es gibt einfach kein Problem, das eine gute Werbeagentur nicht lösen könnte.
          Nur ganz so einfach würde es nicht weitergehen. Frauen sind theoretisch gerne bereit der guten Sache zu dienen, aber auf der anderen Seite treffen sie 80% aller Kaufentscheidungen. Im Gegensatz zu den Männern sind sie in der Lage Einkaufen als Freizeitbeschäftigung wahrzunehmen. Nirgends ist das besser bekannt als in den Werbeagenturen. Um eine echte Transformation der Gesellschaft zu erreichen brauchte es also ein katalytisches Ereignis. Etwas das nichts mit Öl zu tun hat, aber dafür sogt, dass der Konsum effektiv eingefroren wird, und gleichzeitig politische und gesellschaftliche Veränderungen ermöglicht, die den Verantstaltern erlaubt auch in Zukunft die Kontrolle zu behalten.

          • H.C. sagt:

            Danke für die Überlegungen – speziell der Aspekt Syrien!

            Was ich nicht begreife: Die Maßnahmen der Politik sind doch vielfach extrem kontraproduktiv in Bezug auf das energetische Sparen… also auch global.

            Aber ggf. kann man sich so auch die 5G Satelliten-Netzwerke erklären – zwar energetisch und umwelttechnisch unsinnig – aber wichtig für Militär & Co., wenn global die Infrastrukturen und Landbasierte 4/5G-Systeme zusammenbrechen.

            VG
            H.C.

          • M. Püschel sagt:

            Was die Politik tut dient der Umgestaltung. Am Ende erwartet uns das, was Ugo Bardi sehr treffend das elektrische Mittelalter nannte.
            Eine Drei-Klassengesellschaft mit Aristokratie, Funktionseliten, und Arbeitern. Letztere werden nicht mehr alt um Ressourcen zu sparen. Totale Kontrolle aller Lebensbereiche via Digitalisierung und Zerstörung der Universitäten um Herrschaftswissen zu schaffen. Wahrheiten entstehen nicht mehr in der Debatte, sondern werden verkündet. Da sind wir ja schon. Mit der Demokratie läuft es ebenso. Keine Debatten, sondern Ansagen von Oberpriestern. Ist ja alles schon jetzt sehr gut zu erkennen.
            Deutschlands Zukunft soll offenbar ein Agrarstaat sein. Das globale Ziel ist vermutlich noch gar nicht gar. Ich vermute eher man macht klar Schiff um wieder konkurrenzfähig zu werden.
            Nach meinem Empfinden stockt die gelenkte Transformation. Immer mehr Widerstand regt sich, und verlangt eine Reaktion. Terroranschläge von Querdenkern, oder ein massiver Stromausfall.
            Der wirklich gruselige Punkt ist; selbst wenn das C-Regime besiegt wird, und die Bürger ihre Freiheiten verteidigen können, ändert das nichts an der Transformation. Diese wird dann höchstwahrscheinlich sogar noch brutaler ausfallen.
            Das ist jetzt alles der Teil, den ich dem Artikel noch zufügen muß. Aber jetzt mache ich erstmal Grünkohl.
            Wünsche frohe Festtage.

          • M. Püschel sagt:

            Und ja, 5G ist reine Militärtechnologie.
            Braucht sonst keine Sau.

          • Berndt sagt:

            An MP,

            Ich glaube nicht, dass unsere Politiker oder Parteien das ETP-Modell kennen. Bei allen Streifzügen im Internet und den ganzen Diskussionen habe ich nie Hinweise dazu gefunden. Was ich für möglich halte:
            Arabische Politiker (von Ölförderländern) müssen eigentlich das ETP-Modell kennen. Araber verfolgen nMn alle Entwicklungen zur Ölförderung aufmerksam.
            Chinesische Politiker müssen eigentlich das ETP-Modell kennen. Chinesen versuchen alles zu lernen.
            Einzelne Personen in den EU-Verwaltungen kennen es, reden aber fast nie darüber. Sie wissen, dass sie sonst ihre Karriere gefährden. Stattdessen setzen sie sich vehement für Maßnahmen zum Klimaschutz ein.
            Einzelne Personen in den USA-Verwaltungen kennen es, aber werden den Teufel tun, sich mit Ölförderfirmen, die die US-Politik dominieren, anzulegen.

            Mehr aber auch nicht.

            Noch ein paar Gedanken dazu:
            Bisher habe ich immer angenommen, es müßte eine Vielzahl von Leuten geben, die sich mit Thermodynamik im Ölfördersektor auskennen. Allmählich glaube ich, dass ich da falsch lag. 1983 habe ich bei der BEB Software für Gasförderung mit fertigen Modulen zu Thermodynamik verknüpft, und mich intensiv damit beschäftigt. Nach einem halben Jahr habe ich den Job gewechselt. Mittlerweile halte ich es für möglich, dass außer mir in Deutschland niemand Thermodynamik der Ölförderung betrachtet hat. Die BEB war fast die einzige Firma in Deutschland, die Gas- und Ölförderung betrieb, und auch groß genug, wissenschaftliche Arbeit zu betreiben. Sie wurde um 2000 aufgelöst. Vor mir hat in der BEB kaum einer das Thema bearbeitet, und danach wahrscheinlich auch nicht.

            Wenn Politiker sich von irgendeiner Art von Wissenschaftler beraten lassen, sind es Wirtschaftler. Leute mit Wirtschaftsausbildung verstehen das ETP-Modell nie. Ich habe noch keinen getroffen, der es verstanden hat. Mittlerweile glaube ich, dass man in der Sprache der Wirtschaftswissenschaft bestimmte Gedanken einfach nicht formulieren kann. Wer Orwells „NEUSPRECH“ kennt, wird das nach vollziehen können. Beispiel: Ayres und Kümmel haben erst um 1990-2000 begonnen, das Thema „Energie“ in die Solowschen Gleichungen (von ~1960) einzubauen. Beides waren —
            theoretische Physiker !

            Hanlons Razor: „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“. Ich habe noch nie an (böswillige oder auch andere) Leute im Hintergrund geglaubt, die Entscheidungen treffen. Was schief geht, geht durch Dummheit schief. Beispiele gibt es genug.

            Kommen wir zu dem Punkt, was Politiker eigentlich können:
            Erstqualifikation: Unser Parlament besteht hauptsächlich aus Juristen und Beamten: Alles Spezialisten für Gesetze, Regeln und Verordnungen.
            Zweitqualifikation: Ohne Intrigen und Machtspiele zu beherrschen, kommt keiner an einen Posten. Drittqualifikation: Macht hat nur der, der Geld oder Macht verteilen kann. Also muss man entweder Geld, Geldgier oder schon einen Posten haben.
            Das Wissen zum Verständnis von ETP taucht in der Liste nicht auf.

          • H.C. sagt:

            Hallo Berndt,

            danke für Deine Zeilen und Einschätzungen. Ich habe ja mitbekommen wie wirklich keiner das ETP-Modell verstanden hat – schon vom Grundsatz her nicht, oder aus pauschaler Ablehnung der möglichen Folgen und zeitlichen Nähe. Auch ich kann es mathematisch-physikalisch nicht “intuitiv” nachvollziehen, aber von der grundsätzlichen Logik schon. Spannend wird sein, wie lange andere Energieträger für den energetischen Abfall quersubventionieren können. Das wir zur rechten Zeit einen technologischen Sprung auf andere Energieträger und/oder Quellen und/oder Wirtschaftsordnung schaffen halte ich aktuell jedoch auch eher für aussichtslos-verwegen – gerade wegen der angesprochenen Intrigen & Machtspiele. Die mögen einzelne “weiterbringen” – nicht jedoch eine (Welt-) gesellschaft.

            VG
            H.C.

          • M. Püschel sagt:

            An Berndt
            Unsere Politiker kennen das ETP-Modell sicher nicht. Wird ja auch nicht drüber geredet – also müssen sie es nicht kennen. Ich bin trotzdem davon ausgegangen, dass da jemand ist, der ihnen sagt wie die Situation aussieht. Immerhin ist der Industrie das Thema nicht gleichgültig.

            Unsere Politiker sind aber auch nicht wichtig. Die gestalten nicht, sondern verwalten nur.

            Ich gehe davon aus, dass ab einem bestimmten Level jeder versteht, dass “Klimawandel” der aktuelle Begriff für “Ressourcenverknappung” ist.

            Die Masse der Leute lehnt die Idee vom Ende der sicheren Versorgung nachdrücklich ab. Ich denke aber es ist wichtig zumindest den widerständigen Teil der Bevölkerung mit der Theorie vertraut zu machen.

            Das ist eine gute Frage an dieses Forum hier.
            Ist es besser, wenn die Leute nichts ahnen, aber das Klima retten wollen?
            Oder ist es besser alle Karten auf den Tisch zu legen?

          • Berndt sagt:

            An MP,

            zur Industrie und ETP: Da gibt es sicher völlig unterschiedliche Zielsetzungen. Zum Beispiel Ölförderer: Die werden nie darüber reden. Die stehen jetzt schon unter Beschuss wegen der Erderwärmung. Wenn die jetzt noch sagen, die oft beschworenen Ölreserven sind gar keine, werden sie in null komma nix vom Millionär zum Obdachlosen. Dasselbe gilt für Banken.

            Am meisten bestimmt bei uns die Autoindustrie die Politik. Da halte ich es für sogar wahrscheinlich, das das Management den Braten gerochen hat. Herbert Diess ist für mich ein Kandidat; der hat im Studium (und in der Firma) Thermodynamik gehabt. Mit Betriebsräten eines deutschen Premiumherstellers habe ich über ETP gesprochen. Vor ca. zwei Jahren hat sich die Haltung der dt. Autoindustrie gewandelt: Vom absoluten Widerstand gegen Massnahmen zum Klimaschutz sind sie dazu übergegangen, diese zu unterstützen, soweit die Kasse stimmt.

            Massnahmen zum Klimaschutz sind Massnahmen zum Schutz vor Energieverknappung ähnlich, aber sie sind nicht gleich. Massnahmen gegen Resourcenverknappung allgemein sind aber deutlich anders. Die letzteren kann ich in der umgesetzten Politik nicht erkennen.

  29. Flip & Ship sagt:

    Servus,

    Ich habe erst kürzlich Ihren exzellenten Blog entdeckt.

    In Bezug auf Ihren Artikel zur Deagelliste wollte ich anmerken, dass Deutschland aktuell im Archiv mit 79 Mio. gelistet ist?

    Bei den meisten anderen europäischen Ländern hat sich hingegen nicht wirklich etwas verändert?

    • H.C. sagt:

      Hallo,

      in meinen Backup der Deagel-Liste (im Deagel-Artikel als PDF-Ausdruck der damaligen Webseite) sind 28 Millionen für 2025 angegeben. Nach Destatis leben aktuell 83,1 Millionen auf dem Gebiet der BR(in)D. Auf jeden Fall sind wir auf dem Weg dahin (www.impfopfer.info). Stromausfälle wichtiger Infrastrukturen werden ggf. weiteres bewirken. Um die 28 Millionen zu erreichen müsste aber wirklich schlimmes passieren…. ich hoffe, das dieses nicht der Fall sein wird.

      VG
      H.C.

Kommentare sind geschlossen.